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Lukas Steinegger aus Innsbruck

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    Einreisebeschränkungen: Nicht-verheiratete Paare erneut getrennt

    Schon vor einem Jahr trennten Corona-bedingte Einreiseverbote nicht-verheiratete Paare an deutschen Grenzen. Betroffene engagieren sich nun in sozialen Netzwerken und wehren sich gegen erneute Besuchsverbote. Ausnahmen soll es trotzdem nicht geben.

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    Von
    • Regina Wallner
    • B5 aktuell

    Infolge der Ausweisung von Gebieten mit den Varianten des Coronavirus sind Paare an der deutschen Grenze wieder getrennt - zumindest, wenn sie nicht verheiratet sind oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Wie das Bundesinnenministerium bestätigt, dürfen Partner aus Tschechien oder dem österreichischen Bundesland Tirol ohne einen solchen Nachweis nicht nach Deutschland einreisen. 

    Ausnahmen nur für "Kernfamilie"

    Ausnahmen gelten demnach nur für "Mitglieder der Kernfamilie" von Deutschen, zu der Ehegatten und eingetragene Lebenspartner gehören. In diesem Fall müssen die Paare aber gemeinsam einreisen, einen negativen Corona-Test vorweisen und für mindestens fünf Tage in häusliche Quarantäne gehen. 

    Damit wiederholt sich für betroffene Paare der "Alptraum" aus dem Frühjahr 2020. Lukas Steinegger aus Tirol ist einer der beiden Verfasser eines offenen Briefes im Namen mehrerer 'binationaler Paare'. "Das hat letztes Jahr knapp drei Monate gedauert. Jetzt hoffen wir, dass es nicht wieder so lang wird", sagt Steinegger. Er lebt in Innsbruck, seine Lebenspartnerin Constanze Gabriel in München. Gesehen haben sich die beiden laut Steinegger zuletzt am 13. Februar - einen Tag, bevor die Grenzen geschlossen wurden.

    Paare fordern Einreise - auch ohne Trauschein

    Nach den Corona-bedingten Grenzschließungen im Frühjahr 2020 haben sich viele betroffene Paare in sozialen Netzwerken in Gruppen organisiert. In seinem offenen Brief fordert Steinegger nun im Namen von 46 Gruppenmitgliedern eine Einreisemöglichkeit für Lebenspartner - unabhängig von Trauschein oder eingetragener Partnerschaft - und ohne Quarantänepflicht. 

    Es muss aber erlaubt sein, den Liebsten oder die Liebste sehen zu dürfen! Lukas Steinegger

    "Dass wir uns als Gesellschaft darum bemühen müssen, das Virus so gut es geht einzudämmen, steht außer Frage", schreibt Steinegger. An der Anmeldepflicht einer Einreise und den negativen Corona-Tests als Voraussetzung will man dabei nicht rütteln. 

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