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Drei Tote bei Unwettern im Südwesten Frankreichs | BR24

© pa/dpa/Jerome Gilles

Unwetter tobten das ganze Wochenende im Südwesten Frankreichs

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    Drei Tote bei Unwettern im Südwesten Frankreichs

    Heftige Unwetter hatten den Südwesten Frankreichs am Wochenende im Griff. Sturmböen und Überschwemmungen führten zu Stromausfällen, vorübergehend waren mehr als 40.000 Haushalte ohne Strom. Drei Menschen kamen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt.

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    Nach den heftigen Unwettern im Süden Frankreichs ist die Zahl der Todesopfer auf drei gestiegen. Ein seit Freitag vermisster Mann wurde am Sonntag in seinem Wagen in einem Hochwassergebiet in der Gemeinde Onard im Département Landes tot aufgefunden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

    In Espiens im Département Lot-et-Garonne wurde ein Rentner von den Wassermassen eines Baches mitgerissen, als er seinen Briefkasten leeren wollte. Die Leiche wurde am Samstag, 24 Stunden nach seinem Verschwinden, rund einen Kilometer von seiner Wohnung entfernt gefunden. Im französischen Baskenland verunglückte ein 70-Jähriger, als er am Freitag mit seinem Auto gegen einen auf die Landstraße gestürzten Baum fuhr.

    Weiterhin Tausende Haushalte ohne Strom

    Insgesamt erlitten fünf Menschen durch umstürzende Bäume Verletzungen. Rund 12.500 Haushalte waren noch am Sonntag ohne Strom. Für Montag soll wegen des Hochwassers der Flüsse Garonne, Adour und Midouze noch für vier Departements die zweithöchste Unwetter-Warnstufe gelten.

    Stürme mit Rekord-Windgeschwindigkeiten

    An manchen Messstationen wurden neue Höchstwerte erreicht. So wurden in der Gemeinde Puycelsi im Département Tarn Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde gemessen. In der Gemeinde Millau im Département Aveyron in der Region Okzitanien wurden mit 142 Kilometern pro Stunde dem Wetterdienst zufolge die stärksten Böen seit 20 Jahren verzeichnet.