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Deutsche Bank und BaFin im Kreuzfeuer der EU-Parlamentarier | BR24

© picture alliance / blickwinkel/S. Ziese

verspiegelte Zwillingstürme der Deutschen Bank in der Dämmerung

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    Deutsche Bank und BaFin im Kreuzfeuer der EU-Parlamentarier

    Im Verhör: Der Geldwäschebeauftragte der Deutschen Bank Stephan Wilken und der für Geldwäsche zuständige Jens Fürhoff beim Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen müssen sich derzeit im TAX3-Sonderausschusses im Europäischen Parlament stellen.

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    Um diese Skandale geht es heute Abend im Europaparlament. Bei der Auswertung der sogenannten "Panama Papers" ist die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main im vergangenen Jahr auf Hinweise gestoßen, dass die Deutsche Bank Kunden bei der Gründung von Offshore-Gesellschaften in Steuerparadiesen geholfen hat.

    Geldwäsche Verdacht- Panama Papers

    Die Konten sollen dazu gedient haben, Gelder aus Straftaten zu transferieren. Ende November 2018 durchsuchten 175 Ermittler die Geschäftsräume der Deutschen Bank in Frankfurt.

    "Wir haben die Verdachtsmomente, dass die Gelder, die dann hinterher auf Konten der Deutschen Bank geflossen sind, aus Straftaten, insbesondere aus Auslands-Steuerstraftaten stammen." Nadja Niesen Staatsanwaltschaft Frankfurt im November 2018

    Geldwäsche Verdacht - Skandal Danske Bank

    Die Deutsche Bank soll als Korrespondenzbank für die estnische Abteilung der dänischen Danske Bank rund 130 Milliarden Euro gewaschen haben. Bei der Deutschen Bank will man davon nichts wissen. Man sei für die Überprüfung der Kunden nicht zuständig gewesen, sondern die Danske Bank. Im Jahr 2016 beendet die Deutsche Bank die Geschäftsbeziehung zur Danske Bank.