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ARD-DeutschlandTrend: Großes Interesse an der Europawahl | BR24

© picture alliance/dpa

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    ARD-DeutschlandTrend: Großes Interesse an der Europawahl

    Rund drei Wochen vor der Europawahl ist das Interesse der Deutschen höher als bei der letzten Abstimmung. Das geht aus dem neuesten ARD-DeutschlandTrend hervor. Bei der Sonntagsfrage verliert die Union einen Prozentpunkt, der der SPD zu Gute kommt.

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    Gut drei Wochen vor der Europawahl ist das Interesse an der Wahl relativ hoch: 53 Prozent der Bürger geben an, sich für die Wahl sehr stark oder stark zu interessieren. Das hat eine Umfrage von Infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend ergeben. Damit interessieren sich für die aktuelle Wahl schon jetzt - gut drei Wochen vor dem Urnengang - mehr Menschen als für die Europawahl 2014 in der Woche unmittelbar vor der Stimmabgabe. Damals gaben gut drei Wochen vor der Wahl 35 Prozent an sich sehr stark oder stark für die Wahl zu interessieren, in der Wahlwoche selbst waren es 48 Prozent.

    Weber im DeutschlandTrend vor Timmermans

    Nach der Wahl wird es auch um die Besetzung des EU-Kommissionspräsidenten gehen. Den CSU-Politiker Manfred Weber, Spitzenkandidat der EVP, würden aktuell 29 Prozent der Befragten als Kommissionspräsidenten bevorzugen.

    Frans Timmermans, den niederländischen EU-Kommissar, der für die europäischen Sozialdemokraten als Spitzenkandidat ins Rennen geht, bevorzugen 26 Prozent. 12 Prozent bevorzugen keinen der beiden und rund ein Viertel (26 Prozent) gibt an, einen oder beide Kandidaten nicht zu kennen.

    Klima: Mehr als 80 Prozent sehen großen Handlungsbedarf

    Ein Thema, das sowohl auf deutscher als auch europäischer Ebene derzeit intensiv diskutiert wird, ist die Klimapolitik. Dabei sieht eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent sehr großen oder großen Handlungsbedarf in Sachen Klimaschutz. 85 Prozent der Befragten sind zudem der Ansicht, dass wir ohne Einschränkungen in unserem Lebensstil den Klimawandel nicht werden stoppen können.

    Eine konkrete Idee ist die Einführung einer CO2-Steuer oder eine ähnliche Abgabe, bei der die Bürger finanziell auf anderem Weg entlastet werden könnten. Damit soll der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids reduziert werden. 62 Prozent der Deutschen sind eher gegen die Einführung einer solchen CO2-Steuer, 34 Prozent sind eher dafür.

    SPD legt bei der Sonntagsfrage leicht zu

    Bundespolitisch ist die Stimmung ziemlich stabil. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union auf 28 Prozent, ein Punkt weniger im Vergleich zum Vormonat. Die SPD verbessert sich um einen Punkt und kommt bei 18 Prozent.

    Die AfD liegt unverändert bei 12 Prozent. Die FDP verschlechtert sich um einen Punkt und landet bei 8 Prozent, die Linke verbessert sich um einen Punkt und kommt auf 9 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei 20 Prozent.