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Dieselfahrer sollen Umtauschprämien erhalten | BR24

© picture alliance / Michael Kappeler

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Umweltministerin Svenja Schulze informieren über Dieselkonzept

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    Dieselfahrer sollen Umtauschprämien erhalten

    Die Bundesregierung hat ihr mit Spannung erwartetes Dieselkonzept vorgestellt. Es bezieht sich auf Diesel-Besitzer, die in besonders von Luftverschmutzung betroffenen Städten wohnen oder dorthin pendeln.

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    Im lange anhaltenden Diesel-Streit hat die Große Koalition am Mittag ihr gemeinsames Konzept vorgestellt. Es bezieht sich auf Diesel-Besitzer, die in besonders von Luftverschmutzung betroffenen Städten wohnen. Auch Pendler, die außerhalb wohnen, sollen von dem Angebot profitierten. Das hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zusammen mit Umweltministerin Svenja Schulze bekannt gegeben.

    Umtauschrabatte und Nachrüstungen

    Die Spitzen von Union und SPD haben sich in ihrer Nachtsitzung darauf geeinigt, dass die Besitzer von Fahrzeugen der Abgasnormen 4 oder 5 eine Umtauschpämie oder große Umtauschrabatte erhalten, um den besonderen Wertverlust auszugleichen. Neu ist, dass sie ihre Fahrzeuge auch gegen schadstoffärmere Gebrauchtfahrzeuge umtauschen können. Dabei sollen nach dem Willen der Koalition auch ausländische Hersteller mitmachen.

    Auch Umtausch gegen Gebrauchtwagen möglich

    Nach Angaben von Scheuer und Schulze soll es bei der Prämie keine Rolle spielen, ob ein Neu- oder ein Gebrauchtwagen gekauft wird - und ob das dann wieder ein Diesel ist oder eine andere Antriebsart. "Nur die wenigsten leisten sich einen Neuwagen, viele kaufen gebrauchte Autos", sagte Schulze in der Pressekonferenz. "Denen müssen wir auch ermöglichen, mit den etwas älteren Fahrzeugen einen Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten."

    Nachrüstung nur bei Euro 5 Diesel

    Wer sich kein neues Auto kaufen kann oder will, kann die Hardware umrüsten lassen - allerdings nur für Euro-5-Diesel. Hier gebe es aber noch Klärungsbedarf so Scheuer. Klar ist aber, dass die Hersteller die Kosten tragen sollen. Die Haftung sollen die Nachrüstfirmen übernehmen.

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    • BR24 Redaktion
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