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DGB: CO2-Steuer darf Pendler nicht zusätzlich belasten | BR24

© dpa-Bildfunk/Christoph Schmidt

Archivbild: Verkehr am hochbelasteten Stuttgarter Neckartor

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    DGB: CO2-Steuer darf Pendler nicht zusätzlich belasten

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt davor, durch die Einführung einer CO2-Steuer die Pendler zusätzlich zu belasten. Das gelte auch für andere Formen einer Klimaschutzabgabe. Vor allem Geringverdiener müssten berücksichtigt werden.

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    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat vor Belastungen für Berufspendler bei der Einführung einer CO2-Steuer oder anderer Klimaschutzabgaben gewarnt. Die stellvertretende DGB-Chefin Annelie Buntenbach sagte der Augsburger Allgemeinen, wo Menschen mobil sein müssten, dürfe das nicht durch eine CO2-Steuer behindert werden.

    Anreize für Alternativen zum Auto schaffen

    "Viele Beschäftigte fahren tagtäglich weite Wege zur Arbeit, das gilt es zu berücksichtigen." Gleichzeitig müsse es Anreize geben, andere Formen der Mobilität zu nutzen als das Auto.

    CO2-Steuer muss Rücksicht auf Einkommenssituation nehmen

    "Eine CO2-Steuer muss auf jeden Fall mit der Lebenssituation der Menschen zusammenpassen, mit der Frage, wo und wie sie arbeiten und wie sie an ihren Arbeitsplatz kommen", sagte Buntenbach weiter. "Die CO2-Steuer darf gerade Empfänger niedriger Einkommen nicht stärker belasten." Auch die Unternehmen müssten hier in die Pflicht genommen werden.

    Sachverständigenrat hält CO2-Steuer für das beste Mittel

    Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag ein Sondergutachten übergeben. Das Gremium hält einen sektorübergreifenden Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen, der auch Gebäude und den Verkehr miteinbezieht, für das langfristig beste Mittel zur Eindämmung des Klimawandels.