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Der Bund hat im ersten Halbjahr wieder mehr Schulden gemacht | BR24

© picture alliance/Britta Pedersen

9.1.2019: Die Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. wurde auf -94 Euro/Sekunde umgestellt.

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    Der Bund hat im ersten Halbjahr wieder mehr Schulden gemacht

    Der Bund hat in den ersten sechs Monaten wieder mehr Schulden gemacht. Am 30. Juni stand die Bundesregierung Deutschland mit 1081 Milliarden Euro in der Kreide, Rund 11 Milliarden mehr als zu Jahresbeginn.

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    Die Bundesrepublik Deutschland hat im ersten Halbjahr 2019 wieder mehr Schulden gemacht. Die Verschuldung des Bundeshaushalts und seiner Sondervermögen stieg nach Angaben des Finanzministeriums innerhalb von sechs Monaten um mehr als 11 Milliarden Euro. Insgesamt lag der Schuldenstand zum 30. Juni bei rund 1081 Milliarden Euro.

    Schuldenzuwachs im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise

    Die Steigerung kommt unter anderem durch eine im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise gebildeten Rücklage zustande. Das Parlament hatte dem Bund damals die Erlaubnis erteilt, Kredite aufzunehmen, die jetzt in Anspruch genommen werden.

    Schulden sind erstmals seit 2014 gestiegen

    Erstmals seit 2014 baue Finanzminister Olaf Scholz (SPD) über diesen Umweg abseits des Kernhaushalts wieder zusätzliche Schulden auf, kritisierte der FDP-Haushälter Otto Fricke. "Wer noch immer von einer schwarzen Null redet, kann spätestens jetzt schwarz auf weiß lesen, dass der Bund längst wieder dabei ist, den Schuldenstand zu erhöhen."