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Einigung bei lokalen Beschränkungen nach Corona-Ausbrüchen | BR24

© picture alliance / NurPhoto

Bund und Länder wollen künftig zielgenauer auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren.

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    Einigung bei lokalen Beschränkungen nach Corona-Ausbrüchen

    Die Gesundheitsminister von Bund und Länder haben sich auf lokale Beschränkungen in Infektionsgebieten verständigt. Es kann demnach bei einem Corona-Ausbruch zu Ein- und Ausreiseverboten kommen.

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    Bund und Länder wollen zukünftig zielgenauer auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren. Das steht in einem nach Beratungen von Kanzleramtschef Helge Braun mit den Staatskanzleichefs der Länder gefassten Beschluss, welcher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. "Diese Maßnahmen sollen zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den gesamten Landkreis bzw. die gesamte kreisfreie Stadt beziehen", heißt es darin.

    Ein- und Ausreiseverbote möglich

    Es kann demnach zu Ein- und Ausreiseverbote kommen, wenn die Zahl der Corona-Fälle weiter ansteigt oder Infektionsketten nicht vollständig unterbrochen worden sind. Dem Papier zufolge sollen die Länder Sorge dafür tragen, dass Reisende aus Regionen mit erhöhten Corona-Infektionen nicht in Quarantäne müssen, wenn sie mit einem ärztlichen Zeugnis eine Nicht-Infektion nachweisen können. Anders herum gilt, dass Rückkehrer aus dem Ausland, die sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet bleiben, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

    Beschluss soll weiterentwickelt werden

    Die Gesundheitsminister sollen zudem die Strategie im Umgang mit Reiserückkehrern weiterentwickeln und Kriterien erstellen, ob, wann und in welchem Umfang Tests für diese sinnvoll sind. "Dies kann gegebenenfalls der Fall sein, wenn eine Urlaubsregion eine deutlich höhere Zahl aktiver Fälle aufweist als Deutschland im Durchschnitt, wenngleich die Kriterien für ein Risikogebiet bzw. besonders betroffenes Gebiet noch nicht erreicht sind", steht es in dem Papier.

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