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Cyberattacke auf Bundestag angeblich aus Russland | BR24

© pa/dpa/Felix Kästle

Netzwerkkabelsteuer leuchtet auf

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    Cyberattacke auf Bundestag angeblich aus Russland

    Der Hackerangriff auf das Computersystem des Bundestags im vergangenen Jahr geht nach Überzeugung deutscher Sicherheitsbehörden auf einen Auftrag der russischen Regierung zurück. Das sagte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter dem "Spiegel".

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    Die Cyberattacke werde "klar einem russischen militärischen Nachrichtendienst" zugeschrieben. Angriffe nach dem gleichen Muster habe es in der Vergangenheit auch schon auf deutsche Rüstungsungernehmen und NATO-Staaten gegeben. Laut dem Magazin ermittelt die Karlsruher Bundesanwaltschaft seit 15. Januar wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit.

    Alle Zugangsdaten abgezweigt

    Im Mai 2015 war bekanntgeworden, dass Hacker mit einem hochprofessionellen Programm einen Trojaner im Computersystem des Bundestags eingeschleust, sich Zugriff auf 14 Bundestagsserver verschafft und große Mengen Daten abgezweigt hatten. Auch sämtliche Zugangsdaten zum deutschen Parlament wurden erlangt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) machte den Bundestag auf die massive Attacke aufmerksam, das Computersystem musste für mehrere Tage abgeschaltet werden.