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CSU: Gleichberechtigung muss sich auf Wahllisten zeigen | BR24

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CSU-Generalsekretär Markus Blume

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    CSU: Gleichberechtigung muss sich auf Wahllisten zeigen

    Die CSU will bei der Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl konsequent auf Gleichberechtigung achten. Generalsekretär Blume kündigte gegenüber dem BR an, dass auf den vorderen Plätzen Männer und Frauen in ausgewogenem Verhältnis stehen werden.

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    Von
    • Eva Lell

    Schon bei der Europawahl hatte die CSU fünf Frauen auf den ersten zehn Listenplätzen. Konkretes sei für die Kandidatenliste zur Bundestagswahl noch nicht besprochen, sagte Markus Blume, der Generalsekretär der CSU dem Bayerischen Rundfunk. Schon jetzt könne er aber sagen: "Wir werden sicherlich dafür sorgen, dass auf den vorderen Plätzen Männer und Frauen in ausgewogenem Verhältnis stehen."

    Sachsen-Anhalt ist ein Negativbeispiel für Gleichberechtigung

    Mit Blick auf die Bundestagsliste der CDU Sachsen-Anhalt, auf der neben acht Männern nur eine Frau als Bundestagskandidatin steht, sagte Blume: Gleichberechtigung sei kein Thema für akademische Debatten, sondern müsse gelebt werden. "Dann tut man gut daran, das bei der Nominierung von Listen auch zu zeigen." Bis Mitte Juli haben die Parteien Zeit, ihre Kandidatenlisten für die Bundestagswahl aufzustellen.

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