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Corona-Ticker: Bremen beginnt mit Impfungen bei Kita-Personal | BR24

© picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Symbolbild: Schild eines Kindergartens

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    Corona-Ticker: Bremen beginnt mit Impfungen bei Kita-Personal

    Bremen will noch in dieser Woche beginnen, Personal von Kindertagesstätten zu schützen. Bereits für diesen Freitag seien 600 Plätze in einem Impfzentrum reserviert worden. Diese Maßnahme sei für die Berufsgruppe notwendig. Alle News im Corona-Ticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages

      • Bremen beginnt mit Impfungen bei Kita-Personal (19:15 Ihr)
      • Kanzlerin Merkel warnt vor "dritter Welle" (17:30 Uhr)
      • Söder sieht vorerst keine Lockerungen bei Reisen (10.15 Uhr)
      • Erste Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests (08.53 Uhr)
      • RKI: 8.007 Neuinfektionen und 422 weitere Todesfälle (05.40 Uhr)
      • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

    20.30 Uhr: Frankreich meldet höchste Zahl von Neuinfektionen seit November

    Frankreich meldet mit 31.518 Neuinfektion den stärksten Anstieg seit Mitte November. Vergangenen Mittwoch lag die Zahl bei 25.018. Die Zahl der neuen Todesfälle lag bei 277 nach 431 am Dienstag.

    20.20 Uhr: Astrazeneca-Impfstoff bleibt in Sachsen-Anhalt ungenutzt

    Der Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca bleibt in Sachsen-Anhalt derzeit in großen Teilen ungenutzt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Magdeburg. Demnach wurden von rund 37.000 gelieferten Dosen bisher erst 8.800 verimpft - das entspricht fast einem Viertel der Liefermenge. Das Mittel von Astrazeneca ist der dritte zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus. In Tests wies es eine geringere Wirksamkeit als die Mittel von Biontech/Pfizer und Moderna auf.

    Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) appellierte an Gesundheitspersonal und Impfberechtigte im Land, angebotene Impfungen in Anspruch zu nehmen. Alle drei Impfstoffe bieten der Ministerin zufolge einen wirksamen Schutz vor einem schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Covid-19-Infektion. Mit dem Astrazeneca-Impfstoff sollen Sachsen-Anhalts Impfzentren zunehmend "auch Impftermine für unter 65-Jährige in der Gruppe 2 mit hoher Priorität anbieten", erklärte das Ministerium.

    20.05 Uhr: Netanjahu will Wirtschaft ab Anfang April komplett hochfahren

    Israels Regierung will die Wirtschaft des Landes ab dem 5. April wieder komplett hochfahren. Bis Ende März dürften alle berechtigten Bürger im Alter von 16 Jahren oder älter geimpft sein, sagt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. In Israel hat inzwischen fast die Hälfte der Bevölkerung mindestens eine Dosis des Pfizer/BioNTech-Impfstoffes erhalten.

    19.15 Uhr: Bremen beginnt mit Impfungen bei Kita-Personal

    Bremen will noch in dieser Woche damit beginnen, das Personal von Kindertagesstätten zu schützen. "Dazu haben wir ab Freitag jeden Tag 600 Impftermine im Impfzentrum reserviert", erklärte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. Nach Angaben von Bildungssenatorin Claudia Bogedan 9.000 Termincodes für Beschäftigte in Kitas heute und morgen verteilt. Gerade in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sei es den Beschäftigten nicht möglich, den Mindestabstand zu den Kindern einzuhalten, führte Bogedan aus. Deshalb sei es richtig gewesen, diese Gruppe in der Priorisierung vorzuziehen. Ab Mitte der nächsten Woche werde es dann auch Einladungen an die Beschäftigten in Grundschulen, Förderzentren sowie regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren geben.

    18.55 Uhr: Keine Quarantäne mehr für Reisende aus deutschen Ländern

    Reisende aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen können ab Donnerstag wieder ohne Einschränkungen in die Schweiz reisen. Die Anordnung zu einer Quarantänepflicht für Menschen, die sich dort in den vorangegangenen zehn Tagen aufgehalten hatten, lief heute aus. Damit gibt es vorerst keinerlei Einreiseauflagen mehr für Reisende aus Deutschland. Sie müssen sich aber elektronisch registrieren. Wer mit dem Flugzeug anreist, muss zudem einen negativen PCR-Test vorzeigen.

    18.40 Uhr: Britische Expertin - Maskenpflicht könnte im Sommer gelockert werden

    In England kann einer Regierungs-Expertin zufolge im Sommer möglicherweise die Maskenpflicht teilweise ausgesetzt werden. Bedingung sei ein ausreichender Rückgang der Infektionszahlen, sagt Jenny Harries. Allerdings könnten im Winter Masken dann wieder notwendig werden.

    18.20 Uhr: 60 Prozent höheres Krankenhausrisiko bei britischer Variante

    Eine Infektion mit der britischen Variante des Virus geht einer dänischen Studie zufolge mit einem um 60 Prozent höheren Risiko einer Einlieferung ins Krankenhaus einher. Das gibt Gesundheitsminister Magnus Heunicke bekannt.

    18.05 Uhr: Entscheidung über Schnelltests laut Kanzlerin "im März"

    Kanzlerin Angela Merkel will eine "intelligente Öffnungsstrategie" mit umfangreichen Schnelltests verbinden. Diese nötige Verbindung sei ein Grund, warum der Bund die Kosten der Schnelltests nun doch noch nicht am 1. März übernimmt, sondern "das ganze Vorgehen am 3. März mit den Ministerpräsidenten beraten" werden solle, sagt die Kanzlerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wie lange es dann dauert, bis ein solches System installiert ist, kann ich auf den Tag genau noch nicht sagen. Es wird aber im März sein."

    17.50 Uhr: US-Institut untersucht Covid-Spätfolgen

    In den USA beginnen die National Institutes of Health (NIH) mit einer Initiative zur Untersuchungen der Spätfolgen von Covid-Infektionen. Die Größenordnung des Problems sei bislang unbekannt, sagt der Regierungsberater Anthony Fauci. Die Symptome könnten monatelang nach einer Infektion anhalten und so schlimm sein, dass die Betroffenen kaum noch handlungsfähig seien.

    17.30 Uhr: Kanzlerin Merkel warnt vor "dritter Welle" durch verfrühte Öffnung

    Kanzlerin Angela Merkel warnt angesichts der Ausbreitung hochansteckender Mutationen vor zu schnellen Lockerungen. "Wir können darüber nachdenken, wie schrittweise Öffnungen aussehen könnten", sagt sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Ohne die hoch ansteckenden Mutationen wäre das vergleichsweise einfach möglich. Nun komme man aber in "eine neue Phase der Pandemie, aus der eine dritte Welle entstehen kann". Man müsse also klug vorgehen, weil eine dritte Welle "einen neuen kompletten Shutdown in ganz Deutschland erforderlich" machen könnte.

    17.20 Uhr: USA liegen bei Impfungen vor Bidens Zeitplan

    Die USA liegen bei ihrem Impfprogramm inzwischen vor dem von Präsident Joe Biden vorgegebenen Zeitplan von 100 Millionen Dosen in 100 Tagen. Das gibt Bidens Impfkoordinator Jeffrey Zients bekannt.

    17.05 Uhr: EU erwägt Impfausweise zur Ankurbelung von Reisen und Tourismus

    Die Europäische Union (EU) erwägt die Einführung von Corona-Impfausweisen, um den kriselnden Tourismus wiederzubeleben. Bei dem per Videokonferenz geplanten Gipfel am Donnerstag wollen sich die EU-Staats- und Regierungschefs darauf verständigen, die Arbeit für solche Zertifikate aufzunehmen, wie aus einem Entwurf hervorgeht, den Reuters einsehen kann. Vor allem Spanien und Griechenland pochten darauf, um Geimpften wieder Reisen zu ermöglichen. An den Details der Ausweise müsse noch gefeilt werde. Vor allem die südlichen EU-Staaten haben die Corona-Pandemie stark zu spüren bekommen, da sie großenteils vom Tourismus leben.

    16.55 Uhr: SPD-Minister Scholz verspricht "Biergarten im Sommer"

    Finanzminister Olaf Scholz übt sich in Zuversicht: "Ich glaube, die Hoffnung muss so sein, dass nicht alle denken, das geht jetzt immer so weiter, sondern irgendwie das Gefühl beinhalten, in diesem Sommer sitzen wir irgendwann im Biergarten", erklärt der SPD-Politiker. Mit dem Start der neuen Fußball-Saison im Sommer "wird es wahrscheinlich auch wieder normal sein".

    16.42 Uhr: Neue, ansteckendere Corona-Variante in Kalifornien

    US-Wissenschaftler haben sich besorgt über eine Coronavirus-Variante in Kalifornien gezeigt. Die im Dezember erstmals entdeckte Variante, die Forscher "B.1.427/B.1.429" genannt haben, sei ersten Erkenntnissen zufolge wahrscheinlich ansteckender als das Ausgangsvirus, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Wissenschaftler. Die Variante sei auch schon in anderen US-Bundesstaaten und Ländern weltweit entdeckt worden, habe sich aber nach bisherigen Erkenntnissen bislang vor allem in Kalifornien ausgebreitet.

    Mindestens zwei wissenschaftliche Studien zur kalifornischen Variante sind bereits abgeschlossen und sollen demnächst veröffentlicht werden.

    15.37 Uhr: Merkel noch gegen Lockerungen für Geimpfte

    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist gegen ein generelles Lockern der Corona-Beschränkungen für geimpfte Personen. "Solange die Zahl der Geimpften noch so viel kleiner ist als die derjenigen, die auf die Impfung warten, sollte der Staat beide Gruppen nicht unterschiedlich behandeln", sagte Merkel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Wo es aber um private Vertragsverhältnisse gehe, "können wir uns von staatlicher Seite wenig einmischen".

    Merkel machte aber auch deutlich, dass sich der Umgang mit Geimpften und Nicht-Geimpften verändern könne. "Wenn wir genügend Menschen ein Impfangebot gemacht haben werden und sich einige partout nicht impfen lassen wollen, wird man überlegen müssen, ob es in bestimmten Bereichen Öffnungen und Zugänge nur für Geimpfte geben soll."

    15.32 Uhr Dänemark verlängert Einreisebeschränkungen bis Ostern

    Dänemark verlängert seine coronabedingten Einreisebeschränkungen bis einschließlich Ostern. Das Außenministerium in Kopenhagen rät damit wie bereits seit dem 8. Januar und vorläufig bis zum 5. April weiter von Reisen in und aus allen Ländern der Erde ab.

    Zugleich müssen die meisten Ausländer mit Ausnahme von Menschen aus dem Grenzgebiet einen anerkennungswürdigen Einreisegrund und einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können, um ins Land gelassen zu werden.

    15.12 Uhr: Schweiz lockert Anti-Corona-Maßnahmen ab 1. März

    In der Schweiz machen nach dem Rückgang der Corona-Infektionszahlen nächste Woche die Geschäfte wieder auf. Auch Museen und Lesesäle von Bibliotheken dürfen öffnen, ebenso Zoos, Tennis- und Fußballplätze und Erlebnisparks. Das kündigte die Regierung am Mittwoch an. Restaurants bleiben aber vorerst geschlossen, auch solche mit Terrassen oder Außenbereichen.

    Überall gilt Maskenpflicht, Besucher müssen Abstand halten und Geschäfte dürfen nur eine bestimmte Anzahl Besucher reinlassen. Bislang waren nur einige Geschäfte auf, etwa Lebensmittelläden, Reparaturshops und Friseure.

    Über die Skigebiete entscheiden weiter die Kantone. Sie sind fast überall geöffnet. Im Freien dürfen künftig wieder bis zu 15 Personen zusammenkommen. Privatveranstaltungen in Räumen bleiben auf fünf Personen beschränkt.

    14.42 Uhr: Fahrschulen in Baden-Württemberg dürfen teilweise öffnen

    Fahrschulen müssen bei Einschränkungen anders behandelt werden als etwa Fitness- oder Tattoostudios. Das geht aus einem Beschluss des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof hervor, der dem Eilantrag einer Fahrschule aus dem Bodenseekreis stattgegeben hat. Sollten Fahrschulen in Kreisen mit niedriger Inzidenz den Betrieb wieder aufnehmen, sei nicht damit zu rechnen, dass dieses Angebot zu verstärkter Nachfrage aus anderen Kreisen mit höheren Infektionszahlen führen werde, hieß es.

    Die Richter bestritten nicht, dass beim Fahrunterricht im Auto erhebliche Infektionsgefahren bestünden. Doch sehen sie keine Notwendigkeit, landesweit einheitliche Corona-Maßnahmen für Fahrschulen anzuwenden. So gebe es derzeit sechs Land- und Stadtkreise, deren Sieben-Tage-Inzidenz unter 30 liege. Der Verwaltungsgerichtshof weist außerdem darauf hin, dass wieder öffnende Fahrschulen kaum in der Lage sein dürften, über ihren Kundenkreis hinaus in größerem Umfang für zusätzliche Fahrschüler Fahrstunden anzubieten.

    Nicht nur die klagende Fahrschule darf nun zum 1. März wieder Fahrstunden anbieten, sondern alle Fahrschulen in Regionen mit niedriger Inzidenz. Der Gerichtsbeschluss ist unanfechtbar.

    13.49 Uhr: Fünf Länder besorgt über Impfstoff-Produktion

    Fünf Staaten der Europäischen Union zeigen sich besorgt über den Umfang der Produktion von Corona-Impfstoff in Europa. Litauen, Belgien, Dänemark, Spanien und Polen appellierten in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Ratspräsident Charles Michel, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Produktionskapazitäten auszuweiten. Das teilte die litauische Präsidialkanzlei in Vilnius mit.

    Europa stehe aufgrund der unzureichenden Versorgung mit Impfstoffen und deren stockender Produktion demnach weiter vor Herausforderungen. "Das Auftreten neuer Coronavirus-Stämme gefährdet die Bemühungen der Mitgliedstaaten, die Pandemie zu kontrollieren und zum normalen Leben zurückzukehren", hieß es den Angaben zufolge in dem einem Tag vor dem EU-Gipfel in Brüssel versandten Brief. Die EU und die Mitgliedstaaten müssten daher alles daransetzen, dass die Impfstoffproduktion gesteigert wird. Die Regierungen sollten etwa den in Europa ansässigen Herstellern Unterstützung leisten, wenn diese Produktionsprobleme hätten und festgelegte Pläne nicht einhalten könnten.

    13.38 Uhr: Ungarn beginnt Impfungen mit chinesischem Mittel

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Ungarn als bisher einziges EU-Land mit der Verabreichung des chinesischen Impfstoffs von Sinopharm begonnen. In den nächsten sieben Tagen sollen 275.000 Menschen mit dem in der EU nicht zugelassenen Mittel geimpft werden, erklärte die Oberste Amtsärztin Cecilia Müller in einer Online-Pressekonferenz. "Damit unternehmen wir einen wichtigen Schritt zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus", fügte sie hinzu.

    In Ungarn gelangten bislang vor allem die Impfstoffe von Biontech-Pfizer, Moderna und Astrazeneca sowie in kleineren Mengen das russische Vakzin Sputnik V zum Einsatz. Angesichts des Mangels an westlichen Impfstoffen setzt der rechtsnationale Ministerpräsident Viktor Orban verstärkt auf die russischen und chinesischen Produkte. In Ungarn erhielten sie eine Notzulassung, zum Teil ohne eigene substanzielle Überprüfung.

    13.27 Uhr: Versicherung muss nicht für coronabedingte Schließung zahlen

    Ein rheinland-pfälzischer Gastwirt bleibt in der Corona-Krise auf seinen Umsatzausfällen sitzen, obwohl er extra eine Versicherung gegen infektionsbedingte Betriebsschließungen abgeschlossen hatte. Das Landgericht Frankenthal wies in einem aktuellen Urteil seine Klage ab.

    Der Betreiber eines Restaurants und eines Gästehauses aus Neustadt an der Weinstraße hatte bei der Versicherungsgesellschaft einen Schaden von 37.500 Euro für die Zeit des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 geltend gemacht.

    Das pfälzische Gericht folgte dem Standpunkt der Versicherung, dass eine Zahlungspflicht nur für Krankheiten bestand, die beim Abschluss des Vertrags im Infektionsschutzgesetz aufgeführt waren. Für die damals unbekannte Erkrankung Covid-19 gelte die Police nicht. Dabei sei es unerheblich, welche Art von Absicherung der Versicherungsnehmer mit dem Abschluss des Vertrages bezweckt habe. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

    13.20 Uhr: Bisher 4.000 Tests bei Nordischer Ski-WM - Ein Verdachtsfall

    Bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf hat die erste große Corona-Testreihe aller Beteiligten fast nur negative Befunde gebracht. Aus den ersten 4.000 Tests hat sich lediglich ein Verdachtsfall ergeben, der sich nun in Quarantäne befindet, wie Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz bei der Auftakt-Pressekonferenz sagte. Zur Person und zu Einzelheiten machte der Funktionär keine Angaben.

    Die Veranstalter setzen bei dem Event neben regelmäßigen PCR-Tests auch Antigen-Tests ein. "Wir beobachten das sehr eng. Wir können schnell reagieren", sagte Beckers-Schwarz. Das Hygienekonzept für die bis 7. März dauernden Wettkämpfe war bis kurz vor WM-Beginn immer wieder nachgeschärft worden.

    13.09 Uhr: Ifo-Chef fordert schnellere Impfungen und viel mehr Coronatests

    Für eine Beschleunigung der Impfungen und deutlich mehr Coronatests hat sich der Präsident des ifo-Instituts, Clemens Fuest, ausgesprochen. Sowohl die Beschaffung als auch die Verimpfung seien zu langsam, sagte er in München. Die Tatsache, dass derzeit 2,3 Millionen Impfdosen auf Halde lägen, sei sehr bedauerlich.

    "Alles, was für eine Beschleunigung notwendig ist, muss jetzt getan werden", forderte Fuest, "wir brauchen eine massive staatliche Förderung des Ausbaus der Produktion von Impfstoffen". Praktisch jeder vom Staat aufgewendete Betrag lohne sich, weil die Kosten des Lockdowns sehr hoch seien. Zudem sollten künftig auch Hausärzte und Betriebsärzte Impfungen vornehmen können, schlug Fuest vor.

    Jede Woche, um die sich die Pandemie durch verzögerte Impfungen verlängere, verursache in den am meisten betroffenen Sektoren Wertschöpfungsausfälle von rund zwei Milliarden Euro. Dabei seien Kosten entfallender Bildung und Kosten für das Gesundheitswesen sowie Ausfälle durch Spätfolgen von Covid nicht mitgerechnet, sagte Fuest. Um Öffnungen zu ermöglichen, ohne eine dritte Welle zu verursachen, seien zudem mehr Tests notwendig.

    12.58 Uhr: Astrazeneca räumt erneut Produktionsprobleme in der EU ein

    Der britisch-schwedische Impfstoff-Hersteller Astrazeneca hat erneut Probleme bei der Produktion seines Corona-Impfstoffs in der EU eingeräumt. Ein Unternehmenssprecher erklärte, Astrazeneca könne im zweiten Quartal nur die Hälfte der für die EU vorgesehenen 180 Millionen Impfdosen innerhalb der EU produzieren. Seine Lieferzusagen will Astrazeneca aber einhalten.

    Die EU hat bei Astrazeneca bis zu 400 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs bestellt. Vor einigen Wochen gab es aber Streit um das Tempo der Impfstoff-Lieferungen. Das Unternehmen hatte damals bekanntgegeben, wegen Problemen in einem Werk in Belgien im ersten Quartal bis Ende März deutlich weniger Impfstoff liefern zu können als vorgesehen. Die EU reagierte verärgert, weil Astrazeneca Großbritannien und andere Nicht-EU-Länder offenbar weiterhin mit ungekürzten Mengen belieferte.

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte den Streit mit Astrazeneca um Lieferverzögerungen unterdessen für beendet. Sie äußerte in einem Interview Verständnis für die Probleme der Impfstoffhersteller. "Die Impfstoffhersteller sind in dieser Pandemie unsere Partner, und auch sie standen noch nie vor solch einer Herausforderung", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen".

    12.32 Uhr: Hessen plant weitere Corona-Lockerungen

    Hessen plant weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kündigte auf einer digitalen CDU-Veranstaltung einen Vier-Stufen-Plan dafür an. Dabei gehe es um mehr Kontakte für eine größere Zahl von Menschen und die Öffnung von Läden im Einzelhandel. Details zu dem Perspektivplan der Landesregierung will der Regierungschef an diesem Donnerstag in Wiesbaden vorstellen.

    Bei der digitalen CDU-Veranstaltung in Fulda am Dienstagabend sagte Bouffier, es sei für den Einzelhandel geplant, dass Kunden künftig einen Termin für den Einkauf vereinbaren können sollen und dann einen "persönlichen Verkäufer" in dem Geschäft bekommen. Die strengen Hygienevorschriften müssten selbstverständlich weiter befolgt werden. Zudem sollen sich wieder zwei Haushalte in Hessen treffen dürfen.

    Die Beurteilung der Corona-Handlungsspielräume werde in Hessen künftig nicht mehr von den Inzidenzen abhängen, erklärte der CDU-Landeschef. Es müsse zwar weiter vorsichtig in der Corona-Pandemie vorgegangen werden, "wir können aber auch nicht so weitermachen".

    12.25 Uhr: Spahn dringt auf mehr Impftempo - Weiter Stau bei Astrazeneca

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dringt auf höheres Tempo bei Impfungen in den Impfzentren. Die Länder hätten Kapazitäten von bis zu 300.000 Impfungen am Tag gemeldet, im Moment fänden bis zu 150.000 am Tag statt, sagte der CDU-Politiker im ZDF. Deswegen gehe er davon aus, "dass das jetzt auch deutlich hochgefahren wird". Die Länder hätten nachvollziehbarerweise beim Bund genügend Dosen angemahnt: "Jetzt ist Impfstoff da."

    Einen Stau gibt es vor allem beim Vakzin des Herstellers Astrazeneca. Laut Bundesministerium sind inzwischen mehr als 1,4 Millionen Dosen an die Länder geliefert worden - gespritzt wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Dienstag jedoch nur rund 239.000 Dosen. Dabei ist das Bild in den Bundesländern unterschiedlich: In Sachsen liegen demnach noch knapp 95 Prozent auf Halde, in Baden-Württemberg und Hessen knapp 94 Prozent, in Hamburg dagegen nur 66 Prozent.

    12.12 Uhr: Corona-Lockdown in Dänemark wird zum 1. März gelockert

    Bei gesunkenen Infektionszahlen und gleichzeitiger Sorge vor der britischen Virus-Variante lockert Dänemark zum 1. März vorsichtig einige seiner Corona-Beschränkungen. Die seit Ende 2020 geschlossenen Geschäfte dürfen am Montag wieder öffnen, sofern ihre Ladenfläche kleiner als 5.000 Quadratmeter ist und sie sich nicht in Einkaufszentren befinden. Das gab Justizminister Nick Hækkerup in Kopenhagen bekannt. Größere Geschäfte können ebenfalls mit stark begrenzter Kundenanzahl wieder öffnen.

    Auch Kultureinrichtungen unter freiem Himmel dürfen zum Monatswechsel wieder Besucher empfangen, wenn diese Gäste einen maximal 72 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Die Versammlungsbeschränkung wird für draußen stattfindende und organisierte Sport- und Vereinsaktivitäten von 5 auf maximal 25 Teilnehmer angehoben.

    Die Neuinfektionszahlen in Dänemark sind seit Mitte Dezember deutlich zurückgegangen und zählen derzeit auf die Bevölkerung gerechnet zu den niedrigsten in der EU.

    12.02 Uhr: Dreyer plädiert für Lockerung der Kontaktbeschränkungen

    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) spricht sich dafür aus, die strengen Beschränkungen der privaten Kontakte in der Corona-Pandemie zu lockern. "Zwei Haushalte, fünf Personen, die Kinder nicht mitgezählt", schlug Dreyer in der Sendung "Frühstart" der Sender RTL und ntv als neue Regel vor. Dies wäre immer noch "sehr streng". Derzeit dürfen sich Angehörige eines Haushalts in der Regel mit nur einer weiteren Person treffen.

    Die Beschränkungen seien seit langer Zeit so eng, dass sie nicht mehr stringent eingehalten würden, sagte Dreyer. Die Bürger seien sehr eigenverantwortlich, einige Regeln aber nicht mehr verständlich.

    Dreyer rechnet nach eigenen Angaben damit, dass beim nächsten Bund-Länder-Treffen zur Corona-Krise am kommenden Mittwoch ein bundesweiter Stufenplan beschlossen wird. "Ich gehe davon fest aus", sagte sie. "Wir haben das Versprechen abgegeben. Ich war das letzte Mal schon nicht wirklich begeistert davon, dass wir das Versprechen an die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Kultur nicht eingehalten haben."

    11.35 Uhr: Für Lockerungen in Ungarn ist es noch zu früh

    In Ungarn ist eine Lockerung des Teillockdowns nach Worten von Ministerpräsident Viktor Orban noch nicht möglich. Die Zahl der neuen Coronafälle sei im Zuge einer dritten Welle gestiegen, sagt Orban in einem auf Facebook veröffentlichten Video. Außerdem habe bislang nur ein geringer Teil der Bevölkerung eine Impfung erhalten.

    11.23 Uhr: WHO: Gemeldete Corona-Infektionen gehen weltweit langsamer zurück

    Die weltweit gemeldeten Corona-Infektionszahlen gehen weiter zurück, aber langsamer als zuvor. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Wochenvergleich einen Rückgang bei den Neuansteckungen, dieses mal um elf Prozent, wie am Mittwoch aus ihrem jüngsten Wochenbericht hervorging. Die Zahlen umfassen Meldungen bis zum 21. Februar. In der Vorwoche lag der Rückgang bei 16 Prozent. Nur in den Regionen Südostasien und östliches Mittelmeer wurden etwas mehr Infektionen gemeldet als in der Vorwoche. Zum dritten Mal ging die Zahl der Todesfälle pro Woche zurück, um 20 Prozent auf rund 66.000. Der Rückgang sei "wahrscheinlich" das Ergebnis der vielerorts verhängten Schutzmaßnahmen.

    11.17 Uhr: Grütters: Bei Öffnungen an Kultur denken

    Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) appelliert bei möglichen Öffnungen in den kommenden Wochen eindringlich an die Länder, auch an Kultureinrichtungen zu denken. "Kulturorte, die sich von Anfang an solidarisch gezeigt und wirksame Hygienekonzepte entwickelt haben, verdienen Öffnungsperspektiven, und zwar möglichst bald", schreibt Grütters in einem Artikel für die Zeitung "Politik & Kultur" des Deutschen Kulturrats (Märzausgabe).Die Länder müssten daher differenziert vorgehen, statt großflächig an pauschalen Schließungen festzuhalten. Gerade Museen und auch Konzerthäuser hätten gute Belüftungsanlagen und gute Hygienekonzepte. "Kultureinrichtungen waren die ersten, die schließen mussten, sie dürfen nicht die letzten sein, die wieder öffnen dürfen", so Grütters' Appell.

    10.42 Uhr: Flughafen Heathrow: Milliardenverlust wegen Pandemie

    Der Einbruch des Luftverkehrs in Folge der Corona-Krise hat dem größten britischen Flughafen London-Heathrow 2020 einen Milliardenverlust eingebrockt. Das Minus von zwei Milliarden Pfund (2,33 Mrd. Euro) vor Steuern verdeutliche die "verheerenden" Auswirkungen der Pandemie, teilte der Airport am Mittwoch mit. Unter dem Strich betrug der Verlust 1,782 Milliarden Pfund, nach einem Nettogewinn von 413 Millionen Pfund im Vorjahr. Das Passagieraufkommen sei um knapp 75 Prozent auf 22,1 Millionen zurückgegangen und war damit so gering wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. "2020 war mit Abstand das schwierigste Jahr in der 75-jährigen Geschichte von Heathrow", sagte Flughafenchef John Holland-Kaye. Zugleich betonte er, das Unternehmen sei auch dank Einsparungen von 400 Millionen Pfund stark aufgestellt. Heathrow verfüge über Barmittel in Höhe von 3,9 Milliarden Pfund, damit könne der Airport nach der aktuellen Prognose bis 2023 auskommen oder auch 15 Monate ohne Umsatz.

    10.41 Uhr: Hausärzte werben für alle bundesweit zugelassenen Corona-Impfstoffe

    In der Diskussion um die Wirksamkeit der verschiedenen Corona-Impfstoffe werben Bayerns Hausärzte eindringlich für das Impfen der bundesweit zugelassenen Präparate. "Jeder aktuell in Deutschland verfügbare Impfstoff bietet Schutz und ist ein wichtiger Baustein in der europäischen und deutschen Impfstrategie", teilte der Bayerische Hausärzteverband am Mittwoch in München mit. "Impfstoffe von Astrazeneca, Biontech/Pfizer und Moderna sind sicher und wirksam", sagte der Landesvorsitzende Markus Beier. Unabhängig vom verfügbaren Präparat sollten sich die Menschen impfen lassen.

    10.15 Uhr: Söder sieht vorerst keine Lockerungen bei Reisen

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) rechnet nicht mit schnellen Lockerungen für Urlaubsreisen in den Ferien. "Zum Urlaub möchte ich noch keine Versprechen abgeben, aber im Laufe des Jahres geht das bestimmt", sagte er am Mittwoch in einem Interview mit dem Portal "Bild Live". Er würde nicht so weit gehen wie der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Kretschmer hatte gesagt, es werde in diesem Jahr "auf keinen Fall" Osterurlaub geben. "Wir haben in den letzten Wochen eine deutliche Verbesserung erlebt", sagte Söder nun in dem Interview. Allerdings müsse man "jetzt erstmal die Mutationen abwarten".

    10.15 Uhr: Umfrage: Geimpfte Heimbewohner bleiben isoliert

    Die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen bleiben nach Angaben des BIVA-Pflegeschutzbundes auch nach Impfungen gegen das Coronavirus weiterhin isoliert und teilweise von der Außenwelt abgeschottet. Sie blieben meist selbst dann isoliert, wenn bereits beide Impfungen erfolgt seien und sie damit den vollen Impfschutz erreicht hätten, teilte die Interessenorganisation für Pflegebedürftige am Mittwoch in Bonn mit. Das habe eine Umfrage des Verbandes ergeben. Für die Aufhebung der Isolierung von Pflegeheimbewohnern nach Erreichen des vollen Impfschutzes hatte sich jüngst der Ethikrat ausgesprochen. Doch die Bundesländer haben es laut Pflegeschutzbund bisher versäumt, die geltenden Schutzverordnungen für Heime in diesem Sinne anzupassen.

    10.00 Uhr: "Grüner Pass": Hunderttausende Israelis haben neuen Corona-Ausweis

    Kurz nach seinem Start haben sich hunderttausende Israelis den sogenannten Grünen Pass heruntergeladen, der Genesenen und Geimpften in der Corona-Krise spezielle Erleichterungen gewährt. Seit Sonntag können von einer Corona-Infektion genesene und gegen das Virus geimpfte Menschen in Israel mit dem "Grünen Pass" unter anderem wieder Fitnessstudios, Theater und Sportereignisse besuchen sowie in Hotels übernachten. Nicht-Geimpfte erhielten weniger Freiheiten zurück, sie dürfen aber seit Sonntag wieder in Einkaufszentren, Museen, Bibliotheken und Gebetshäuser gehen. In beiden Fällen gelten weiterhin Hygiene- und Abstandsregeln.

    09.55 Uhr: Corona verschärft Wohnsituation für Studierende

    Die finanzielle Belastung durch die Miete bleibt für viele Studierende hoch – hinzu kommt häufig ein Wegfall des Studentenjobs durch die Corona-Pandemie. Zu dieser Einschätzung kommt eine aktuelle Untersuchung des Online-Portals Immowelt. Demnach reicht in 37 von 68 untersuchten deutschen Hochschulstädten die 325-Euro-Wohnpauschale aus dem Bafög-Höchstsatz nicht einmal für die Kaltmiete aus. In vielen Städten muss sogar ein großer Teil des kompletten Bafög-Satzes (861 Euro inklusive Wohnpauschale) aufgewendet werden. In München kostet eine Studentenwohnung mit 40 Quadratmetern im Durchschnitt 750 Euro. Studenten müssten somit 87 Prozent des Bafög-Zuschusses für die Miete ausgeben. Die Nebenkosten kommen noch hinzu. Selbst mit Studentenjob bleibt dann nicht viel Geld zum Leben übrig, urteilt das Immobilien-Portal.

    09.49 Uhr: Schweden plant Erleichterungen für geimpfte Pflegeheimbewohner

    Schweden plant Corona-Erleichterungen für ältere Menschen in Pflegeheimen nach einer Impfung. Die vollständig geimpften Heimbewohner sollten mit weniger Einschränkungen leben können, sagt der Chef-Epidemiologe Anders Tegnell der Zeitung "Dagens Nyheter". Dem Blatt zufolge haben inzwischen mehr als 80 Prozent der Bewohner von Altenheimen ihre erste Corona-Impfung erhalten, 64 Prozent sind mit einer zweiten Dosis bereits vollständig geimpft. Die Lockerungen dürften demnach am Donnerstag bekanntgegeben werden. Dagegen sollen die allgemeinen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung aus Furcht vor einer dritten Corona-Welle noch heute verschärft werden. Zuletzt stiegen die Fallzahlen in Schweden wieder deutlich an, was auch auf die rasante Ausbreitung der besonders ansteckenden britischen Virus-Variante zurückgeführt wird.

    09.34 Uhr: Ghana erhält als erstes Land Corona-Impfstoff von Covax-Initiative

    Als erstes Land der Welt hat Ghana Corona-Impfstoff von der internationalen Covax-Initiative erhalten. Bei der ersten Ladung handele es sich um 600 000 Dosen des Astrazeneca-Wirkstoffs, wie es in einer Mitteilung des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) hieß. Diese Lieferung repräsentiere den Beginn der wohl größten Beschaffungs- und Versorgungs-Initiative von Impfstoffen in der Geschichte. "Dies ist ein monumentales Ereignis", hieß es. Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegründet, um Länder mit kleinen und mittlerem Einkommen mit Corona-Impfstoffen zu versorgen.

    09.28 Uhr: Christophorus-Chefin: Wachsende Ungleichheit durch Corona

    Die Ungleichheit wird wegen der Corona-Pandemie nach Ansicht der neuen Geschäftsführerin des ökumenischen Würzburger Sozialunternehmens Christophorus-Gesellschaft, Nadia Fiedler, zunehmen. Sich für Menschen in prekären Lebensverhältnissen einzusetzen, werde deshalb immer wichtiger, sagte die Juristin laut Mitteilung vom Mittwoch. Noch nie seit der Gründung der Christophorus-Gesellschaft vor rund 20 Jahren habe man vor "so großen Herausforderungen" gestanden, sagte Fiedler. Der Einsatz für die Gerechtigkeit sowie die Unterstützung armer Menschen koste: "Doch nun sorgt die Pandemie sowohl bei Kommunen als auch bei der Kirche für knappe Kassen." An der Armenfürsorge dürfe allerdings nicht gespart und gerüttelt werden, appellierte Fiedler, die auch die Schuldner- und Insolvenzberatung bei Christophorus leitet.

    09.14 Uhr: Polen plant Kontrollen an Grenzen zu Tschechien und der Slowakei

    Polens Regierung plant nach Angaben von Gesundheitsminister Adam Niedzielski die Einführung von Kontrollen an seiner Grenze zu Tschechien und der Slowakei. Mit Blick auf die epidemiologische Situation in den beiden Nachbarländern wolle man den Verkehr an Polens südlicher Grenze einschränken, sagte Niedzielski am Mittwoch dem Radiosender Tok.fm. Voraussichtlich werde dies ab Samstag gelten. Genauere Details werde die Regierung im Laufe des Tages in einer Pressekonferenz bekannt geben.

    08.53 Uhr: Erste Sonderzulassungen für Corona-Selbsttests

    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die ersten drei Sonderzulassungen für Corona-Tests zur Eigenanwendung durch Laien erteilt. Das teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Bei allen drei Tests würden die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Dieser könne nach den von den Herstellern vorgelegten Studien jeweils durch Laien sicher durchgeführt werden, erklärte das Bundesinstitut weiter.

    08.40 Uhr: Impfungen von Erzieherinnen und Lehrern können ab sofort beginnen

    Die vorgezogenen Corona-Impfungen bei Erzieherinnen und Lehrkräften können ab sofort starten. Die entsprechende Verordnung trete am Mittwoch in Kraft, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstagabend auf Twitter mit. "Das gibt in einem Umfeld, in dem Abstand und Maske nicht immer möglich sind, zusätzliche Sicherheit."

    Bund und Länder hatten sich am Montag bei einer Gesundheitsministerkonferenz darauf geeinigt, die Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie die Kita-Beschäftigten in der Impfverordnung in die Prioritätsgruppe zwei statt drei einzustufen.

    08.34 Uhr: Israel: Verschärfte Corona-Maßnahmen an Purim-Fest

    Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhängt die israelische Regierung vorübergehend nächtliche Lockdowns anlässlich des jüdischen Purim-Festes. Die Maßnahme gelte von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen jeweils von 20.30 bis 05.00 Uhr (Ortszeit), teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Innerhalb dieser Stunden darf man die eigene Wohnung nicht weiter als 1000 Meter verlassen. Auch Besuche in anderen Haushalten sind untersagt. Wegen der noch geltenden Versammlungsbeschränkungen dürften auch die ansonsten üblichen Paraden und Zusammenkünfte ausfallen. Die Neuinfektionszahlen waren in Israel zuletzt gefallen, sind jedoch trotz großem Impffortschritt weiter hoch.

    08.28 Uhr: Spahn setzt auf Einigung mit Ländern über Schnelltests

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt auf eine Einigung mit den Bundesländern am 3. März über den Einsatz kostenloser Schnelltests zur Flankierung von Öffnungsschritten. Im ZDF weist der CDU-Politiker darauf hin, dass es in der Regierung auch mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) bereits eine Einigung auf die Kostenübernahme des Bundes ab dem 1. März gegeben habe. Allerdings hätten danach einige Ministerpräsidenten Beratungsbedarf angemeldet.

    08.21 Uhr: Ab heute ersten drei Selbst-Schnelltests verfügbar

    Ab heute werden nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die ersten Selbst-Schnelltests in Deutschland verfügbar sein. "Wir werden heute die ersten drei Tests genehmigen", sagt Spahn im ZDF. Diese seien dann in Geschäften erhältlich. Kommende Woche würden weitere Selbst-Tests genehmigt.

    08.09 Uhr: Depressionshilfe: Psychische Folgen von Corona-Maßnahmen erfassen

    Der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Ulrich Hegerl, fordert eine systematische Erfassung der psychischen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen. "Derartige unerwünschte Folgen für Menschen mit psychischen oder anderen Erkrankungen müssen ebenso sorgfältig erfasst werden wie die Zahlen der Corona-Statistiken", sagte Hegerl den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Nur dann können wir das an Leid und Tod, was wir verhindern, mit dem ins Verhältnis setzen, was wir verursachen." Notwendig wäre nach Ansicht Hegerl für die Diskussion weiterer Corona-Maßnahmen ein engmaschig tagendes Expertengremium mit Ärzten aus verschiedenen Fachbereichen sowie Psychologen, Soziologen, Epidemiologen und Gesundheitspolitkern, das in systematischer Weise eine Nutzen-Risikoabschätzung vornimmt.

    08.07 Uhr: Corona-Krise reißt Milliarden-Löcher in Staatshaushalt

    Der deutsche Staat hat im Corona-Krisenjahr 2020 deutlich mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung wiesen ein Defizit von 139,6 Milliarden Euro aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Erste Berechnungen der Behörde hatten ein Minus von 158,2 Milliarden Euro ergeben.

    07.42 Uhr: Wirtschaftsweiser Feld plädiert für "mehr Dampf" in der Impfstrategie

    Der Chef der Wirtschaftsweisen, der Freiburger Ökonom Lars Feld, wünscht sich nach eigenen Worten "ein bisschen mehr Dampf" in der Impfstrategie. Hier sei eine Änderung nötig, sagt Feld im Deutschlandfunk. Die Impfstrategie sei entscheidend in der Pandemiebekämpfung. Großbritannien etwa sei hier "etwas besser".

    07.30 Uhr: Trotz Corona-Mutationen: Berlinale hofft auf Sommerausgabe

    Die Festivalleitung der Berlinale hofft darauf, trotz Pandemie und Coronavirus-Mutationen im Sommer Filmvorführungen fürs Publikum anbieten zu können. "Man weiß im Moment nicht, wie sich das weiterentwickelt", sagte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben große Hoffnung, dass wir im Juni im Kino stattfinden können, mit allen notwendigen Abstands- und Hygieneregeln." Die Berlinale wird in diesem Jahr geteilt. Am Montag (1. März) beginnt ein digitaler Branchentreff - dort können Fachleute aus der Filmbranche und Journalisten online Filme schauen. Die Auszeichnungen sollen im Sommer überreicht werden - dann ist ein mehrtägiges Festival geplant, Zuschauer sollen Filme im Kino und Open-Air anschauen können.

    07.18 Uhr: Audi meldet für März erneut Kurzarbeit an

    Audi meldet für März erneut Kurzarbeit an. Am Standort Ingolstadt sind davon rund 16 000 Mitarbeiter betroffen. Am zweiten deutschen Werk in Neckarsulm trifft es nur wenige. Wie Unternehmenssprecherin Johanna Barth dem Bayerischen Rundfunk mitteilt, bringen Halbleiter-Engpässe alle drei Bänder in Ingolstadt zum Stillstand. Der Stopp beginnt am Montag, 01.03.2021. Schon seit Anfang des Jahres klagt die weltweite Automobilindustrie über massive Lieferschwierigkeiten bei elektronischen Bauteilen, darunter vor allem Halbleiter. Während in Ingolstadt die Produktion deshalb einen Monat lang ruhen muss, kann das Audi-Werk in Neckarsulm den Chip-Mangel abfedern, weil dort weniger Audis gefertigt werden.

    06.53 Uhr: FDP fordert Schnelltest-Regelung wie in Österreich

    Mit einer Regelung für Schnelltests nach dem Vorbild Österreichs will die FDP den Weg für stufenweise Lockerungen in der Corona-Pandemie freimachen. Ein entsprechender Antrag soll noch diese Woche in den Bundestag eingebracht werden. Ziel sei, dass Hersteller über eine "einfache und unbürokratische Selbstverpflichtung bestätigen, dass bei Eigenanwendung ein entsprechendes Sicherheits- und Leistungsniveau erreicht wird und dass die Funktionstauglichkeit und die Einsatztauglichkeit für den geplanten Zweck gewährleistet ist". Anschließend soll aber ein Zulassungsverfahren durchlaufen werden.

    06.47: Medienbericht: Erholungssignale in der Industrie

    In der Industrie macht sich langsam Optimismus breit, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Sonderauswertung der jüngsten DIHK-Konjunkturumfrage berichtet. Demzufolge gehen 37 Prozent der befragten Industrieunternehmen für die kommenden zwölf Monate von Umsatzzuwächsen aus. 23 Prozent stellen sich auf Rückgänge ein. Über alle Wirtschaftsbereiche hinweg erwarten nur 27 Prozent der Betriebe Umsatzsteigerungen und 28 Prozent -rückgänge.

    06.38 Uhr: Meidinger erwartet auch nach Corona-Pandemie digitalen Unterricht

    Die Schule der Zukunft wird nach Ansicht von Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger eine andere sein als vor Corona. Er könne sich vorstellen, dass künftige Stundenpläne digitalen Unterricht fest beinhalten, sagte er am Dienstagabend bei einem virtuellen literarischen Salon. So könnten die durchschnittlichen 30 Wochenstunden beispielsweise auf 25 Stunden in Präsenz und 5 Stunden Digitalunterricht aufgeteilt werden. Diese seien ideal für neue Formate oder das Lernen mit externen Experten, erläuterte er bei einer Online-Debatte über seine zu Jahresbeginn veröffentlichte Streitschrift "Die 10 Todsünden der Schulpolitik" vor.

    06.01 Uhr: RKI: 8.007 Neuinfektionen und 422 weitere Todesfälle

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 8.007 neue Positiv-Tests. Das sind 451 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 59,3 von zuletzt 60,5. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Ziel von Bund und Ländern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-Öffnungen in Aussicht gestellt. 422 weitere Menschen starben, die positiv getestet wurden. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 68.740. Insgesamt wurden bislang in mehr als 2,4 Millionen Fällen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.

    05.22 Uhr: Handel, Vermieter und Mode-Macher warnen vor Lockdown-Verlängerung

    Große deutsche Handelsketten, Shopping-Center-Betreiber und Modehersteller haben gemeinsam eine zeitnahe Öffnungsperspektive für den Einzelhandel gefordert. Der Eigentümer des größten deutschen Schuhhändlers Deichmann, Heinrich Deichmann, sagte der Deutschen Presse-Agentur, immer mehr Einzelhändler kämen in eine bedrohliche Lage. Es bestehe "die akute Gefahr, dass viele Menschen in der Branche in den nächsten Monaten ihren Arbeitsplatz verlieren und dass Ladenschließungen zur Verödung von urbanen Räumen führen". Der stationäre Handel brauche "zeitnah alternative Öffnungskonzepte für eine sichere, kontrollierte und verantwortungsvolle Perspektive".

    05.09 Uhr: Grüne: Bundesregierung muss bei globalen Kampf gegen Corona mehr tun

    Die Grünen fordern von der Bundesregierung mehr Einsatz bei der weltweiten Bekämpfung der Corona-Pandemie mit Impfstoffen und Schnelltests. Es seien "große Ungleichheiten beim Zugang zu den Impfstoffen" zu beobachten, schreibt die Grünen-Bundestagsfraktion in einem Antrag, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. "Zwei Drittel der Menschen weltweit müssen auf eine Impfung voraussichtlich noch bis zu drei Jahre warten." Besonders in Afrika seien lange Wartezeiten absehbar.

    Nach einer Übersicht der Vereinten Nationen haben bislang zehn Länder 75 Prozent der vorhandenen Impfstoffe gegen das Corona-Virus verwendet. Mehr als 130 Staaten haben demnach noch keine einzige Dosis erhalten.

    05.01 Uhr: Schnelltests: Spahn soll Auskunft im Bundestag geben

    Angesichts von anhaltend hohen Infektionszahlen werden die Forderungen nach baldigen kostenlosen Corona-Schnelltests für alle immer lauter. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte bei einer Online-Veranstaltung der "Bild"-Zeitung, in Deutschland dauerten Zulassungen "immer so endlos lange". Er hoffe, dass es nach dem verschobenen Start zur Abgabe von Schnelltests nun kommende Woche eine Lösung gebe. Die FDP forderte, sich dabei Österreich als Vorbild zu nehmen. Damit sollen auch Lockerungen der Corona-Regeln schneller möglich werden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will an diesem Mittwoch im Bundestag Auskunft geben.

    Spahn hatte ursprünglich angekündigt, dass ab 1. März ein Angebot für alle Bürger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Darüber soll nun aber erst bei den Bund-Länder-Beratungen am 3. März gesprochen werden.

    05.00 Uhr: Grenzkontrollen: Von der Leyen ermahnt Bundesregierung

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Bundesregierung zu Verhältnismäßigkeit bei den verschärften Corona-Grenzkontrollen ermahnt. "Pauschale Grenzschließungen sind problematisch", sagte die CDU-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen". Im schlimmsten Fall werde dadurch die soziale Infrastruktur eines Nachbarlandes stillgelegt. Deshalb sei es gut, dass Deutschland Ausnahmen eingeführt habe. Der Streit über Grenzschließungen zur Eindämmung der Pandemie ist auch Thema eines Online-Gipfels der EU am Donnerstag. Deutschland hatte Tschechien, die Slowakei und Teile Tirols zu Virusvariantengebieten erklärt.

    05.00 Uhr: Wegen britischer Variante: Irland bis April im Lockdown

    In Irland soll bis mindestens zum 5. April die höchste Stufe der Corona-Maßnahmen gelten. Das sagte Premierminister Micheal Martin im Regierungssitz in Dublin. Die Schulen sollen allerdings schrittweise ab kommenden Monat wieder geöffnet werden. Die Infektionszahlen seien zwar rückläufig, so Martin. Doch die britische Virus-Variante B.1.1.7 habe die Situation stark verändert. Inzwischen seien 90 Prozent aller Neuinfektionen in dem Land auf den sich schneller ausbreitenden Virus-Typ zurückzuführen. Irland hatte zu Beginn des Jahres einen massiven Anstieg der Infektionszahlen verzeichnet. Dieser wurde von Experten vor allem mit vorübergehenden Lockerungen an den Weihnachtstagen in Verbindung gebracht.

    05.00 Uhr: Covid-19 bei Altenpflegerinnen am häufigsten

    Pflegekräfte in Altenheimen erkranken so häufig am Corona-Virus wie keine andere Berufsgruppe in Bayern. 11,1 von je 1000 in der Altenpflege tätige Versicherte seien im vierten Quartal des vergangenen Jahres wegen Covid-19 krankgeschrieben gewesen, teilte die Krankenkasse Barmer mit. Nachdem die Gesundheitsbelastung der Beschäftigten in Pflegeheimen ohnehin hoch ist, sind diese häufiger und länger krankgeschrieben als andere Berufsgruppen: Mit durchschnittlich 25,5 Ausfalltagen führen sie nach den jüngsten Daten von 2019 das Ranking der Berufsgruppen in Bayern an. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Barmer Pflege-Report 2020 hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorab vorlag.

    04.20 Uhr: Schülervertreter befürchten düstere Zukunftsaussichten

    Die Bundesschülerkonferenz warnt angesichts der Corona-Pandemie vor düsteren Zukunftsaussichten für die derzeitige Schülergeneration. Zwar dürfe man aktuell ein gewisses Maß an positiver Energie nicht verlieren, sagte der Generalsekretär Dario Schramm der Deutschen Presse-Agentur. "Dennoch habe ich große Sorge, wenn es um die Frage geht, was diese Pandemie für Auswirkungen hat." Besonders machten ihm die Aussichten für ohnehin schon abgehängte Schüler aus wirtschaftlich schwächeren Familien Sorgen. Mit Blick auf die Themen Bewerbung, Ausbildungsplätze, Praktika sagte Schramm, der ganze Bereich Berufsvorbereitung leide massiv unter der Situation.

    01.41 Uhr: Kommunen fordern rasche Einführung von digitalem Impf-Pass

    Der Städte- und Gemeindebund fordert mehr Tempo bei der Einführung des digitalen Impfnachweises. "Es kann nicht der Sinn sein, die jetzigen Impfzentren erst später in Impfregistrierungszentren umzubauen", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Bei der Einführung komme es nicht darauf an, ob an einen solchen Impfnachweis bereits jetzt die Befreiung von bestimmten Einschränkungen geknüpft sei, fügt Landsberg hinzu. "Mittelfristig wird es dazu allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen, wie andere Staaten wie zum Beispiel Israel bereits jetzt zeigen."

    01.32 Uhr: Stiko-Chef: Pragmatische Lösung für zurückgewiesene Impf-Dosen

    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko) spricht sich für zweckmäßige Lösungen für übrig gebliebene Impfstoffe aus. Beim Impfstoff von AstraZeneca blieben jeden Tag viele Einheiten liegen, aber in der Praxis sei es oft schwierig, den nächsten in der Impf-Reihenfolge zu identifizieren und zu erreichen. "Hier sollte es unbedingt in allen Impfzentren Listen geben, die festlegen, wer an die Reihe kommt", sagt Mertens den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Damit kein Impfstoff verworfen werde, könne man auch geeignete Kandidaten aus nachfolgenden Prioritätsgruppen vorziehen. Das müsse pragmatisch vor Ort geregelt werden.

    Mittwoch, 24. Februar 2021

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