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Drei Monate Corona-App: Kanzleramtschef zieht positive Bilanz | BR24

© Bayerischer Rundfunk

In Zeiten wieder steigender Infektionszahlen appellierte Kanzleramtschef Helge Braun an die Menschen, sich die App herunterzuladen. Mit der Verbreitung der App in den ersten drei Monaten sei er zufrieden.

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Drei Monate Corona-App: Kanzleramtschef zieht positive Bilanz

In Zeiten wieder steigender Infektionszahlen appellierte Kanzleramtschef Helge Braun im Interview auf Bayern 2 an die Menschen, sich die Corona-Warnapp herunterzuladen. Mit der Verbreitung in den ersten drei Monaten sei er aber zufrieden.

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Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat drei Monate nach der Einführung der Corona-Warn-App eine positive Bilanz gezogen. "Es hat kein anderes Land geschafft, eine App mit einer so starken Verbreitung hinzubekommen", sagte der CDU-Politiker im Interview mit der radioWelt auf Bayern 2. Auch würden Menschen von der App nicht nur gewarnt, sie bekämen durch die Anbindung an die Labore schneller an ihre Testergebnisse.

"Jeder weitere Nutzer hilft"

In Zeiten wieder steigender Infektionszahlen appellierte Braun an die Menschen, sich die App herunterzuladen. "Jeder weitere Nutzer, der hinzukommt, hilft." Für alle, die die App noch nicht installiert hätten, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, dies zu tun, so der Kanzleramtschef, der maßgeblich an der Einführung der Corona-Warn-App beteiligt war.

Die Corona-Warn-App ist seit Mitte Juni in Deutschland verfügbar. Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts ist sie bisher 18,2 Millionen mal runtergeladen worden. Allerdings zeigte zuletzt eine Studie, dass rund die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland an der Wirksamkeit der App zweifeln.

    • Hier kann die Corona-Warn-App runtergeladen werden: Google und Apple

Zuschauer bei Sport-Veranstaltungen seien tragbar

Die Entscheidung der Bundesländer, bei Sport-Veranstaltungen probeweise wieder Zuschauer zuzulassen, hält der Chef des Kanzleramtes für tragbar, obwohl natürlich die Wirtschaft und die Bildung Priorität haben müssten, so Braun. Er finde es aber akzeptabel, erst einmal ganz vorsichtig einzusteigen. Allerdings schränkte er ein: "Wenn die Zahlen über 35 pro 100.000 in einer Region liegen, dann kann man natürlich auch das nicht machen."

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