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E-Ladestation

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    E-Autos: Viele Fahrer unzufrieden mit Ladesituation

    Die Schnellladeinfrastruktur ist in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut worden. Doch immer noch sind fast 40 Prozent der Elektroauto-Fahrer mit der Ladesituation auf Langstrecken nicht sehr zufrieden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des ADAC.

    Von
    Regina WallnerRegina Wallner
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    Es hat sich viel getan bei der Infrastruktur rund ums E-Auto. Der Ausbau der Ladestationen wurde in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. Doch es gibt immer noch Beanstandungen und Mängel. Das geht zumindest aus einer aktuellen Umfrage des ADAC hervor.

    Fast 40 Prozent der E-Autofahrer unzufrieden mit Ladesituation

    Die Ladesituation auf Langstrecken ist für viele E-Autofahrer nicht ausreichend und wird bei einer aktuellen Umfrage bemängelt. 400 Fahrer wurden befragt und davon sind 40 Prozent besonders auf Langstrecken nicht zufrieden. Gewünscht wird seitens der Autofahrer ein weiterer Ausbau der Ladesäulen und der Ladeinfrastruktur. Außerdem sollen die Abläufe vereinfacht werden und der Ruf nach günstigeren Preisen sowie schnellerem Laden wurde laut.

    Neue Ladesäulenverordnung ab Mitte 2023

    Fast ein Drittel der Befragten gab an, dass sie die Preise pro Ladevorgang nicht angemessen finden und fast 60 Prozent befürchten, dass das Laden zukünftig noch teurer wird. Auch bei der Handhabung der Zahlungsvorgänge gibt es Verbesserungsbedarf: Ad-hoc-Bezahlen mit gängigen Giro-, Debit- oder Kreditkarten via Kartenlesegerät würde für viele das Bezahlen erleichtern. Neue öffentliche Ladesäulen müssen nach der neuen Ladesäulenverordnung nun ab Mitte 2023 mit Lesegeräten für Debit- und Kreditkarten ausgestattet sein.

    Tarife beim Ladevorgang unübersichtlich

    Auch die Preisgestaltung an den Schnellladesäulen sehen Nutzer kritisch. Elektroautofahrer könnten an Ladesäulen oft nicht erkennen, welche Preise tatsächlich abgerechnet würden und teilweise seien die Preise für das Ad-hoc-Laden doppelt so hoch wie die für Vertragskunden, so der ADAC Technikpräsident Karsten Schulze. Kunden könnten angesichts der Preisunterschiede und Unübersichtlichkeit der Tarife die Kosten für einen Ladevorgang nicht kalkulieren.

    Zu wenig oder defekte Ladesäulen

    Probleme mit dem Finden von Schnellladesäulen hatte bereits ein Drittel der Befragten: Defekte Ladesäulen, unzureichende Beschilderungen oder dass man sie einfach schlecht erkennt sind dafür die häufigsten Gründe. Viele der Befragten gaben an, dass die Ladeversuche manchmal oder sogar häufiger scheitern. Sie machen dafür unter anderem nicht betriebsbereite Ladesäulen und Probleme bei der Freischaltung verantwortlich oder geben an, dass Ladekarten oder -Apps nicht akzeptiert wurden. Viele E-Autofahrer kritisieren, dass andere Nutzer nicht schnell genug nach dem Laden die Säule wieder verlassen. Fast drei Viertel gaben an, eine Gebühr zu befürworten, wenn ein E-Auto auf Langstrecken den Ladeplatz über das Laden hinaus belegt.

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