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Digitalgipfel: Wie künstlich intelligent wird Deutschland? | BR24

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Digitalgipfel diskutiert über künstliche Intelligenz

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Digitalgipfel: Wie künstlich intelligent wird Deutschland?

Wie soll sich Deutschland künftig aufstellen in Sachen künstliche Intelligenz? Darüber wird heute in Nürnberg diskutiert, am zweiten Tag des Digitalgipfels der Bundesregierung. Dabei dürfte es auch um ethische Fragen gehen.

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Wenn Autos selber fahren und Roboter Aufgaben von und für Menschen übernehmen, dann braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technik. Offenheit sei bei dieser Debatte besonders wichtig, hat Bundesinnenminister Seehofer gestern in Nürnberg betont. Und: Deutschland sei bei der künstlichen Intelligenz zwar gut im Rennen, Anspruch müsse aber sein, an die Spitze zu kommen.

SPD attestiert Deutschland enormen Rückstand bei Digitalisierung

Ausruhen geht nicht, findet auch die SPD. Generalsekretär Klingbeil sagte der Rheinischen Post, Deutschland habe einen enormen Rückstand aufzuholen. Er appellierte an die Union, bei der Digitalisierung zu einem Mentalitätswechsel zu kommen. Vor allem kritisierte Klingbeil Bildungsministerin Karliczek von der CDU. Sie hatte mit Blick auf das 5G-Netz gesagt, der Ausbau müsse ja nicht bis zu jeder Milchkanne erfolgen.

Bundesregierung will Mittel für künstliche Intelligenz aufstocken

Was die finanziellen Mittel für die künstliche Intelligenz angeht, gibt die Bundesregierung bisher offenbar noch relativ wenig aus. Wie das Handelsblatt schreibt, sind für das nächste Jahr nur 142 Millionen Euro dafür geplant. Allerdings hat die Bundesregierung Mitte November beschlossen, die Gelder deutlich aufzustocken. Bis 2025 sollen zusätzlich drei Milliarden Euro in die Künstliche Intelligenz fließen.