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Die Queen und Gatte Philip gegen Coronavirus geimpft | BR24

© dpa-Bildfunk/Joe Giddens

Die britische Königin Elizabeth II. mit Ehemann Philip (Archivbild)

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    Die Queen und Gatte Philip gegen Coronavirus geimpft

    Die britische Königin Elizabeth II. und ihre Mann Prinz Philip haben eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Normalerweise sind gesundheitliche Fragen bei den Royals Privatsache. Doch die Queen will ein Zeichen setzen im Kampf gegen Fake-News.

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    • BR24 Redaktion

    Lange Zeit hatten sie die britische Königin Elizabeth II. und ihre Mann Prinz Philip in der Pandemie auf Schloss Windsor zurückgezogen, bevor sich die Queen wieder bei wenigen Auftritten in der Öffentlichkeit zeigte. Auch die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel verbrachte das Paar wieder in Windsor. Auf ein Familientreffen mit anderen Royals verzichteten die beiden.

    Coronavirus für Queen und Ehemann Philip besonders gefährlich

    Nun sind die Queen und ihr Prinz wieder Gesprächsthema. Denn aus dem Buckingham-Palast kam die Nachricht, Elizabeth II. und Gatte Philip hätten sich impfen lassen. Die beiden gelten wegen ihres hohen Alters als besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. Großbritannien hatte bereits vor einem Monat seine Impfkampagne gestartet. Etwa 1,5 Millionen Menschen erhielten inzwischen eine erste Dosis. Die Maßnahme ist notwendig. Denn das Land kommt nach neuesten Zahlen bereits auf 80.000 Corona-Tote.

    Queen kämpft gegen Falschinformationen

    Eigentlich sind Informationen zur Gesundheit der Royals strikte Privatsache. Aus Palastkreisen hieß es aber, die Queen habe Spekulationen und Falschinformationen einen Riegel vorschieben wollen. Daher habe sie sich bewusst dazu entschieden, mit der Tradition zu brechen. Verabreicht worden sei die Spritze von einem Leibarzt der Royals, hieß es. Es wird angenommen, dass es sich um die erste Dosis handelte. Für den vollen Impfschutz ist eine weitere Impfung nach mehreren Wochen notwendig.

    Drei Impfstoffe in Großbritannien im Einsatz

    Angesichts drastisch hoher Infektionszahlen setzt die Regierung in London alle Hoffnungen inzwischen darauf, schnell einen großen Teil der Bevölkerung zu impfen.

    Am Freitag ließ die britische Arzneimittelbehörde mit dem Impfstoff des US-Herstellers Moderna bereits das dritte Präparat zu. Schon im Einsatz sind das Mittel von Biontech/Pfizer und der Impfstoff der Universität Oxford und des Konzerns Astrazeneca.

    Das Tempo der Impfkampagne soll nun deutlich beschleunigt werden. Ziel ist es, bis Mitte Februar den besonders gefährdeten 15 Millionen Briten eine erste Impfung anzubieten.

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