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Digitalministerin Dorothee Bär: "Finde Twitter furchtbar" | BR24

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Twitter sei ein "Hort der schlechten Laune", sagte die Ministerin im Sonntags-Stammtisch. Sie nutze lieber soziale Netzwerke wie Instagram.

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Digitalministerin Dorothee Bär: "Finde Twitter furchtbar"

Man muss nicht alles mögen, was ins Ressort fällt: Digitalministerin und "Twitterkönigin" Dorothee Bär (CSU) hat im Sonntags-Stammtisch des BR Fernsehens gestanden, sie finde den Kurznachrichtendienst "furchtbar" und "zu oft unter der Gürtellinie".

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Dass sie "Twitterkönigin" genannt werde, finde sie deswegen nicht schön, weil sie Twitter furchtbar finde, sagte Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU) im Sonntags-Stammtisch des BR Fernsehens.

"Twitter ist wirklich ein Hort der schlechten Laune." Dorothee Bär, Digitalministerin

Neun von zehn Tweets seien beleidigend, unter der Gürtellinie, so Bär weiter. Es gebe wirklich freundlichere soziale Netzwerke.

Sie nutze Twitter, so Bär, aber weitaus lieber sei ihr die Onlineplattform Instagram.

Ärger wegen Posts zur Deutschen Bahn

Bär musste sich in der Vergangenheit öfter Kritik auf Twitter anhören. Im vergangenen Sommer beschwerte sich die CSU-Politikerin dort über die Deutsche Bahn.

Dorothee Bär hatte keinen Sitzplatz in einem ICE der Deutschen Bahn. Sie musste sich auf den Boden setzen, schoss ein Foto von ihren Schuhen und twitterte das Foto: "Wenn der Platz, den Du reserviert hast, (mal wieder!) nicht da ist, weil (erneut!) der zweite Zugteil fehlt, dann nervt das langsam @DB_Presse... Und die Klima ist natürlich auch ausgefallen..."

Möglicherweise hatte die CSU-Politikerin mit Zustimmung oder ähnlichen Lästereien über die Deutsche Bahn gerechnet. Allerdings zeigt sich die Twitter-Gemeinschaft kritisch - und macht Bär zur Nestbeschmutzerin: "Die #DB gehört dem Staat und im #Verkehrsministerium sitzt auch noch ein #Parteifreund, der das ändern könnte. Ich kenne keinen Eigentümer, der so über sein eigenes Unternehmen spricht und nichts ändert", kommentiert ein User. Und ein anderer schreibt: "Tja - der Zustand des öffentlichen Fernverkehrs nach 9 Jahren mit CSU-Bundesverkehrsministern."