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DLR erprobt Drohnen für Rettungsdienste und Polizei | BR24

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Federico Gambarini

Ein Polizist in Nordrhein-Westfalen mit einer Drohne. Auch die bayerische Polizei und die Hilfsdienste setzen auf die unbemannten Flugobjekte.

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    DLR erprobt Drohnen für Rettungsdienste und Polizei

    Sie sollen in einigen Jahren die Arbeit der Einsatzkräfte erleichtern und sicherer machen: Drohnen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat dazu Tests gestartet.

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    Von
    • Stephan Lina

    Sie gelten vielen Experten als die Zukunft der Fliegerei: Unbemannte Luftfahrtzeuge. Während die Industrie derzeit vor allem auf Flugtaxis für staugeplagte Metropolen und auf militärische Drohnen setzt, forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter anderem an fliegenden Einsatz-Zentralen für Rettungskräfte. Sie sollen in einigen Jahren unter anderem die Arbeit der Feuerwehr erleichtern und sicherer machen.

    Drohnen sind schneller am Einsatzort als menschliche Helfer

    Wenn es darum geht, einen Menschen im Wasser vor dem Ertrinken oder dem Erfrieren zu retten, dann kommt es auf Geschwindigkeit an. Bei einer Übung unter dem Titel "Live-Lage" hat jetzt die Feuerwehr in Duisburg eine Drohne des DLR eingesetzt, um bei einem nachgestellten Badeunfall den Vermissten zu suchen. Was nach Angaben der Forscher mit Hilfe der Wärmebild-Kameras an Bord auch schnell gelang.

    Wärmebildkameras und Sensoren helfen bei der Aufklärung

    Die Drohne, die seit knapp einem Jahr vor Ort immer weiter entwickelt wird, ist gespickt mit Sensoren für die unterschiedlichsten Bedingungen und Einsätze. Diese erkennen unter anderem auch Glutnester bei Bränden und leiten die entsprechenden Daten an das Einsatzzentrum weiter, wo sie von Experten ausgewertet werden können.

    Feuerwehren sollen mit den Drohnen ausgestattet werden

    Ziel ist es, dass in einigen Jahren Feuerwachen mit solchen Drohnen ausgestattet werden, die bei einem Alarm automatisch zum Beispiel zu einem Feuer fliegen und Informationen sammeln, bevor die ersten menschlichen Einsatzkräfte eintreffen. Damit könnten sich zum Beispiel Feuerwehrleute, aber auch Sanitäter und Polizisten besser darauf vorbereiten, was sie vor Ort erwartet und dabei wertvolle Minuten gewinnen.

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