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Deutschland am Boden: Regierungsflieger ist erneut defekt | BR24

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Wegen eines erneuten Defekts an seiner Regierungsmaschine muss Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mit einem Linienflug von Sambia nach Deutschland zurückkehren.

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Deutschland am Boden: Regierungsflieger ist erneut defekt

Der in Afrika ausgefallene Regierungsflieger von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist schon wieder kaputt. An der Global 5000 wurde in Sambia ein neuer Defekt festgestellt. Müller muss nun mit einer Linienmaschine zurück nach Hause reisen.

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Die Maschine des kanadischen Herstellers Bombardier war nach einer ersten Panne in der malawischen Hauptstadt Lilongwe gewertet worden und von dort nach Sambia geflogen. Dort sollte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zusteigen, um den Rückflug nach Deutschland anzutreten.

Das Triebwerk raucht - von der Leyen bedauert

Als Müller und die Delegation bereits angeschnallt im Flugzeug saßen, kam aber die Nachricht aus dem Cockpit , dass es erneut Schwierigkeiten gebe. Beobachter sagten, es habe aus dem linken Treibwerk geraucht. Der Minister und seine Delegation werden deshalb den Rückflug mit Linienmaschinen antreten. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ließ der Delegation ausrichten, es tue ihr leid, dass er weitere Verzögerungen gebe. Sicherheit gehe aber vor.

Namibia fällt aus - das Image ist angekratzt

Die Global 5000 war seit Montag mit einem defekten Ventil in Malawi am Boden gewesen. Wegen der Panne mussten der Minister und seine Delegation zunächst mit Linienflügen nach Sambia fliegen und ein geplanter Besuch in Namibia musste ganz abgesagt werden - er soll später nachgeholt werden. Nach den Worten des Ministers beschädigte der Ausfall des deutschen Regierungsfliegers das Image von "Made in Germany" in Afrika erheblich. Was passiert sei, sei nicht mehr vermittelbar.

Auch kein Überflieger: "Konrad Adenauer" bremst Politiker ein

In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrere Pannen des Airbus A340 "Konrad Adenauer" der Flugbereitschaft für Aufsehen gesorgt. Mit Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz an Bord kehrte die Maschine im November 2018 auf dem Weg zum G20-Gipfel in Buenos Aires um - weil ein defektes Teil zwei Funksysteme lahmgelegt hatte. Beide flogen dann "Linie" nach Argentinien.

Nagetiere legen Technik lahm

Ebenfalls im November hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wegen eines Triebwerksdefekts der "Konrad Adenauer" stundenlang in Südafrika ausharren müssen, im Juni hatte ein Schaden der Maschine einen Start Steinmeiers nach Weißrussland verhindert. Auch Finanzminister Scholz hatte bereits vor der G20-Panne ungute Erfahrungen mit dem Flugzeug gemacht: Im Oktober hatten Nagetiere bei einem Stopp in Indonesien wichtige Kabel der "Konrad Adenauer" angeknabbert, Scholz kehrte per Linienflug von der Tagung des Internationalen Währungsfonds zurück.

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Der in Afrika ausgefallene Regierungsflieger von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist schon wieder kaputt. Die Global 5000 war nach einer Reparatur nach Sambia geflogen, wo ein neuer Defekt auftrat. Müller (CSU) muss nun per Linienflug reisen.

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  • Rüdiger Hennl
  • Janina Lückoff
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