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E-Scooter-Fahrer in Schweden stirbt nach Verkehrsunfall | BR24

© picture alliance/Christoph Soeder/dpa

Sinnvolle Ergänzung oder Grund für mehr Ärger und Unfälle? "Gut zu wissen" hat die E-Scooter getestet.

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E-Scooter-Fahrer in Schweden stirbt nach Verkehrsunfall

Der Fahrer eines Elektro-Tretrollers ist nach einem Unfall in der schwedischen Stadt Helsingborg gestorben. Gegner sehen E-Scooter als Verkehrsrisiko. In Deutschland dürfen die elektrischen Roller ab Mitte Juni auf Radwegen und Straßen fahren.

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Nach einem Unfall in der schwedischen Stadt Helsingborg ist der Fahrer eines E-Scooters gestorben. Nach Polizeiangaben war der 27-Jährige am Donnerstagabend auf einem elektrisch betriebenen Leihroller unterwegs, als er von einem Auto angefahren wurde. Er wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren, wo er am Freitag seinen Verletzungen erlag.

E-Scooter immer beliebter

Die Firma VOI, die erst am Mittwoch mit dem Verleih von E-Scootern in der südschwedischen Stadt begonnen hatte, bestätigte, dass eines ihrer Gefährte in den Unfall verwickelt war.

E-Scooter erfreuen sich in Schweden, wie in vielen anderen Ländern weltweit, wachsender Beliebtheit. Gleichzeitig sind sie umstritten, weil sie als Verkehrsrisiko gelten und von ihren Nutzern bisweilen achtlos auf Gehwegen liegengelassen werden.

Schweden: Zulassung als Fahrrad oder Moped

Stadtverwaltungen ringen damit, wie sie mit der neuen Transportmode umgehen sollen. In Schweden können die E-Scooter je nach Höchstgeschwindigkeit als Fahrrad oder Moped eingestuft werden.

Rechtslage in Deutschland

In Deutschland dürfen die elektrischen Roller ab Mitte Juni auf Radwegen und Straßen fahren. Die Bundesregierung hatte vor gut einer Woche die dafür nötige Verordnung beschlossen. Anders als ursprünglich vorgesehen sollen die E-Scooter nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen fahren dürfen, außerdem gilt ein Mindestalter von 14 Jahren für ihre Nutzung.