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Corona-Studie an Schulen in Sachsen: Kaum jemand mit Antikörpern | BR24

© picture alliance/Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/ZB

Antikörpertests in einem Labor in Bitterfeld-Wolfen

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    Corona-Studie an Schulen in Sachsen: Kaum jemand mit Antikörpern

    Eine Studie in Sachsen hat nur bei wenigen Schülern und Lehrern Corona-Antikörper gefunden. Feststellbar waren sie nur im Blut von zwölf Personen. Getestet wurden rund 1.500 Schüler und 500 Lehrer an 13 Schulen.

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    Die sächsischen Schulen haben sich nach ihrer Wiedereröffnung in der Corona-Krise bisher nicht als Hotspots für Neuinfektionen erwiesen. Das ist ein Ergebnis einer Analyse der Universitätsklinik Dresden, die am Montag vorgestellt wurde. Bei 2.045 untersuchten Blutproben wurden in zwölf Fällen Antikörper gegen Sars-CoV-2 nachgewiesen. In einigen Schulen habe es bestätigte Corona-Fälle gegeben, bei Lehrern und Schülern an den Schulen seien aber nicht überdurchschnittlich häufig Antikörper nachweisbar, hieß es.

    Kaum stille, symptomfreie Infektionen

    "Wir gehen in die Sommerferien 2020 mit einem Immunitätsstatus, der sich nicht von dem im März 2020 unterscheidet", erklärte Studienleiter Reinhard Berner. Eine stille, symptomfreie Infektion habe den Daten nach noch seltener stattgefunden als zuvor vermutet.

    Untersucht wurden im Mai und Juni mehr als 1.500 Schüler überwiegend der Klassenstufen acht bis elf und etwa 500 Lehrer aus Schulen in Dresden und im Landkreis Bautzen. Die Studie sei repräsentativ für Regionen mit niedrigen Infektionszahlen, sagte Berner.

    Normaler Schulbetrieb nach Sommerferien geplant

    Kultusminister Christian Piwarz (CDU) kündigte an, dass nach den Sommerferien an den Schulen der Normalbetrieb mit Hygienevorschriften wieder beginnt. "Wir planen ganz klar mit dem Regelbetrieb", sagt Landeskultusminister Christian Piwarz. Wo immer möglich müsse der Mindestabstand gewahrt und auch Masken getragen werden.

    Diese würde aber nicht generell vorgeschrieben, da dies im Vollbetrieb nicht möglich sei. Das bedeute aber auch, dass es im Herbst bei den erwarteten zunehmenden Infektionen wieder Einschränkungen gebe. Dann könnten Schulschließungen an der Tagesordnung sein, die regional und zeitlich begrenzt würden.

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