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Eine schwere Aufgabe für den Neuen | BR24

© pa/dpa/Bistum Trier

Der neue Bischof in Limburg: Georg Bätzing

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    Eine schwere Aufgabe für den Neuen

    Sein Vorgänger Tebartz-van Elst sorgte mit Prunk und Protz für einen Skandal. Nun ist Georg Bätzing zum neuen Bischof von Limburg ernannt worden. Der neue Oberhirte muss die verstreuten Seelen im Bistum wieder zusammen bringen.

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    Mehr als zwei Jahre mussten die Katholiken der Diözese Limburg warten. Nun hat Papst Franziskus einen neuen Bischof für das Bistum Limburg ernannt. Georg Bätzing war zuvor Generalvikar in Trier.

    Ob er im teuren Bischofshaus wohnen wird ist noch offen

    Wann Bätzing zum Bischof geweiht und in sein neues Amt eingeführt wird, steht noch nicht fest. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, ob er im Bischofshaus auf dem Limburger Domberg wohnen wird.

    Seelsorger mit Herz und Verstand

    Der künftige Bischof Georg Bätzing ist 55 Jahre alt, er wurde 1987 in Trier zum Priester geweiht. Von 1996 bis 2010 war er als Leiter des Priesterseminars in der Moselstadt für die Priesterausbildung im Bistum Trier verantwortlich. Er gab dieses Amt ab, um sich ganz seiner Aufgabe als Leiter der Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt im Jahr 2012 widmen zu können.

    Domdekan Günter Geis sprach im Limburger Dom bei der Bekanntgabe von Bätzings Ernennung von einem "Freudentag für das Bistum". Bätzing sei genau der richtige Mann. Er sei ein Seelsorger mit Herz und Verstand, mit Organisationstalent und Leitungsstärke, mit Charisma und Bodenständigkeit.

    Tebartz-van Elst hatte im März 2014 seinen Posten verloren. Er wurde wegen der Kostenexplosion beim Bau des neuen Bischofssitzes und seiner Amtsführung kritisiert. Die neue Bischofsresidenz kostete rund 31 Millionen Euro - ein Vielfaches der ursprünglich geplanten Summe. Er hat mittlerweile einen Posten im Vatikan, er wurde Delegat im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung in Rom.