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Udo Lindenberg räumt beim Echo ab | BR24

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Udo Lindenberg räumt beim Echo ab

Er muss ihn lieben, den Echo, Altrocker Udo Lindenberg. Den Preis für sein Lebenswerk hat er vor 25 Jahren bekommen. Und bei der Gala gestern Abend hat der 70-Jährige wieder abgeräumt - mit seinem Album "Stärker als die Zeit".

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Altrocker Udo Lindenberg ist in diesem Jahr der große Gewinner der Echo-Verleihung: Er bekam den Produzentenpreis und wurde zudem in den wichtigen Kategorien "Künstler Pop national" und "Album des Jahres" ausgezeichnet. Seinen ersten Echo - den für das Lebenswerk - hatte er schon vor 25 Jahren gewonnen.

Marius Müller-Westernhagen wurde für sein Lebenswerk geehrt und wandte sich mit politischen Worten ans Publikum: "Widerstand ist wertvoller als Duckmäusertum". Zum Abschluss der Gala spielte er seinen Hit "Freiheit".

Böhmermann vs. Campino

Für schrille Töne hatte Fernsehsatiriker Jan Böhmermann schon Stunden vor der Show gesorgt. In seiner Sendung "Neo Magazin Royale" lästerte er über den Echo und die Kommerzialisierung der deutschen Popmusik. Der Sänger der Toten Hosen, Campino, schoss auf der Gala heftig zurück: "Lieber uncool sein, als ein cooles Arschloch, das sich nicht konstruktiv einbringen kann", sagte er und sprach von "Böhmermannschem Zeitgeistgeplapper".

Überraschende Doppelpreisträger waren der englische Bluessänger Rag'n'Bone Man (Newcomer international, Künstler international) und die deutschen Studenten-Rocker AnnenMayKantereit (Newcomer national, Pop national).

Kritikerpreis für Beginner

Die Favoriten des Abends bekamen zwei Preise: Das Hip-Hop-Trio Beginner war in vier Kategorien nominiert, gewann letztlich aber nur in den Sparten Hip Hop/Urban national sowie den Kritikerpreis. "Das ist auf jeden Fall Hammer", sagte Rapper Denyo. Bei all den miesen Rezensionen für ihr Album "Advanced Chemistry" sei der Kritikerpreis "der größte Treppenwitz des Jahres", sagte sein Bandkollege Jan Delay.

Mehrere Preisträger glänzten allerdings mit Abwesenheit: Rapper Drake, der mit "One Dance" den wichtigen Preis für den Hit des Jahres bekam, sowie Andreas Gabalier, der in der Kategorie Volkstümliche Musik geehrt wurde. Warum die US-Rocker Metallica und die australische Sängerin Sia, die ebenfalls Echos gewannen, in der Show nicht mal genannt wurden, blieb so manchem Zuschauer ein Rätsel.