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Das war der Tag

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    Das war der Tag

    Giftgasangriff in Nordwesten Syriens +++ Erste Identifizierungen in Sankt Petersburg +++ Bundesregierung fordert weiteren Zugang zu Deniz Yücel +++ Steinmeier vor EU-Parlament +++ Anklage gegen Reichsbürger erhoben

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    Bei dem Giftgasangriff in Syrien wurden mindestens 58 Menschen getötet und 170 Menschen verletzt. Die US-Regierung hat die Assad-Regierung für den Anschlag verantwortlich gemacht. Der Angriff sei offenbar von Kampfjets der Regierungstruppen geflogen worden. US-Präsident Donald Trump sei "extrem alarmiert“. Die syrische Regierung bestreitet die Vorwürfe.

    Nach dem gestrigen Bombenanschlag in Sankt Petersburg wurden die ersten Todesopfer Identifiziert. Das staatliche Ermittlungskomitee teilte mit, das bei weiteren vier Leichen eine Genanalyse erfolgen müsse. Durch den gestrigen Terroranschlag in der Metro sind insgesamt 14 Menschen getötet und etwa 50 verletzt worden. Als Täter wurde ein 22-jähriger Russe ermittelt, der in Kirgistan in Zentralasien geboren wurde.

    Nach dem ersten Besuch deutscher Diplomaten bei "Welt"-Journalist Yücel in der türkischen Haft dringt die Bundesregierung auf weiteren konsularischen Zugang. Die Haftbedingungen seien nicht einfach, so Außenminister Gabriel. Um so wichtiger sei, dass Yücel wisse, dass sich die Bundesregierung mit ganzer Kraft für seine Freilassung einsetze.

    Gegen einen Reichsbürger aus dem mittelfränkischen Georgensgmünd wurde Anklage erhoben. Dem 49-Jährigen wird Mord sowie versuchter Mord vorgeworfen. Zudem wirft die Staatsanwaltschaft einem Polizisten fahrlässige Tötung durch Unterlassen vor. Er soll vom Waffenbesitz des Mannes und dessen Kontakten zu Gleichgesinnten gewusst, aber nichts unternommen haben. Der sogenannte Reichsbürger hatte im Oktober während einer Razzia auf Polizisten des SEKs geschossen.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einer Rede vor dem Europaparlament die Entscheidung der Briten zum EU-Austritt als falsche und bittere Entscheidung kritisiert. Zugleich warnte er vor möglichen neuen nationalen Alleingängen. Steinmeier rief außerdem zum Widerstand gegen Populisten auf, die "aus Ängsten politisches Kapital schlagen“.