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E-Zigaretten aus den USA: Krebserregend? | BR24

© picture alliance/Lisa Ducret/dpa

E-Zigaretten aus den USA: krebserregend?

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    E-Zigaretten aus den USA: Krebserregend?

    Nach Todes- und Krankheitsfällen reißt die Diskussion um E-Zigaretten in den USA nicht ab. Wissenschaftler haben nun einen möglicherweise krebserregenden Inhaltsstoff entdeckt. Könnte der Stoff auch in E-Zigaretten auf dem deutschen Markt stecken?

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    In E-Zigaretten und Kautabak in den USA haben Wissenschaftler einen möglicherweise krebserregenden Geschmacksstoff "in besorgniserregend hoher Konzentration" entdeckt. Der Stoff namens Pulegon sei in Produkten mit Minz- und Mentholgeschmack enthalten, berichteten die Wissenschaftler um Sven-Eric Jordt von der Duke Universität (Bundesstaat North Carolina) im Fachjournal "Jama Internal Medicine". Als Geschmackszusatzstoff in Lebensmitteln habe die zuständige US-Behörde Pulegon bereits im vergangenen Jahr verboten, für E-Zigaretten und Kautabak sei die Chemikalie jedoch nicht reguliert.

    E-Zigaretten und Kautabak: Möglicherweise krebserregender Geschmacksstoff bei Minz- und Mentholgeschmack

    Gemeinsam mit Kollegen untersuchte Jordt mehrere Marken von Menthol-Zigaretten, drei E-Zigaretten-Marken und eine Kauatabak-Marke, die alle Pulegon enthalten. Sowohl bei den E-Zigaretten als auch beim Kaubatak war die Konzentration "besorgniserregend", bei den Menthol-Zigaretten lag sie unter dem Schwellenwert. Es sei allerdings nicht ganz klar, wie sich die Aufnahme von Pulegon unterscheide, wenn es nicht geraucht, sondern per E-Zigarette aufgenommen werde, hieß es von den Wissenschaftlern. Sie forderten die US-Regulierungsbehörde FDA auf, Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko der Pulegon-Aussetzung zu mindern.

    Krebserregender Geschmacksstoff Pulegon: Auch deutsche Produkte betroffen?

    Ob und wenn ja, in welchem Ausmaß diese Substanzen auch in Produkten auf dem deutschen Markt enthalten sind, sei nicht klar, sagte Michal Dobrajc vom Verband des E-Zigarettenhandels der Deutschen Presse-Agentur. "Als Branchenverband ist es uns nicht möglich, einen detaillierten Einblick in Zusammensetzung der vielfältigen Liquids zu bekommen, da die einzelnen Rezepturen der Hersteller dem Geschäftsgeheimnis unterliegen." Die Verbandsmitglieder würden nun aber dahingehend befragt. Aufgrund der bestehenden Regulierungen für den deutschen Markt, wo unter anderem alle Inhaltsstoffe gemeldet werden müssten, gehe er davon aus, dass alle Marktteilnehmer und die zuständigen Behörden ihren Pflichten nachkämen.

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