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Dritte Nacht mit schweren Krawallen in Barcelona | BR24

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Auch am Mittwochabend kam es in der spanischen Stadt Barcelona wieder zu Krawallen. Unabhängigkeitsbefürworter lieferten sich Straßenschlachten mit der spanischen Polizei.

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Dritte Nacht mit schweren Krawallen in Barcelona

In Barcelona ist es erneut zu schweren Ausschreitungen von katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern gekommen. Mehrere Autos sowie Barrikaden seien in Brand gesetzt worden. Gewaltbereite Aktivisten warfen Steine und Böller auf Sicherheitskräfte.

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Es war bereits der dritte Tag mit massiven Demonstrationen in und um Barcelona, nachdem das Oberste Gericht in Madrid am Montag neun Separatistenführer zu langjährigen Haftstrafen verurteilt hatte. Neben friedlichen Kundgebungen Tausender Unterstützer einer Abspaltung der Region von Spanien kam es dabei auch immer wieder zu Krawallen mit Dutzenden Verletzten und zahlreichen Festnahmen.

Separatistenführer distanzierten sich von der Gewalt

Regionalpräsident Quim Torra hat die Gewalt trotz Aufforderungen der Zentralregierung in Madrid bislang nicht öffentlich verurteilt. Die in Haft sitzenden Separatistenführer hingegen distanzierten sich auf Twitter von den Ausschreitungen.

Uneinigkeit über weiteres Vorgehen mit den Katalanen

Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich im Laufe des Tages mit den Spitzen der Oppositionsparteien getroffen, um über die Lage zu beraten. Während konservative Kräfte sich dafür einsetzten, die abtrünnige Region erneut unter eine Zwangsverwaltung zu stellen - wie bereits nach dem Unabhängigkeitsreferendum vom Oktober 2017 geschehen - plädierten linke Parteien für einen Dialog und eine politische Lösung.