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Regierung will Reisewarnung in 160 Nicht-EU-Länder verlängern | BR24

© ARD / Nina Barth

Regierung will Reisewarnung für Nicht-EU-Länder verlängern

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Regierung will Reisewarnung in 160 Nicht-EU-Länder verlängern

Die Bundesregierung will laut Medienberichten die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der EU bis zum 31. August verlängern. Zu den betroffenen Ländern außerhalb der EU zählt auch die Türkei. Ausnahmen sollen aber möglich sein.

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Der Sommerurlaub in Europa ist gerettet. Wer sich ein exotischeres Reiseziel ausgesucht hat, könnte dagegen ein Problem bekommen. Gute Nachrichten gibt es indessen für Pauschalurlauber mit Ziel Mallorca oder einer andere Insel der Balearen: Von Montag an will die spanische Region bis zu insgesamt 10.900 Urlauber aus Deutschland einreisen lassen.

Ausnahmen der Reisewarnung für einzelne Länder möglich

Die Bundesregierung will die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 31. August verlängern. Das Bundeskabinett will an diesem Mittwoch einen entsprechenden Beschluss fassen. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen aber gegebenenfalls Ausnahmen für einzelne Länder gemacht werden, die bestimmte Kriterien erfüllen. Entwicklung der Infektionszahlen, die Leistungsfähigkeit der Gesundheitssysteme, Testkapazitäten, Hygieneregeln und Einreisebeschränkungen sollen bei der Entscheidung berücksichtigt werden.

Die Türkei zählt zu den betroffnen Ländern außerhalb der EU

Zu den betroffenen Ländern außerhalb der Europäischen Union zählen auch Hauptreiseländer, allen voran die Türkei als drittbeliebtestes Urlaubsland der Deutschen.

Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte am 17. März nach Ausbruch der Corona-Pandemie eine Reisewarnung für alle rund 200 Länder der Welt ausgesprochen - ein beispielloser Schritt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde nur bei einer Gefahr für Leib und Leben etwa in Kriegsgebieten vor Reisen gewarnt - und damit eine kostenlose Stornierung ermöglicht.

Die Reisewarnung für 31 Staaten in Europa wird zum 15. Juni aufgehoben

In der vergangenen Woche beschloss das Bundeskabinett, die Reisewarnung am 15. Juni für 31 europäische Länder aufzuheben. Dazu zählen die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

Für 29 Länder erfolgt die Aufhebung am 15. Juni, für Norwegen sowie den Rest von Spanien erst später, weil in diesen beiden Ländern noch Einreisesperren gelten. Für die anderen mehr als 160 Länder soll die Reisewarnung nun zunächst pauschal bis zum 31. August verlängert werden. Gleichzeitig sollen aber Ausnahmen ermöglicht werden.

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