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Ecuadors Wahlrat bestätigt Sieg Morenos | BR24

© pa / dpa

Lenin Moreno

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    Ecuadors Wahlrat bestätigt Sieg Morenos

    Der ecuadorianische Wahlrat hat den knappen Sieg des Linkspolitikers Lenín Moreno bei der Präsidentenwahl bestätigt. Doch Morenos Gegner Guillermo Lasso will seine Niederlage weiterhin nicht anerkennen.

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    Der Leiter des Wahlrats Juan Pablo Pozo kündigte in einer landesweiten Rundfunkübertragung an, das Ergebnis für Moreno sei "offiziell" und "unumkehrbar". 99,65 Prozent der Stimmen seien ausgezählt, demnach habe Moreno etwas mehr als 51 Prozent bekommen - sein Rivale Lasso 49 Prozent.

    Pozo sagte, beide politischen Parteien könnten Zweifel an dem Wahlsieg über den juristischen Weg vorbringen. Der Konservative Lasso versprach, weiter gegen die Einrichtung einer seiner Einschätzung nach "illegitimen" Regierung zu kämpfen. Er kündigte an, Hinweise zu präsentieren, die seine Forderung nach einer Stimmen-Neuauszählung unterstützen.

    Der linksgerichtete Moreno hingegen erklärte, die Bürger hätten demokratisch entschieden. Er nehme seinen Sieg mit Demut an und hoffe, dass "der andere Kandidat ihn mit Würde" akzeptieren werde.

    Nach Auszählung der Stimmen lag zwischen Moreno und Lasso ein Abstand von 230.000 Stimmen. Die Wahl in Ecuador mit seinen rund 16 Millionen Einwohnern galt als Stimmungstest dafür, ob sich der Siegeszug rechtsgerichteter Kandidaten in Lateinamerika fortsetzt.