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Corona-Ticker
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Eine leere Spritze nach einer Impfung gegen das Coronavirus mit dem Wirkstoff von Astrazeneca.

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    Corona-Ticker: Astrazeneca-Impfstoff wird freigegeben

    Bund und Länder haben die Priorisierung bei der Impfung mit Astrazeneca aufgehoben. Damit können sich künftig alle Erwachsenen in einer Arztpraxis mit dem Vakzin impfen lassen. Alle News im Corona-Ticker.

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    • BR24 Redaktion

    Die wichtigsten Corona-News des Tages:

    • Bund und Länder heben Priorisierung bei Astrazeneca-Impfung auf (18.01 Uhr)
    • Maas will Sommerurlaub in der Türkei ermöglichen (16.16 Uhr)
    • Russland genehmigt Sputnik "Light" Vakzin (14.57 Uhr)
    • Biontech stellt Impfdosen für Olympia-Teilnehmer bereit (13.01 Uhr)
    • RKI meldet 21.953 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 129,1 (05.15 Uhr)
    • Coronavirus: Weitere Artikel und Hintergründe finden Sie hier.

    23.47 Uhr: Insgesamt mehr als 15 Millionen Infektionen in Brasilien

    Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 73.380 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf über 15 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 2550 auf mehr als 416.949 zu.

    23.32 Uhr: 108,9 Millionen US-Bürger laut Seuchenbehörde komplett geimpft

    In den USA sind der Seuchenbehörde CDC zufolge inzwischen 108,9 Millionen Menschen komplett geimpft und damit rund ein Drittel der Bevölkerung. Es seien insgesamt 251,9 Millionen Dosen verimpft worden, hieß es weiter. In den USA leben etwa 328 Millionen Menschen.

    22.35 Uhr: Bayerischer Jugendring fordert Möglichkeiten für Freizeiten und Zeltlager

    Kinder und Jugendliche in Bayern müssen wieder die Möglichkeit für Fahrten und Zeltlager bekommen. Das fordert der Bayerische Jugendring (BJR). In der Diskussion sei jetzt davon die Rede, dass Urlaub wieder möglich ist, so der Präsident des BJR, Matthias Fack, im Rundschau-Magazin des BR-Fernsehen. "Und wir können momentan nicht darauf antworten was das für Ferienmaßnahmen heißt: Dürfen wir übernachten, dürfen wir zelten?“"

    Auch Jugendzentren und ähnliche Angebote sollen nach dem Willen des BJR in Bayern mehr geöffnet werden. Bisher ist das nur bei Sieben-Tage-Inzidenzen unter 100 möglich. Fack stellt in Frage, ob der Inzidenzwert bei Angeboten für Kinder und Jugendliche der richtige Maßstab ist. Zumal sie bei den Impfungen noch lange warten müssten: "Insofern fordere ich, dass wir uns von diesem strengen Wert lösen und uns die Situation vor Ort und die Konzepte genauer angucken - und dort, wo es möglich ist, auch ermöglichen."

    22.21 Uhr: Spanien will mehr Geld aus Straßenmaut

    Spanien plant mehr Einnahmen aus der Straßenmaut. Das teilte Wirtschaftsministerin Nadia Calvino vor Parlamentariern mit. Denkbar sei, dass entweder alle Steuerzahler zur Kasse gebeten werden oder nur die Straßennutzer. Ferner kündigte Calvino eine Anpassung der Luftverkehrsteuern an, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Vorhaben sind Teil von Regierungsplänen zur wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Krise. Damit will sich Spanien Zugang zu 140 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds verschaffen.

    20.08 Uhr: Forscher schätzen doppelt so viele Corona-Tote wie offiziell erfasst

    Das Coronavirus hat laut Schätzung des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) zum Tod von fast 6,9 Millionen Menschen weltweit geführt. Die Zahl ist mehr als doppelt so hoch wie die Gesamtzahl der Toten, die nach offiziellen Angaben mit dem Virus in Verbindung gebracht werden. Die IHME-Experten führen an, dass in vielen Ländern nur die Todesfälle in Krankenhäusern oder von Patienten mit bestätigter Infektion gezählt würden. Außerdem hänge die Mortalitätsrate stark ab von der Zahl der Tests. Unklar ist, inwieweit die Forscher berücksichtigten, ob Patienten konkret an der Lungenerkrankung Covid-19 starben - oder es um eine reine Zählung von Todesfällen geht, die mit einem positiven Corona-Test in Verbindung gebracht werden.

    19.52 Uhr: Harry und Meghan rufen zu Spenden für Impfungen auf

    Prinz Harry und seine Frau Meghan haben zum zweiten Geburtstag ihres Sohnes Archie zu Spenden für Corona-Impfungen in ärmeren Ländern aufgerufen. Rund 80 Prozent der bislang weltweit fast eine Milliarde Corona-Impfungen seien in wohlhabenden Ländern verabreicht worden, erklärte das Paar. Dagegen habe in vielen ärmeren Ländern noch nicht einmal die Verteilung der Impfstoffe begonnen.

    Die Krise könne erst überstanden werden, "wenn jeder überall einen gleichen Zugang zu Impfungen hat", erklärten der Herzog und die Herzogin von Sussex auf der Website ihrer wohltätigen Archewell-Stiftung. "Wir laden Sie alle ein, beizusteuern was Sie können - wenn Sie die Mittel dazu haben - um Impfstoffe zu den Familien in den verwundbarsten Orten der Welt zu bringen." Mit nur fünf Dollar - umgerechnet rund 4,15 Euro - könne eine Impfung für jemanden in Not bezahlt werden, schreibt das Paar.

    19.39 Uhr: Corona-Impfstoff von Moderna bei Jugendlichen laut Studie sehr wirksam

    Der Corona-Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna hat laut ersten Studienergebnissen bei Jugendlichen eine Wirksamkeit von 96 Prozent. Die Studienteilnehmer im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren hätten das Vakzin grundsätzlich gut vertragen, erklärte das Unternehmen. "Bislang wurden keine ernsthaften Sicherheitsbedenken identifiziert."

    An der Studie nahmen 3235 Jugendliche teil, von denen zwei Drittel den Impfstoff und ein Drittel ein Placebo erhielten. Im Verlauf der Studie seien zwölf Teilnehmer ab einem Zeitpunkt zwei Wochen nach der ersten Impfdosis an Covid-19 erkrankt, erklärte Moderna. Das Vakzin ist derzeit unter anderem in Europa und in den USA ab einem Alter von 18 Jahren zugelassen. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer ist bereits ab einem Alter von 16 Jahren genehmigt, die Unternehmen haben zudem Anträge auf eine Zulassung ab zwölf Jahren gestellt.

    Zum Artikel: "Corona: Gibt es bald Impfungen für Kinder?"

    18.42 Uhr: Bund und Länder wollen Impfungen für Kinder über 12 vorbereiten

    Bund und Länder wollen mögliche Corona-Impfungen für Kinder im Alter über 12 Jahren während der Sommerferien vorbereiten. Stand heute sei eine EU-Zulassung des bisher ab 16 Jahre freigegebenen Biontech-Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige im Juni wahrscheinlich, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin nach Beratungen mit seinen Länder-Kollegen.

    Unter dieser Voraussetzung wollten die Länder jeweils für sich Konzepte erstellen, wie bis Ende August allen 12- bis 18-Jährigen eine erste Impfungen angeboten werden könne. Der Bund wolle sicherstellen, dass dafür die nötigen Impfdosen für diese Altersgruppe auch verfügbar sind. Spahn betonte mit Blick auf den Zeitplan ausdrücklich, dass eine Impfstoff-Zulassung für Kinder über 12 Jahre im Juni wahrscheinlich sei, sie liege aber nicht bei 100 Prozent.

    Zum Artikel "Biontech beantragt Impfstoffzulassung für Kinder ab zwölf Jahren"

    18.15 Uhr: Umfrage - 40 Prozent halten Lockerungen für Genesene und Geimpfte für falsch

    40 Prozent der Deutschen halten es einer Infratest-Umfrage zufolge für falsch, wenn Genesene und vollständig Geimpfte von einigen Corona-Einschränkungen bereits befreit werden. Dies ist ab diesem Wochenende geplant. 55 Prozent finden, solche Lockerungen gingen in die richtige Richtung, sie sind allerdings geteilter Auffassung, was den geeigneten Zeitpunkt angeht. Drei Viertel der Deutschen wollen der Erhebung nach sich auf jeden Fall gegen das Coronavirus impfen lassen oder haben dies bereits getan.

    Zum Artikel "Neue Freiheit für Geimpfte: So funktioniert es in der Praxis"

    18.01 Uhr: Bund und Länder heben Priorisierung bei Astrazeneca-Impfung auf

    Bund und Länder haben die Priorisierung bei der Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca aufgehoben. Dies teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Beratungen mit seinen Länderkollegen am Donnerstag in Berlin mit. Auch soll die Zweitimpfung nicht mehr zwingend erst nach zwölf Wochen erfolgen, sagte der CDU-Politiker. Es liege dann im Ermessen des Arztes, wann der vollständige Impfschutz eintrete. Zudem stellen sich die Gesundheitsminister von Bund und Länder laut Spahn darauf ein, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer im Juni in der Europäischen Union ab zwölf Jahren zugelassen wird. Sofern dies der Fall sei, soll bis Ende August allen Zwölf- bis 18-Jährigen ein Impfangebot gemacht werden.

    17.46 Uhr: Schweizer Infektionszahlen fallen trotz Lockerungen deutlich

    In der Schweiz gehen die gemeldeten Corona-Infektionen trotz weitreichender Lockerungen der Coronamaßnahmen zurück. In der Woche vom 26. April bis 2. Mai nahm die Zahl der gemeldeten Infektionen um rund 18 Prozent ab, wie das Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag berichtete. Die Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank von 168,8 auf 137,8 Ansteckungen, zugleich stieg aber die Zahl der Todesfälle von 50 auf 59.

    Das Amt legt täglich Zahlen zu den neu gemeldeten Infektionen vor, berechnet aber tagesaktuell nur die 14-Tage-Inzidenz. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird einmal pro Woche errechnet. Am Donnerstag wurden insgesamt 1.687 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet, vor einer Woche waren es 2.066 gewesen.

    Anfang März waren in der Schweiz Geschäfte, Theater, Kinos, Zoos, Fitnesscenter und Freizeiteinrichtungen wieder geöffnet worden, Mitte April auch die Restaurantterrassen. Überall gelten Hygienekonzepte mit Regeln wie Abstand halten, Maske tragen und Höchstgrenzen für Besucher.

    17.15 Uhr: Neue Corona-Milliardenhilfen für Busse und Bahnen

    Busse und Bahnen in ganz Deutschland bekommen wegen erheblicher Einnahmeausfälle in der Corona-Krise neue Milliardenhilfen. "Wir brauchen auch langfristig einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr, und dafür tun wir auch was", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Bund und Länder nehmen in diesem Jahr noch mal jeweils eine Milliarde Euro in die Hand."

    17.07 Uhr: Neu Delhi nutzt Auto-Rikschas zu Transport von Covid-19-Patienten

    Weil in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi die Krankenwagen knapp sind, setzen die Behörden nun auch Auto-Rikschas zum Transport von Covid-19-Patienten ein. Mehr als ein Dutzend der dreirädrigen Gefährte wurden mit Handdesinfektionsmitteln und Gesichtsmasken ausgestattet. Bei Bedarf werden auch Sauerstoffflaschen bereitgestellt. Der Transport ist kostenlos.

    Zum Artikel "'Hölle auf Erden': Verheerende Folgen der Pandemie in Indien"

    16.45 Uhr: Deutsche Pharma-Firmen lehnen Patentfreigabe ab

    Deutsche Pharma-Firmen lehnen es ab, Impfstoffpatente vorübergehend freizugeben. "Zur Überwindung der Pandemie bringen Patentfreigaben gar nichts", teilte der Verband Forschender Arzneimittelhersteller am Donnerstag mit. Niemand könne in weniger als sechs Monaten eine Produktion hochziehen. "Und im nächsten Jahr werden die jetzigen Hersteller schon nach heutigem Planungsstand mehr Impfstoff-Dosen produzieren, als die Weltbevölkerung benötigt", sagte Verbandspräsident Han Steutel.

    Zuletzt hatte die US-Regierung vorgeschlagen, dass Pharmafirmen vorübergehend den Patentschutz auf ihre Corona-Impfstoffe verlieren. Hersteller in aller Welt könnten dann die Impfstoffe produzieren, ohne Lizenzgebühren an die Unternehmen zu zahlen, die die Mittel entwickelt haben.

    16.16 Uhr: Maas will Sommerurlaub in der Türkei ermöglichen

    Bundesaußenminister Heiko Maas will mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Touristen sicheren Urlaub in beliebten Ferienregionen des Landes zu ermöglichen. "Wir wollen, dass im Sommer so viel Urlaub möglich ist, wie eben verantwortbar ist", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag nach einem Gespräch mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu.

    Die Bundesregierung hatte die Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für die beliebten türkischen Urlaubsregionen am Mittelmeer im August vergangenen Jahres nach langem Drängen der türkischen Regierung aufgehoben. Voraussetzung dafür war ein spezielles Tourismus- und Hygienekonzept. Mitte November wurde die Reisewarnung für die ganze Türkei aber wieder in Kraft gesetzt, weil die Bundesregierung die Transparenz bei den Infektionszahlen nicht mehr als gegeben ansah.

    16.03 Uhr: Familienminister wollen bald wieder Präsenz-Jugendarbeit zulassen

    Nach oft monatelanger Corona-Zwangspause setzen sich die Familienminister von Bund und Ländern dafür ein, bald wieder Jugendarbeit in Präsenz zu ermöglichen oder die Angebote auszuweiten. Das sagte die Vorsitzende der Familienministerkonferenz, Bayerns Ressortchefin Carolina Trautner (CSU), am Donnerstag nach Online-Beratungen in München.

    Jedes Bundesland gehe einen eigenen Weg, sagte Trautner. "Aber uns alle eint ein Ziel: Wir setzen uns dafür ein, bald wieder Begegnungsräume für junge Menschen und Präsenzangebote in der Jugendarbeit zuzulassen oder weiter zu öffnen." Auch grundsätzlich wolle man erreichen, "dass die Einschränkungen für Kinder und Jugendliche möglichst bald bald wieder gelockert werden können", so Trautner.

    15.55 Uhr: Schweden übersteigt Marke von einer Million Corona-Infektionen

    Seit Pandemiebeginn haben sich in Schweden insgesamt mehr als eine Million Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das skandinavische EU-Land mit seinem viel beachteten Sonderweg kam am Donnerstagnachmittag auf mittlerweile 1.002.121 bestätigte Corona-Fälle, was einem Anstieg um rund 6.500 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag entsprach. Auf die Bevölkerung heruntergerechnet hat das Zehn-Millionen-Einwohnerland damit bislang mehr als doppelt so viele Infektionen pro 100.000 Einwohner verzeichnet als Deutschland. Auch die aktuelle Inzidenz liegt bei mehr als dem Doppelten des Wertes der Bundesrepublik.

    Schweden ist in der Corona-Krise einen Sonderweg mit vergleichsweise wenigen und milden Beschränkungen sowie stärkeren Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Aber auch in dem skandinavischen Land wurden bestimmte Corona-Maßnahmen eingeführt, allerdings bei Weitem nicht so weitreichende wie in Deutschland und in anderen EU-Ländern.

    15.53 Uhr: Bund schlägt Astrazeneca-Freigabe vor

    Impfwillige in Deutschland sollen sich nach einem Vorschlag der Bundesregierung künftig ohne die gültige Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen können. Außerdem soll als Ziel festgeschrieben werden, dass allen 12- bis 18-Jährigen bis zum Ende der Sommerferien ein Impfangebot mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gemacht werden soll. Das geht aus Beschlussentwürfen des Bundesgesundheitsministeriums für Beratungen der Fachministerinnen und -minister von Bund und Ländern an diesem Donnerstag hervor. Mit einer Zulassung des bisher erst ab 16 freigegebenen Biontech-Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige wird im Juni gerechnet.

    15.35 Uhr: Zweiter deutscher Hilfsflieger kommt in Indien an

    Ein zweites Flugzeug mit deutschen Corona-Hilfslieferungen ist in Neu Delhi angekommen. Dies teilte die Luftwaffe am Donnerstag mit. Sie brachte Bauteile einer Sauerstoffgewinnungsanlage nach Indien, das gerade unter einer heftigen zweiten Welle leidet. Den Krankenhäusern geht angesichts der vielen Kranken immer wieder der medizinische Sauerstoff aus.

    Die restlichen Teile der deutschen Anlage sollen am Freitag in einem weiteren Transportflieger Indien erreichen. 13 deutsche Sanitätssoldatinnen und Sanitätssoldaten sollen sie aufbauen und Personal des örtlichen Roten Kreuzes einweisen.

    Zum Artikel "Corona-Hilfe: Bundeswehr bringt Sauerstoffanlage nach Indien"

    15.17 Uhr: Belgien zählt eine Million Corona-Fälle

    Belgien hat in der Corona-Krise die Marke von einer Million Infektionen überschritten. Nach Angaben der zuständigen Behörde vom Donnerstag gab es bislang 1.003.746 bestätigte Fälle. Der erste Corona-Fall in dem Land mit rund 11,5 Millionen Einwohnern wurde am 4. Februar 2020 registriert. Zum Vergleich: In Deutschland mit rund 83 Millionen Einwohnern wurden bislang gut 3,47 Millionen Corona-Fälle registriert. Insgesamt sind in Belgien in Zusammenhang mit dem Virus mehr als 24.000 Menschen gestorben.

    14.57 Uhr: Russland genehmigt Sputnik "Light" Vakzin

    Russland hat am den Einsatz seines Corona-Impfstoffs Sputnik V auch nur mit einer Dosis statt zwei Injektionen genehmigt. Diese Zulassung gaben der Hersteller und Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa während einer Sitzung mit Präsident Wladimir Putin bekannt, die im Fernsehen übertragen wurde. Nach Angaben der russischen Behörden ist die "Light"-Version von Sputnik V zu 79,4 Prozent gegen das Coronavirus wirksam, während bei zwei Dosen die Wirksamkeit bei 91,6 Prozent liege.

    Der russische Fonds für Direktinvestitionen RDIF, der die Impfstoffentwicklung finanziert, betonte, dass auch Sputnik-"Light" "sicher und wirksam" sei. Die Kosten für diese Version wurden mit generell "unter zehn Dollar" pro Dosis angegeben.

    RDIF-Direktor Kirill Dmitriew erklärte, der Einsatz von Sputnik V mit zwei Injektionen werde in Russland weiterhin hauptsächlich angewandt werden, während Sputnik-"Light" mit nur einer Dosis vor allem exportiert werden solle.

    14.12 Uhr: Ethikerin Buyx kritisiert Umgang mit Kindern in der Pandemie

    Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, wirft der Politik Versäumnisse im Umgang mit Kindern in der Corona-Politik vor. "Die Belange der Kinder standen und stehen in dieser Pandemie nicht immer genug im Fokus", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag). So seien an Schulen keine Lüftungsanlagen installiert worden und Testkonzepte zu spät gekommen. Zudem sei die Nutzung digitaler Plattformen dort viel zu zäh gestartet. "Das kompensieren jetzt alles nur die Kinder, die es können. Andere fallen hinten runter, und das sind zu viele", so die Ethikerin. Buyx bezeichnete das Einstimmigkeitsprinzip der Kultusministerkonferenz als "nicht gerade förderlich". Mit Blick auf die Zukunft riet sei dazu, "die Schulen pandemiesicherer zu machen".

    14.06 Uhr: EU-Kommission setzt auf neue Corona-Medikamente

    Vor dem Hintergrund von immer mehr verfügbaren Corona-Impfstoffen verschärft die EU nun das Tempo bei der Entwicklung von Behandlungsmitteln gegen eine ausgebrochene Covid-19-Erkrankung. Das Ziel seien drei neue Arzneimittel bis Oktober und eventuell zwei weitere bis Jahresende, erklärte die Behörde am Donnerstag in Brüssel. Bislang gibt es mit Remdesivir von Gilead nur ein einziges EU-weit zugelassenes Covid-Medikament. Um weitere Medikamente schnell auf den Markt zu bekommen, will die Kommission Millionensummen in die Hand nehmen, Forschung und Entwicklung fördern, Produktionskapazitäten und Lieferketten analysieren und die Prüfung neuer potentieller Arzneimittel beschleunigen.

    14.05 Uhr: Aiwanger will Thermalbäder ab 21. Mai öffnen

    Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) will Thermalbäder öffnen. Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 soll die Öffnung parallel zu den Hotels ab 21. Mai möglich sein, fordert er. Erste Signale dazu gebe es auch schon aus der CSU, sagte Aiwanger bei einer Förderbescheid-Übergabe für die Kneipp-Anlage in Bad Füssing. In Orten wie Bad Füssing sei es unsinnig, nur die Hotels zu öffnen. Damit bliebe die Gemeinde ein Geisterort. "Wir haben in Kurorten die klare Abgrenzung zum Spaßbad. Gesundheitsanwendungen müssen möglich sein", fordert er. Außerdem kämen in Kurorte hauptsächlich ältere Leute, die ohnehin schon geimpft seien.

    13.57 Uhr: Impfstoff-Boom beschert Moderna erstmals Quartalsgewinn

    Die hohe Nachfrage nach dem Corona-Vakzin hat dem US-Impfstoffhersteller Moderna erstmals zu schwarzen Zahlen verholfen. Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro), wie es am Donnerstag mitteilte. Vor einem Jahr hatten hohe Forschungs- und Entwicklungskosten noch für einen Verlust von 124 Millionen Dollar gesorgt. Der Umsatz schoss von acht Millionen auf 1,9 Milliarden Dollar in die Höhe. Davon entfielen 1,7 Milliarden Dollar auf Einnahmen durch Corona-Impfstoff.

    13.45 Uhr: Lauterbach hält Patentschutz-Freigabe für überschätzt

    Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt vor zu hohen Erwartungen bei der Patentschutz-Freigabe von Impfstoffen. Er habe sich zwar über die Ankündigung des US-Präsidenten Joe Biden gefreut, sagt er der "Saarbrücker Zeitung" laut Vorab-Bericht. "Ich glaube aber nicht, dass ein solcher Schritt große Unterschiede bei der Produktion der Impfstoffe machen würde, die sehr komplex ist", fügt er hinzu. Die Unternehmen seien ja bereits beteiligt an Projekten, ärmere Länder zu versorgen.

    13.35 Uhr: Ständige Impfkommission hält an Impfreihenfolge fest

    Die Ständige Impfkommission (Stiko) hält an der bestehenden Impfreihenfolge weiter fest. Es gebe noch einen beträchtlichen Anteil an impfbereiten Personen mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf, die noch keine Möglichkeit zur Impfung hatten, erklärte die Stiko am Donnerstag in Berlin. Die Kommission appellierte daher an die Solidarität der Ärzteschaft und der gesamten Bevölkerung, bis auf Weiteres vorrangig besonders gefährdeten Personen eine Impfung zu ermöglichen.

    13.11 Uhr: Bundestag billigt Corona-Erleichterungen für Geimpfte

    Für vollständig Geimpfte und genesene Menschen sollen zahlreiche Corona-Beschränkungen entfallen. Der Bundestag billigte am Donnerstag eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung mit großer Mehrheit. Dafür stimmten die schwarz-rote Koalition, Grüne und Linke. Die FDP enthielt sich, die AfD votierte dagegen. Wenn an diesem Freitag auch der Bundesrat zustimmt, könnten die Erleichterungen am Wochenende in Kraft treten.

    Für Geimpfte und Genesene sollen auch automatisch die Erleichterungen gelten, die bisher Menschen mit negativen Corona-Tests vorbehalten sind. Vorgesehen ist, dass sich vollständig geimpfte oder genesene Personen unbeschränkt treffen können. Bei Treffen mit anderen Personen sollen sie nicht mitgezählt werden. Also könnten sich zum Beispiel auch in Regionen mit hohen Infektionszahlen zwei nicht geimpfte Menschen mit einer unbegrenzten Zahl geimpften treffen.

    Zum Artikel: "Bundestag beschließt Erleichterungen für Geimpfte"

    13.01 Uhr: Biontech stellt Impfdosen für Olympia-Teilnehmer bereit

    Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer stellen ihren Corona-Impfstoff den Teilnehmern der Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio zur Verfügung. Eine entsprechende Absichtserklärung sei mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) unterzeichnet worden, teilen die Firmen mit. Um wie viele Impfdosen es geht, ist noch offen. Die beiden Unternehmen würden sich mit dem IOC und den Nationalen Olympischen Komitees (NOCs) weltweit abstimmen, um den Bedarf für die Athleten und Betreuer abzuschätzen. Die Lieferungen sollen möglichst Ende Mai beginnen. Die Olympischen Spiele in Tokio sollen am 23. Juli starten. Die zur Verfügung gestellten Impfdosen hätten keinerlei Einfluss auf die vertraglich vereinbarten Impfstoff-Lieferungen an die jeweiligen Länder.

    12.50 Uhr: Tourismusverband - "Sommerurlaub steht nichts mehr im Wege"

    Der Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, Norbert Kunz, ist davon überzeugt, dass die Bürger im Sommer wieder verreisen werden können. "Es wird Sommerferien, Tourismus im Sommer geben. Davon bin ich überzeugt", sagte Kunz der "Passauer Neuen Presse" vom Donnerstag. Würden die Corona-Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, "dann steht dem Sommerurlaub, davon bin ich mir ganz sicher, nichts mehr im Wege." Kunz rechnet mit einem "moderaten" Anstieg der Preise.

    12.45 Uhr: Frankreich will ab Juni auch wieder EU-Parlamentssitzungen in Straßburg

    Das Europäische Parlament soll nach Ansicht des französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach der Unterbrechung in der Corona-Pandemie ab Juni auch wieder regelmäßig in Straßburg tagen. "Eine Rückkehr zum normalen Betrieb für die Straßburger Plenarsitzungen erscheint uns zwingend notwendig", sagt ein Vertreter des Präsidialamts in Paris. Macron will dies am Sonntag beantragen. Laut EU-Regeln ist einmal im Monat eine viertägige Sitzung des Parlaments in Straßburg vorgesehen, eine Vorgabe, auf die Frankreich besteht, die aber in der Corona-Krise ausgesetzt wurde. Die Sitzungen finden deswegen derzeit nur in Brüssel statt.

    12.40 Uhr: Montgomery fordert Pharmakonzerne zu Verzicht auf Patente für Corona-Impfstoffe auf

    Der Weltärztebund-Vorsitzende Frank-Ulrich Montgomery hat die Pharmaunternehmen aufgefordert, staatlichen Maßnahmen zuvorzukommen und von sich aus die Patente für Corona-Impfstoffe freizugeben. "Die Pharmaindustrie könnte jetzt die ganze Menschheit voranbringen, wenn sie freiwillig auf die Ausübung ihrer Patentrechte für die Impfstoffe verzichtet", sagt Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    12.26 Uhr: Indien begrüßt US-Vorstoß für Aussetzung der Patente von Corona-Impfstoffen

    Indien unterstützt den Vorstoß von US-Präsident Joe Biden, den Patentschutz für Corona-Impfstoffe vorübergehend aufzuheben. "Wir sind dankbar für die Unterstützung der USA", sagt ein Sprecher des Außenministeriums. Ministerpräsident Narendra Modi habe bereits Ende April mit Biden über einen entsprechenden Vorschlag gesprochen, den Indien und Südafrika bei der Welthandelsorganisation WTO vorangetrieben haben, um die Impfstoffproduktion in Entwicklungsländern zu fördern und Vakzine dort schneller zur Verfügung zu stellen.

    12.20 Uhr: Schweiz setzt bei Auffrischungsimpfungen auf Moderna

    Die Schweiz deckt sich mit Auffrischungsimpfungen des US-Biotechnologiekonzern Moderna ein. Die Regierung der Alpenrepublik hat nach Angaben des Unternehmens sieben Millionen Dosen für das Jahr 2022 bestellt. Zudem wurde eine Option auf weitere sieben Millionen Dosen zur Lieferung in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres oder im ersten Halbjahr 2023 vereinbart. Die Bestellung steht unter der Bedingung, dass die Auffrischungsimpfung von den Behörden zugelassen wird. Die Schweiz hat bereits 13,5 Millionen Dosen des Corona-Vakzins von Moderna geordert.

    12.16 Uhr: Türkischer Außenminister - bis Ende Mai Hotelpersonal geimpft

    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wirbt für eine rasche Normalisierung des Tourismus in seinem Land. Bis Ende Mai würde das gesamte Personal in den Touristenhotel geimpft, sagt Cavusoglu. Auch kleine Hotels bis 15 Betten würden zertifiziert. Man arbeite dabei mit deutschen, britischen und französischen Firmen zusammen. Außenminister Heiko Maas betont mit Blick auf den Tourismus im Sommer, die Menschen bräuchten eine Perspektive.

    12.10 Uhr: EU-Einreisestopp gilt nicht mehr für Israel

    Reisende aus Israel können künftig wieder problemlos in die Europäische Union einreisen. Aufgrund der verbesserten Corona-Lage gilt für das Land eine Ausnahme der zu Beginn der Corona-Pandemie eingeführten Einreisebeschränkungen, wie der Rat der EU-Staaten am Donnerstag mitteilte. Die Einschränkungen für Reisende aus Israel sollten schrittweise aufgehoben werden.

    Auf der Liste jener Staaten, aus denen die Einreise möglich ist, stehen neben Israel sechs weitere Länder: Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand. Für alle anderen Staaten gelten drastische Einschränkungen. Die Liste wird regelmäßig überarbeitet.

    12.03 Uhr: WM-Qualifikationsspiele in Afrika wegen Corona verschoben

    Die für Juni geplanten Qualifikationsspiele für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar sind wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben worden. Das teilte der Weltverband FIFA am Donnerstag mit. "Die FIFA kann bestätigen, dass in Zusammenarbeit mit der CAF und unter Berücksichtigung der aktuellen Beeinträchtigungen durch die Covid-19-Pandemie und der Notwendigkeit, optimale Spielbedingungen für alle Teams zu gewährleisten, entschieden wurde, die afrikanischen Qualifikationsspiele zu verschieben", hieß es in einer Erklärung.

    Die Spiele sollen nun im September, Oktober und November 2021 sowie im März 2022 ausgetragen werden. Alle 54 der FIFA angeschlossenen nationalen Verbände des afrikanischen Verbandes CAF nehmen an der Qualifikation teil, wobei fünf Plätze für das WM-Turnier zur Verfügung stehen.

    11.59 Uhr: Polizei für klare Vorgaben für Nachweis von Geimpften und Genesenen

    Im Zusammenhang mit Kontrollen von Geimpften und Genesenen brauche die Polizei dringend eine eindeutige Regelungslage, teilte der Vorsitzende des Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Jürgen Köhnlein, am Donnerstag in München mit. Deshalb fordere die Polizei in Bayern klare Vorgaben für den Nachweis für Geimpfte und Genesene.

    Köhnlein warnte vor einer "Zettelwirtschaft" mit "Impfheftchen" und Gesundheitsnachweisen sowie massenhaften Urkundenfälschungen. Es sei unklar, wie die Polizei ihr vorgelegte Dokumente auf ihre Richtigkeit überprüfen könne. Die Gewerkschaft forderte deshalb, unverzüglich zu klären, ob es etwa digitale Lösungen für den Nachweis von Geimpften und Genesenen geben werde und ob ein Datenaustausch zwischen Polizei und Gesundheitsbehörden möglich sei.

    11.32 Uhr: Spahn zurückhaltend zu Patent-Freigabe

    Gesundheitsminister Jens Spahn reagiert zurückhaltend auf die Aufforderung von US-Präsident Joe Biden, den Patentschutz für Corona-Impfstoffe freizugeben und fordert eine Änderung der US-Politik. "Das Ziel des US-Präsidenten teilen wir ausdrücklich. Die ganze Welt mit Impfstoff zu versorgen ist der einzig nachhaltige Weg aus dieser Pandemie", teilt Spahn mit. Es gebe einige Ideen, wie dieses Ziel erreicht werden könne. "Entscheidend ist vor allem der weitere Ausbau von Produktionsstätten." Spahn appelliert an die USA, ihre eigene Politik zu ändern: Staaten, in denen Impfstoff produziert werde, müssten bereit sein, diesen auch an andere zu exportieren. "Die EU ist dazu in Wort und Tat bereit. Wir freuen uns, wenn die USA es nun auch sind", fügt der CDU-Politiker hinzu.

    11.30 Uhr: China will Zugang zu Impfstoffen verbessern

    In der Debatte über eine mögliche Aussetzung der Patente von Corona-Impfstoffen hat sich China allgemein für einen besseren Zugang zu Vakzinen ausgesprochen. "Wir schauen konstruktiven und positiven Diskussionen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) für wirksame und ausgewogene Ergebnisse entgegen", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Wang Wenbin, heute lediglich auf Fragen von Journalisten, ob China eine von den USA vorgeschlagene Aussetzung der Patente unterstützen würde.

    Alle Länder hätten eine Verantwortung, gegen die Pandemie zu kämpfen. Auch sollten alle gleich sein, wenn es um Zugang zu Impfstoffen gehe, sagte der Sprecher. China unterstütze die internationale Kooperation bei Vakzinen gegen Covid-19. "Wir werden Impfstoffe weiterhin zu einem öffentlichen Gut machen und dazu beitragen, dass sie in Entwicklungsländern zunehmend bezahlbar und zugänglich sind."

    11.18 Uhr: Zweiter Luftwaffen-Transporter nach Indien unterwegs

    Vom niedersächsischen Fliegerhorst Wunstorf aus ist am Donnerstag eine zweite Transportmaschine mit Bauteilen für eine Sauerstoffanlage nach Indien gestartet. Damit ist die Anlage nun komplett unterwegs. Eine am Vortag abgeflogene erste Maschine sollte nach einem Zwischenstopp in Abu Dhabi im Laufe des Tages in Neu Delhi landen, wie die Luftwaffe mitteilte.

    Indien ist schwer von der Corona-Pandemie getroffen worden. Wegen der dramatisch gestiegenen Zahl Erkrankter geht den Krankenhäusern der medizinische Sauerstoff aus. Die Anlage aus Deutschland macht Außenluft zu medizinischem, hochprozentigem Sauerstoff, der anschließend abgefüllt werden kann. Sie ist Teil eines Hilfspakets der Bundesregierung.

    11.12 Uhr: IWH - Insolvenzwelle nach Rückkehr zur Antragspflicht unwahrscheinlich

    Eine Insolvenzwelle nach der Rückkehr zur Insolvenzantragspflicht ist nach Ansicht des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) unwahrscheinlich. Die verlängerte Aussetzung habe in erster Linie Branchen betroffen, die für die sogenannten November- und Dezemberhilfen des Bundes antragsberechtigt waren, erklärte Steffen Müller, Leiter der Insolvenzforschung am IWH. Von der Sonderregelung hätten somit insbesondere kleine und mittlere Betriebe der Gastronomie und des Einzelhandels profitiert. Für alle anderen Branchen habe die Antragspflicht bereits seit dem 1. Januar gegolten.

    Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht war zum 1. Mai beendet worden. Das habe vielerorts Ängste vor einer Insolvenzwelle geschürt, hieß es in einer IWH-Mitteilung. Die Aussetzung sollte verhindern, dass durch die Pandemie unverschuldet in Not geratene Unternehmen pleite gehen und verschwinden.

    11.06 Uhr: EU-Gipfel soll auch Patentfrage bei Corona-Impfstoffen diskutieren

    Die EU-Staats- und Regierungschefs werden bei ihrem Treffen im portugiesischen Porto am Freitag und Samstag auch über die Corona-Krise und die mögliche Aufhebung von Impfstoffpatenten sprechen. Die EU sei bereit, sich in die Debatte über die Impfstoffversorgung einzubringen, sagte ein EU-Beamter am Donnerstag in Brüssel.

    Hintergrund ist die Ankündigung der US-Regierung, die Aufhebung von Impfstoffpatenten im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen. Die EU betont, entscheidend sei die Freigabe von Exporten der Vakzine - die EU liefere im großen Maßstab in alle Welt, während andere demokratische Regionen dies nicht täten. Gemeint sind auch die USA. Es sei die Frage, ob die Patentfreigabe das beste Mittel sei, zumal der Aufbau von Produktionskapazitäten sechs bis zwölf Monate dauere, sagte der EU-Beamte.

    10.55 Uhr: Weitere Corona-Lockerungen in Dänemark

    Die Däninnen und Dänen können jetzt wieder ins Kino, Theater oder Fitnessstudio gehen. All diese Einrichtungen durften heute gemäß dem dänischen Plan zur schrittweisen Abkehr von den geltenden Corona-Maßnahmen erstmals seit Monaten wieder öffnen. Alle Schüler bis zur achten Klasse sowie die Abschlussklassen kehren nun komplett zum Präsenzunterricht zurück.

    Als Voraussetzung für einen Besuch im Kino, Theater oder Fitnessstudio gilt, dass man per App in seinem Corona-Pass einen maximal 72 Stunden alten negativen Test, eine Impfung oder eine überstandene Infektion vorweisen kann. In den bereits vor zwei Wochen geöffneten Restaurants und Kneipen fällt darüber hinaus die Vorgabe weg, dass die Gäste bis zu 30 Minuten vorher einen Tisch bestellen müssen. Die Versammlungsgrenze in geschlossenen Räumen wurde nun zudem auf 25 Teilnehmer angehoben, draußen liegt sie jetzt bei 75.

    Die dänische Regierung und eine breite Mehrheit im Parlament in Kopenhagen hatten sich im März auf einen umfassenden Öffnungsplan geeinigt, mit dem die Beschränkungen des öffentlichen Lebens nach und nach zurückgefahren werden sollen. Trotz der bisherigen Öffnungsschritte sind die Neuinfektionszahlen relativ stabil geblieben, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt seit Wochen unter 100.

    10.12 Uhr: Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft

    In Deutschland haben 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 6. Mai, 9.45 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang 8,6 Prozent der Bevölkerung.

    Am Mittwoch wurden demnach 1.092.765 Impfungen gemeldet. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, sei das nach dem Start der Impfkampagne in Deutschland der zweite Tag, an dem die Zahl der verabreichten Impfdosen siebenstellig sei. Der bislang höchste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne war am Mittwoch vergangener Woche mit 1.116.608 Impfungen erreicht worden.

    Insgesamt verabreichten alle Impfstellen bislang knapp 32,6 Millionen Dosen, davon knapp 25,5 Millionen bei Erstimpfungen und weitere gut 7,1 Millionen bei Zweitimpfungen.

    Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 34,3 Prozent. Brandenburg liegt mit 27,2 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Von etwa 35,7 Millionen gelieferten Impfdosen wurden bislang 91,3 Prozent verbraucht.

    10.00 Uhr: Kommunalfinanzen drohen langfristig Folgen

    Städte, Gemeinden und Landkreise sind einer Studie zufolge bislang finanziell unerwartet glimpflich durch die Corona-Krise gekommen. Die Sorge vor den langfristigen Folgen ist allerdings groß, wie aus dem heute veröffentlichten Kommunalpanel der staatlichen Förderbank KfW hervorgeht. Demnach erwarten 85 Prozent der befragten Kommunen für 2021 und darüber hinaus krisenbedingt geringere Einnahmen, 52 Prozent rechnen zudem mit höheren Ausgaben. «Den Kommunalfinanzen droht Long-Covid», sagte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib.

    Die Ökonomin befürchtet, dass Kommunen deswegen ihre Investitionen in Schulen, Straßen, Klimaschutz oder Digitalisierung herunterfahren müssen. Trotz zuletzt gestiegener Investitionsausgaben reicht das Niveau bereits jetzt schon häufig nicht für den Erhalt der bestehenden Infrastruktur. Der Studie zufolge stieg der wahrgenommene Investitionsrückstand im vergangenen Jahr auf insgesamt 149 Milliarden Euro. Dies sind zwei Milliarden mehr als im Vorjahr. Der größte Bedarf bestand weiterhin bei Schulgebäuden (46,5 Milliarden), Straßen (33,6 Milliarden) und Verwaltungsgebäuden (16,4 Milliarden.)

    09.55 Uhr: Aktien von Curevac und Biontech brechen wegen Patentdiskussion ein

    Die Sorge vor einem teilweisen Wegfall von Erlösen mit Corona-Impfstoffen hat die Aktien der Hersteller am Donnerstag schwer belastet. So unterstützt die US-Regierung für den Kampf zur weltweiten Eindämmung der Pandemie die Aussetzung von Patenten für Corona-Impfstoffe. Die Kurse der Impfstoffentwickler Curevac und Biontech brachen daraufhin um mehr als zehn Prozent sowie um fast ein Fünftel ein.

    Die Aktien von Astrazeneca legten in London hingegen zu. Das Unternehmen hatte bereits früh angekündigt, mit seinem Impfstoff keinen Gewinn erzielen zu wollen. Im ersten Quartal hatte die Impfstoffherstellung sogar etwas auf dem Ergebnis gelastet.

    09.34 Uhr: Industrie - Impfstraßen in Betrieben sollten schon im Mai genutzt werden

    Die Industrie kritisiert die aus ihrer Sicht zu späte Einbeziehung von Betriebsärzten in die deutsche Impfkampagne. Dies sei erst ab dem 7. Juni geplant, sagt der Präsident des Industrieverbands BDI, Siegfried Russwurm. "In vielen Unternehmen stehen die Impfstraßen für den Einsatz bereit. Statt das Impfpotenzial der Betriebsärzte jetzt flächendeckend zu nutzen, verspielen Bund und Länder einen weiteren Monat." Die mehr als 12.000 Betriebsärzte könnten niedergelassene Ärzte und Impfzentren bereits im Mai entlasten.

    09.32 Uhr: EU offen für Gespräche über Patent-Aussetzung für Corona-Impfstoffe

    Die EU hat sich offen für Gespräche über eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe gezeigt. Brüssel sei bereit, über einen entsprechenden Vorschlag der USA zu diskutieren, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft. "Kurzfristig rufen wir jedoch alle impfstoffproduzierenden Länder dazu auf, Exporte zuzulassen."

    09.31 Uhr: Pharmaverband kritisiert US-Signal zu Patenten auf Corona-Impfstoffe

    Der Dachverband der Pharmafirmen (IFPMA) hat die Entscheidung der USA kritisiert, die vorübergehende Aufhebung des Patentschutzes bei Corona-Impfstoffen zu unterstützen. Das werde die Impfstoffproduktion kaum ankurbeln, teilte der in Genf ansässige Verband mit. Problem seien vielmehr Handelsbarrieren sowie Mangel an Rohstoffen und Bestandteilen, die für die Herstellung der Impfstoffe nötig seien. Bei der Unterversorgung der ärmeren Länder könnten auch Regierungen reicher Länder in die Bresche springen und einen Teil der Impfdosen, die sie sich in bilateralen Verträgen gesichert haben, an ärmere Länder abgeben. Gerade weil ihre Patente geschützt seien, hätten Impfstoffhersteller bereits mehr als 200 Technologietransfer-Abkommen abgeschlossen, um mit Partnern in ärmeren Ländern mehr Impfstoffe bereitstellen zu können. "Wir werden keine Mühe scheuen, um die Herstellung der Covid-19-Impfstoffe auszuweiten, denn niemand ist sicher, bis nicht alle sicher sind", teilte der Verband mit.

    Der Verband macht stets geltend, dass Pharmafirmen nur durch einen Patentschutz, der später Einnahmen garantiert, genügend Anreiz hätten, in Forschung zu investieren.

    09.29 Uhr: JU-Chef will Getestete mit Geimpften gleichstellen

    Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, fordert eine Gleichstellung von getesteten Personen mit Geimpften. "Es geht darum, dass wir Normalität für alle schaffen – für Genesene, Geimpfte und Negativ-Getestete", sagt der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv. Es müsse darum gehen, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Deshalb müsse man das Risiko in Kauf nehmen, dass von negativ getesteten Personen ein etwas höheres Infektionsrisiko als von Voll-Geimpften ausgehe, fügt er angesichts der heutigen Bundestags-Abstimmung über die Verordnung hinzu, nach der Geimpfte und Genesene keinen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen mehr unterliegen sollen.

    09.06 Uhr: Ramelow fordert mehr Erleichterungen für Getestete

    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) dringt darauf, neben Geimpften auch Menschen, die negativ auf das Coronavirus getestet wurden, mehr Erleichterungen zu gewähren. Vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete müssten gleichgestellt werden, verlangte Ramelow heute im RBB-Inforadio. Hier müsse es bundesweit einheitliche Verbesserungen geben.

    Der Bundestag entscheidet am Mittag über Erleichterungen für Menschen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind oder von der Erkrankung genesen sind.

    08.59 Uhr: Bayerische Polizei kann Geimpfte und Genesene nur schwer kontrollieren

    Ob jemand schon vollständig geimpft oder genesen ist, wird die Polizei nur schwer kontrollieren können, wenn in Bayern die Beschränkungen für diese Gruppen entfallen. "Wir müssen den Menschen glauben, was sie sagen, oder auch nicht", sagte Peter Pytlik, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern, im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Natürlich werde die Polizei weiterhin kontrollieren, vor allem Gruppen, so Pytlik. Allerdings gebe es keine rechtliche Grundlage, um überprüfen zu können, dass jemand vollständig geimpft oder genesen sei. "Wenn uns jemand sagt, ja er hat einen Impfpass, aber gerade nicht dabei, dann wird es für uns schwierig." Es gebe keine Mitführpflicht für einen Imfpass oder eine ärztliche Bescheinigung.  In einer solchen Situation würden die Beamten "sensibel nachfragen und in der Regel auch erkennen können, sagt jetzt die Person die Wahrheit oder auch nicht." Gerade weil bisher noch nicht viele Menschen vollständig geimpft seien, gebe es bei den Kontrollen Verdachtsmomente wie das Alter, so Pytlik. "Da muss man dann genau hinschauen, was ist die zu kontrollierende Person, wie alt, oder sind die Verdachtsmomente einfach da oder auch nicht."

    08.30 Uhr: Tokio hält Verlängerung des Corona-Notstands für nötig

    Weniger als drei Monate vor den Olympischen Spielen in Tokio erwägt die japanische Hauptstadt eine Verlängerung des Corona-Notstands. Angesichts der weiter angespannten Lage sei eine Verlängerung "notwendig", erklärte Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Eine Entscheidung über eine solche Maßnahme trifft die Regierung des Landes. Diese hatte erst kürzlich den Notstand zum dritten Mal bis bis zum 11. Mai verlängert. Der Olympia-Gastgeber plädiert nun für eine nochmalige Verlängerung um weitere zwei Wochen. Das gilt auch für die westlichen Präfekturen Osaka, Kyoto und Hyogo. Die Lage erlaube keine Aufhebung des Notstands, sagte Tokios Gouverneurin.

    Zwar hatte die Olympia-Stadt während der vergangenen «Goldenen Woche», einer Aneinanderreihung nationaler Feiertage, relativ geringe Neuinfektionen gemeldet. Heute waren es 591 Fälle innerhalb von 24 Stunden. Doch war wegen der Feiertage auch weniger getestet worden. Daher befürchten Experten, dass die Infektionen nun wieder steigen dürften.

    08.26 Uhr: Neuseeland setzt Reise-Erleichterungen für Australier teilweise aus

    Neuseeland führt wieder Quarantäne-Bestimmungen für Besucher aus dem bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaat New South Wales ein. Grund sind zwei Coronavirus-Fälle in der australischen Metropole Sydney, der Hauptstadt des Bundesstaats, in den vergangenen Tagen. Die neuseeländische Regierung werde die Situation weiter beobachten und entsprechend reagieren, sagte der zuständige Minister Chris Hipkins. Nach der Einrichtung einer sogenannten Reise-Blase ("travel bubble") im April durften Besucher aus Australien wieder einreisen, ohne dass sie sich in Quarantäne begeben mussten.

    08.02 Uhr: Habeck für Lockerungen für Geimpfte und Genesene trotz "gewisser Unfairness"

    An den geplanten Lockerungen der Corona-Einschränkungen für Geimpfte und Genesene führt nach Ansicht des Co-Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, kein Weg vorbei. "Es ist natürlich eine gewisse Unfairness, die da mitschwingt", sagt er im Deutschlandfunk mit Blick auf diejenigen in der Gesellschaft, für die die Lockerungen zunächst nicht zutreffen werden. Gleichwohl sei die Sache rechtlich eindeutig. Wenn es keinen Nutzen der Beschränkung gebe, müsse sie fallen. "Es gibt eine gewisse Spannung, das räume ich ein. Aber die Rechtsnorm ist klar, und wenn wir alle verständig miteinander umgehen, dann sollten wir uns freuen über diese Menschen, die ein bisschen mehr spazieren gehen können und frei sein dürfen." Der Bundestag soll im Laufe des Tages über die Lockerungen entscheiden.

    07.46 Uhr: Holetschek fordert mehr Impfdosen pro Arzt auf dem Land

    Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) will den Ärzten in ländlichen Regionen mehr Impfdosen zukommen lassen. Der Bund müsse hier nachjustieren, forderte er am Morgen laut einer Mitteilung. "Der ländliche Raum muss trotz geringerer Ärztedichte und angesichts seiner besonderen strukturellen Herausforderungen in der Regelversorgung genauso mit Impfstoff versorgt werden wie Regionen mit hoher Ärztedichte. Wo es weniger Ärzte gibt, sollten diese zum Beispiel die Möglichkeit bekommen, entsprechend mehr Impfdosen zu bestellen."

    Zudem will Holetschek auch "Möglichkeiten für weitere Sonderkontingente für Impfzentren prüfen - ausreichende Impfstofflieferungen vorausgesetzt". Ziel sei es, "in allen Regionen Bayerns möglichst rasch möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot zu machen".

    06.24 Uhr: Indien meldet erneut Höchstwert mit über 400.000 Neuinfektionen

    Indien verzeichnet mit 412.262 Corona-Neuinfektionen erneut einen weltweiten Höchstwert. Zudem meldet das Gesundheitsministerium mit 3.980 weiteren Toten so viele Todesfälle in Verbindung mit dem Virus wie noch nie. Damit stieg die Zahl der bestätigten Ansteckungen in dem südasiatischen Land binnen 24 Stunden auf über 21 Millionen, die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf mehr als 230.000. Am Samstag hatten die Behörden erstmals mehr als 400.000 Neuinfektionen gemeldet. Indien setzt derzeit eine massive zweite Corona-Welle zu und weist weltweit nach den USA die zweitmeisten Infektionen auf. Viele Krankenhäuser sind überfüllt, es mangelt an medizinischem Sauerstoff zur Behandlung von Covid-19-Patienten.

    05.15 Uhr: RKI meldet 21.953 Neuinfektionen, Inzidenz sinkt auf 129,1

    Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 21.953 weitere Corona-Fälle binnen eines Tages gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 129,1, am Vortrag betrug der Wert 132,8. Er gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 250 weitere Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus insgesamt auf 84.126. Seit Ausbruch des Virus wurden mehr als 3,4 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet.

    04.35 Uhr: USA schicken Astrazeneca-Impfstoff nach Brasilien

    US-Präsident Joe Biden wird bald Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs nach Brasilien schicken. Dies kündigte der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro an. Die US-Regierung hat sich bisher noch nicht dazu geäußert. Brasilien befindet sich gerade mitten in einer zweiten Welle der Pandemie. Nach offiziellen Zahlen starben dort innerhalb der letzten 24 Stunden 2.811 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Damit erreichte die Zahl der Pandemie-Toten in dem Land 414.000.

    04.15 Uhr: BMW verkauft im April zehn Prozent mehr Autos als vor Corona

    BMW hat im April weltweit rund 220.000 Autos verkauft und damit gut zehn Prozent mehr als im April des Vorkrisen-Jahres 2019. In allen Weltregionen seien die damaligen Absatzzahlen übertroffen worden, teilte der Konzern in München mit. Damit habe BMW den Absatzerfolg des ersten Quartals fortgeführt, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Im ersten Quartal hatte BMW dank der hohen Nachfrage in Asien fünf Prozent mehr Autos verkauft als vor der Corona-Krise.

    01.54 Uhr: Deutscher Städtetag fordert auch Lockerungen für negativ Getestete

    Angesichts der geplanten Freiheiten für Geimpfte fordert der Deutsche Städtetag auch mehr Lockerungen für negativ Getestete. Viele Menschen hätten sich wegen des Impfstoffmangels noch nicht impfen lassen können. "Wir plädieren deshalb dafür zu prüfen, in begrenztem Umfang auch tagesaktuell negativ getesteten Personen Freiheiten zurückzugeben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, laut einem Vorabbericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Gesellschaft dürfe sich nicht in Geimpfte und Genesene sowie alle anderen spalten. An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag über die geplanten Lockerungen für Geimpfte und Genesene ab.

    00.14 Uhr: WHO-Chef begrüßt US-Vorstoß für Aussetzung von Patentschutz bei Impfstoffen

    Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Vorstoß der US-Regierung für eine Aussetzung des Patentschutzes bei Impfstoffen als "histroische Entscheidung" begrüßt. Es handle sich um einen Schritt in Richtung Impfstoff-Gerechtigkeit, "der das Wohlergehen aller Menschen überall in einer schwierigen Zeit in den Vordergrund stellt", schrieb Tedros Adhanom Ghebreyesus beim Onlinedienst Twitter am Mittwoch. "Lassen Sie uns jetzt alle gemeinsam schnell und solidarisch handeln", fügte er hinzu.

    Der WHO-Chef hatte angesichts der Impfstoff-Knappheit in vielen Ländern seit Monaten für einen solchen Patentverzicht plädiert. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen sowie Entwicklungs- und Schwellenländer unterstützen die Maßnahme. Damit könne die Produktion weltweit ausgebaut und Impfstoff auch für ärmere Länder zugänglicher gemacht werden.

    Bislang wurde ein solcher Schritt von den Industrienationen, in denen zahlreiche großen Pharmakonzerne ansässig sind, abgelehnt.

    00.01 Uhr: BDI-Präsident kritisiert fehlende Öffnungsperspektive für die Wirtschaft

    Der Präsident des Industrieverbandes BDI, Siegfried Russwurm, klagt über fehlende Öffnungsperspektiven für Teile der Wirtschaft. "Lockerungen der Corona-Beschränkungen nur für Geimpfte und Genesene allein reichen nicht aus", sagte Russwurm dem Redaktionsnetzwerk Deutschland laut Vorabbericht. Erforderlich seien aus wirtschaftlichen ebenso wie psychologischen Gründen konkrete Öffnungsperspektiven auch für Unternehmen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und um Existenzen zu sichern. Es gebe keine Alternative zu einer konsequenten Öffnungsstrategie, die die Wirtschaft in ihrer ganzen Breite einbeziehe.

    Donnerstag, 6. Mai 2021

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