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Deutsche kaufen weniger Sekt und Feuerwerk zu Silvester | BR24

© dpa/pa/Patrick Seeger

Ein Paar stößt vor einem Feuerwerk mit Sekt auf das Neue Jahr an.

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    Deutsche kaufen weniger Sekt und Feuerwerk zu Silvester

    Früher war mehr Silvester: Sekt und Feuerwerk verkaufen sich zu Neujahr in Deutschland nicht mehr so gut. Auch ist laut Statistischem Bundesamt der Absatz von Karpfen zurückgegangen - ein traditionelles Neujahrs-Essen in vielen Regionen.

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    Viele Deutsche begrüßen traditionell das Neue Jahr wird mit Sekt, Böllern und Feuerwerk - noch! Denn die altgedienten festlichen Begleiter von Silvester-Parties waren bei den deutschen Konsumenten zuletzt weniger beliebt.

    Weniger Sekt, Feuerwerk und Karpfen zu Silvester

    Schaumwein, Feuerwerksartikel und Karpfen waren im Jahr 2017 weniger gefragt, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels 2018/2019 mitteilte. Demnach sank die Zahl der verkauften Flaschen Sekt, Champagner und anderer Schaumweine im Vergleich zu 2016 um 5,2 Prozent auf 381 Millionen.

    Zwei Prozent weniger Böller und Feuerwerk

    Beim Feuerwerk sank die nach Deutschland eingeführte Menge um 2,1 Prozent auf 42.800 Tonnen. Das entspricht einem Wert von 103,6 Millionen Euro. Hauptlieferant war auch im Jahr 2017 die Volksrepublik China mit einem Anteil von 97 Prozent.

    Sekt, Champagner, Prosecco nicht wesentlich teurer

    Dass im Jahr 2017 weniger Schaumwein getrunken wurde, kann zumindest nicht nur am Preis liegen, den Verbraucher zu zahlen hatten. Mit einem Preisanstieg von 0,6 % waren Sekt, Prosecco und Champagner nur geringfügig teurer als im Vorjahr. Der Verbraucherpreisindex insgesamt erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 1,8 %.

    Größtes Erzeugerland von Karpfen ist Bayern

    Eher regional verbreitet ist der Brauch, zum Jahreswechsel Karpfen zu essen. Die in Deutschland erzeugte Menge sank um knapp 5,4 Prozent auf rund 5.000 Tonnen des Süßwasserfisches, wie das Statistikamt berichtete. Haupterzeuger waren Bayern mit 2.000 Tonnen und Sachsen mit 1.700 Tonnen.

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    • BR24 Redaktion
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