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Deutsche Wohnen spürt politischen Gegenwind | BR24

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Höhere Mieten lassen den Betriebsgewinn bei der Deutsche Wohnen SE um gut 13 Prozent steigen. Insgesamt bleibt aber weniger übrig für den Immobilien-Konzern, weil der Wert der Wohnungen nicht mehr so deutlich steigt - auch wegen Gegenwind in Berlin.

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Deutsche Wohnen spürt politischen Gegenwind

Höhere Mieten lassen den Betriebsgewinn bei der Deutsche Wohnen SE um gut 13 Prozent steigen. Insgesamt bleibt aber weniger übrig für den Immobilien-Konzern, weil der Wert der Wohnungen nicht mehr so deutlich steigt - auch wegen Gegenwinds in Berlin.

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Die Deutsche Wohnen hat den Ausblick für 2019 bestätigt, genauso wie die Konkurrenten Vonovia, LEG und TAG Immobilien.

Politischer Druck in der Hauptstadt

Der wachsende politische Druck macht jedoch deutlich, dass die Luft nach oben dünner wird. Vor allem in Berlin, wo Deutsche Wohnen die meisten Immobilien besitzt, stehen solche Konzerne unter Dauerbeschuss. So einigte sich der Berliner Senat auf Eckpunkte für einen Mietendeckel, um die Mieten in den kommenden fünf Jahren einzufrieren. Ein ähnliches Modell fordert der Mieterbund auch für Bayern.

Eine Bürgerinitiative und eine Senatorin in Berlin wollen zudem die Enteignung großer Immobilienfirmen durchsetzen. Der Staat soll einen Teil der privatisierten Wohnungen zurückkaufen. Die Bedingungen dafür sind aber noch unklar.

Bewertung von Wohnungen muss angepasst werden

Für große Wohnungs-Investoren hat sich der Wind damit gedreht. Wachstum ist am deutschen Markt für sie kaum noch denkbar. Mit den schlechteren Rahmenbedingungen muss auch die Bewertung ihrer Wohnungsbestände angepasst werden. Auch wenn die Mieten noch steigen, beim Wert der Konzern-Wohnungen muss das nicht mehr so sein.