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Deutsche Wanderer bleiben bei Salzburg im Neuschnee stecken | BR24

© pa / dpa

Wanderer im Schnee (Symbolbild)

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    Deutsche Wanderer bleiben bei Salzburg im Neuschnee stecken

    Zehn deutsche Wanderer, darunter drei aus Bayern, haben den Wintereinbruch in den österreichischen Alpen unterschätzt und mussten per Hubschrauber gerettet werden. Sie waren beim Abstieg ins Tal in den Neuschneemassen stecken geblieben.

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    Laut Polizei handelte es sich bei den drei bayerischen Urlaubern um Wanderer aus Ingolstadt, der Oberpfalz und dem Landkreis Nürnberger Land. Die anderen Mitglieder der Gruppe kommen aus Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Alle zehn blieben unverletzt.

    Hüttenwirtin alarmierte die Bergrettung

    Die Gruppe hatte das Wochenende auf einer Hütte in Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau verbracht und machte sich laut Polizeibericht am Sonntagmorgen auf den Weg ins Tal, obwohl ihnen die Hüttenwirtin wegen des Neuschnees am Samstag davon abgeraten hatte.

    Die Wirtin machte sich dann Sorgen um die Gruppe und alarmierte noch am Sonntagvormittag die Bergrettung, welche die im Schnee feststeckenden Wanderer auf rund 2.000 Metern Höhe entdeckte.

    Die Geretteten müssen zahlen

    "Nach erfolgter Kontaktaufnahme mit den sichtlich erleichterten Personen", so die Polizei, flogen die Retter die unverletzten Wanderer auf eine Alm und stiegen dann mit ihnen weiter ab.

    Für die Kosten des Einsatzes müssen die Geretteten nun selbst aufkommen. "Auch wenn nur wenige Zentimeter Schnee angesagt werden, können im Gebirge zwei bis drei Meter hohe Schneeverwehungen entstehen", warnte Bergretter Markus Reichholf.

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