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Das waren 2018 die gefährlichsten Berufe in Deutschland | BR24

© picture alliance/Markus Scholz/dpa

Ein Stuckateur bei der Arbeit im Deutschen Schauspielhause Hamburg.

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    Das waren 2018 die gefährlichsten Berufe in Deutschland

    Jobs mit Unfallrisiko: In manchen Berufen läuft man deutlich häufiger Gefahr, sich zu verletzen oder gar getötet zu werden. In welchen Jobs 2018 in Deutschland die meisten Unfälle passiert sind, hat die gesetzliche Unfallversicherung veröffentlicht.

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    Kellner, Friseure und Sekretariatskräfte können aufatmen: Sie gehören zu Berufsgruppen mit sehr geringem Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden. Nur rund ein Prozent der Kellner und Friseure verletzen sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Bei Sekretariatskräften waren es 2018 sogar nur 4 von 1.000, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in ihrer neuen Broschüre "Arbeitsunfallgeschehen 2018" heute bekannt gegeben hat.

    Gefährliche Berufe: Maurer, Zimmerleute und Steinmetze

    Das höchste Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, trugen im Jahr 2018 Beschäftigte in Bauberufen wie Maurer, Zimmerleute oder Steinmetze. Auf eintausend Vollarbeiter wurden in diesen Berufen 138 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert.

    Unfallquote bei Lokführern bei zehn Prozent

    Ebenfalls mit einem hohen Gefährdungspotenzial arbeiten Beschäftigte in der Abfallentsorgung - 108 meldepflichtigee Arbeitsunfälle pro tausend Vollarbeiter - und Lokomotivführer (100). Bei einer Unfallquote von 94 liegen Ausbaufachkräfte, das sind Dachdecker, Boden-, Fliesenleger aber auch Stuckateure und Glaser.

    Bäcker und Metzger vor Berufssportlern

    Es schließen sich an: Berufe der Nahrungsmittelverarbeitung wie Beschäftigte im Bäcker-, Konditor- und Fleischereigewerbe mit einer Unfallquote von 89. Weitere Quoten: Beschäftigte im Berufssport kamen auf 80 meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1.000 Arbeitnehmer, Beschäftigte, die mobile Anlagen bedienen wie Gabelstapler, Erdbewegungsmaschinen und Kräne auf 77 und die Bergleute auf 67.

    Softwareentwickler mit sehr wenigen Arbeitsunfällen

    Hochschullehrkräfte und Fachleute in der Softwareentwicklung mussten aufgrund der geringen Stichprobengröße von der Auswertung ausgeschlossen werden. Das spricht gleichzeitig für ein relativ geringes Unfallrisiko dieser Berufsgruppen.