Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Drogenfahnder-Konferenz in Fürth – Hauptthema Kokainschmuggel | BR24

© picture-alliance/dpa

Fast eine Tonne Kokain hat das Bayerische Landeskriminalamt im Frühjahr aus dem Verkehr gezogen.

Per Mail sharen

    Drogenfahnder-Konferenz in Fürth – Hauptthema Kokainschmuggel

    Drogenfahnder aus 22 europäischen Ländern treffen sich heute in Fürth zu einer Tagung. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Bekämpfung des Kokain-Schmuggels vor allem aus Süd- und Mittelamerika.

    Per Mail sharen

    In den vergangenen Jahren hat die Polizei Kokain im Wert von hunderten Millionen Euro beschlagnahmt. Doch der Strom der Droge vor allem aus Süd- und Mittelamerika reißt nicht ab. Um vor allem dem Kokainschmuggel einen Riegel vorzuschieben, treffen sich heute Drogenfahnder aus 22 europäischen Ländern in Fürth.

    Drogen-Ermittler von Europol, Interpol und DEA dabei

    Bei der Konferenz wollen sich Chefermittler von Polizei, Zoll und Staatsanwaltschaften aus fast allen europäischen Ländern austauschen. Lediglich Polen und Russland sind nicht dabei. Außerdem werden Vertreter der internationalen Polizeiorganisationen Interpol und Europol zur Konferenz erwartet. Geleitet wird das Treffen vom Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) und der amerikanischen Spezialeinheit zur Drogenbekämpfung DEA. Das Treffen beginnt heute Abend und wird am Mittwoch fortgesetzt. Schirmherr ist der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

    Kokain in Bananenkisten versteckt

    Erst im Mai dieses Jahres präsentierte das Bayerische LKA den Rekordfund von knapp einer Tonne Kokain. Die Droge war in Bananenkisten versteckt aus Ecuador zum Hamburger Hafen transportiert worden. Von dort wurden die Kisten zum Nachreifen der Bananen in sogenannte Reifehallen in ganz Deutschland verteilt. Die Komplizen der Schmuggler in Deutschland holten sich die Ware schließlich durch Einbrüche in die Reifehallen. Aufgeflogen waren die Drogenhändler, weil einer der Einbrüche scheiterte und die Bananen mitsamt dem Kokain an Supermärkte ausgeliefert wurden.