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Die Ursache für den ICE-Brand steht fest
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Autoren

Henrike Busch
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Die Ursache für den ICE-Brand steht fest

Ein technischer Fehler hat das Feuer in einem ICE auf der Schnellstrecke Frankfurt-Köln ausgelöst. Wie ein Sprecher der Bundespolizei dem Südwestrundfunk bestätigte, war in dem Wagen, in dem das Feuer ausbrach, ein Trafo defekt. Eine Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen.

Untersuchungen dauern an

Einzelne Komponenten des Wracks werden nun noch im Labor untersucht, um weitere Details über die Brandursache zu erhalten. Die Ermittlungen können, heißt es bei der Bundespolizei, mehrere Wochen dauern. Noch in der Nacht hat die Bahn mithilfe von Kranzügen und Hilfsloks mit den Abschlepp- und Reparaturarbeiten beginnen können.

ICE-Strecke weiter gesperrt

Gestern früh hatten zwei Waggons eines ICEs auf der Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt Feuer gefangen. Die etwa 500 Menschen an Bord konnten den Zug alle verlassen, fünf wurden leicht verletzt. Die Passagiere bekommen ihre Tickets erstattet. Die Bahn kommt außerdem für beschädigtes Gepäck auf. Wer heute oder morgen auf der gesperrten Strecke reisen wollte, kann sein Ticket zurück geben oder es eine Woche lang für andere Fahrten nutzen.

Die ICE-Strecke zwischen Siegburg/Bonn und Montabaur bleibt noch mindestens bis morgen Abend gesperrt. Bahnreisende sind bis zu 80 Minuten länger unterwegs.

Autoren

Henrike Busch

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B5 aktuell vom 13.10.2018 - 11:00 Uhr