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Coronavirus: USA verhängen Einreiseverbot für Europäer | BR24

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Die USA verhängen wegen des Coronavirus für 30 Tage ein allgemeines Einreiseverbot für Europäer. Das Verbot soll laut Präsident Trump am Freitag um Mitternacht US-Zeit in Kraft treten.

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Coronavirus: USA verhängen Einreiseverbot für Europäer

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verhängen die USA ein 30-tägiges Einreiseverbot für Europäer. Europa, so der Vorwurf, habe nicht schnell genug auf die Coronakrise reagiert. Das Verbot gilt ab ab Freitag um Mitternacht (Ortszeit).

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Von
  • Arthur Landwehr

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus sind weitaus drastischer als erwartet wurde: Für 30 Tage werden alle Reisen aus Europa in die USA untersagt. So der amerikanische Präsident Donald Trump in einer Ansprache an die Nation. Das Einreiseverbot für Menschen aus Europa beginnt Freitag um Mitternacht. Ausgenommen sind nur Großbritannien und Angehörige von amerikanischen Staatsbürgern, die zurück in die USA wollen. Die aber können nur über bestimmte Flughäfen einreisen und müssen sich einem Test unterziehen.

Trump warf den Europäern vor, nicht schnell und nicht entschieden genug Maßnahmen gegen das Virus ergriffen zu haben. Anders als die USA, hätten sie Einreisen aus China nicht unterbunden.

"Weil wir früh intensive Maßnahmen ergriffen haben, sehen wir dramatisch weniger Virusinfektionen in den USA, als sie jetzt in Europa zu sehen sind." Donald Trump, US-Präsident

Trump: "Infektionsherde von Europäern gesät"

Was die offiziellen Zahlen angeht, liegen die USA tatsächlich weit hinter Europa zurück. Derzeit sind demnach 1.200 Menschen erkrankt, 30 gestorben. Allerdings wurden in Amerika auch sehr viel weniger Menschen auf das Virus getestet, einfach weil zu wenig Tests vorhanden sind. Landesweit sollen bisher erst 11.000 Menschen überhaupt getestet worden sein. Gleichzeitig entstehen fast täglich neue Infektionsherde mit schnell wachsenden Zahlen an Erkrankten. Dass dies so ist, schreibt Trump auch den Europäern zu.

"Das Ergebnis ist, dass viele neue Infektionsherde durch Reisende aus Europa gesät wurden." Donald Trump, US-Präsident
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Nach dem US-Einreiseverbot für Europäer herrscht auch unter US-Bürgern in Europa Verunsicherung. Viele Amerikaner versuchen, schnell noch ein Ticket in die USA zu ergattern.

Verwirrung um Einschränkungen für den Handel

Verwirrung gab es um die Frage, ob die neuen Beschränkungen nur für Personen gelten, oder ob auch die Einfuhr von Waren aus Europa verboten wird. In seiner Ansprache war Trump eindeutig und schloss die Grenzen auch für den Güterverkehr

"Diese Verbote beziehen sich nicht nur auf Handel und Güterverkehr, sondern mehrere andere Dinge, sobald wir dafür die Genehmigung bekommen." Donald Trump, US-Präsident

Was das sein könnte, sagt Trump nicht. Aber: Schon wenige Minuten später widersprach er sich selbst mit einem Tweet: Es sei wichtig für alle Länder und Unternehmen zu wissen, dass der Handel in keinster Weise von den 30-tägigen Beschränkungen betroffen ist: "Die Beschränkung stoppt Menschen, nicht Waren."

Reisebeschränkungen für Asien könnten aufgehoben werden

Auf der anderen Seite will Trump prüfen, ob die Reisebeschränkungen für China und Südkorea bereits früher als geplant aufgehoben werden könnten, wenn sich dort die Situation stabilisiert.

Hilfen für US-Firmen und Bürger

Den eigenen Bürgern versprach Donald Trump Steuererleichterungen und Staatshilfen für besonders betroffene Unternehmen. Außerdem soll durch kostenlose Behandlung und Lohnbeihilfen verhindert werden, dass Menschen nur deshalb nicht zum Arzt gehen, weil sie die Kosten nicht bezahlen können oder keine Lohnfortzahlung bekommen.

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Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ergreifen die USA drastische Maßnahmen und verhängen ein 30-tägiges Einreiseverbot für Europäer. Das sagte US-Präsident Trump.

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