Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt
Zurück zur Startseite
Deutschland & Welt

Mindestens sechs Menschen sterben bei Unwetter im Süden der USA | BR24

© BR

Extremwetter im Süden der USA - Tornados und Hagelstürme halten die Rettungsdienste auf Trab. Mindestens sechs Menschen sterben, Dutzende werden verletzt. Viele Gebäude sind beschädigt. Umgestürzte Bäume verursachen Stromausfälle.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten
  • Artikel mit Video-Inhalten

Mindestens sechs Menschen sterben bei Unwetter im Süden der USA

Extremwetter im Süden der USA - Tornados und Hagelstürme halten die Rettungsdienste auf Trab. Mindestens sechs Menschen sterben, Dutzende werden verletzt. Viele Gebäude sind beschädigt. Umgestürzte Bäume verursachen Stromausfälle.

Per Mail sharen

Bei schweren Unwettern mit Tornados, Hagelstürmen und Überschwemmungen sind im Süden der USA mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Im Angelina County im Osten des Bundestaates Texas starben zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihren Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die Kinder im Alter von acht und drei Jahren waren auf der Stelle tot. In West Monroe im benachbarten Bundesstaat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger in einem Überschwemmungsgebiet.

Fünf Schwerverletzte in kritischem Zustand

Dutzende Menschen wurden in Texas durch Tornados verletzt. In Franklin mussten nach Angaben der Rettungsdienste zwischen 30 und 40 Menschen behandelt werden, der Gesundheitszustand von fünf Menschen sei kritisch. Die Schwerverletzten wurden mit Hubschraubern abtransportiert.

Massive Verkehrsbehinderungen und Stromausfälle

Insgesamt 30 bis 40 Menschen sollen bei einer Outdoor-Veranstaltung in der archäologischen Stätte Caddo Mounds im Osten von Texas verletzt worden sein. Dort habe ein Tornado schwere Schäden angerichtet.

Die Tornados sorgten zudem im Osten von Texas für massive Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume und für Stromausfall. Zahlreiche Gebäude seien beschädigt worden, hieß es. 350 Flüge vom Flughafen Dallas-Fort Worth musste abgesagt werden, weitere 47 wurden umgeleitet. Rund 7000 Passagiere mussten nach Flughafenangaben die Nacht in den Terminals verbringen.

Der "Nationale Wetterdienst" der USA warnt weiterhin vor extremen Wetterlagen im Süden der USA. Die Unwetter würden sich nach Osten verlagern. Am Sonntag und in der Nacht auf Montag sei vor allem in den Bundesstaaten Mississippi, Georgia und Alabama mit extremen Wetterlagen zu rechnen.

© BR

Aus der über den Süden der USA ziehenden Unwetterfront gingen am Wochenende laut des US-Wetterdienstes mindestens zwei Tornados hervor. Mindestens sechs Menschen kamen dabei ums Leben. Es gab viele Verletzte. Mobilheime und Häuser wurden beschädigt.