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Corona: Paris und Côte d’Azur sind Risikogebiete | BR24

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Das Auswärtige Amt warnt jetzt vor Reisen in den Großraum Paris und Teile Südfrankreichs. Beide Regionen wurden in die Liste der Risikogebiete aufgenommen. Grund ist die deutlich angestiegene Zahl an Corona-Infektionen dort.

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Corona: Paris und Côte d’Azur sind Risikogebiete

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat das Auswärtige Amt für zwei Gebiete in Frankreich eine Reisewarnung ausgesprochen: die Île-de-France mit der Hauptstadt Paris und die Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur.

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Von
  • BR24 Redaktion

Die französischen Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris und die südfranzösische Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur mit den Urlaubsorten Nizza, Antibes oder Cannes werden seit Montagabend auf der fortlaufend aktualisierten Liste des bundeseigenen Robert Koch-Institutes (RKI) als Risikogebiete geführt. Zudem hat die Bundesregierung eine Reisewarnung für den Großraum Paris sowie weite Teile der französischen Mittelmeerküste ausgesprochen.

Weiterhin wird auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Französisch Guyana gewarnt. Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten.

Das bedeutet die Einstufung als Corona-Risikogebiet

Eine Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Entscheidung von Gesundheits-, Außen- und Innenministerium. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

Die Einstufung bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Allerdings könnte die erst kürzlich eingeführte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten wieder abgeschafft und durch eine neue Regelung ersetzt werden. Entsprechende Vorschläge legten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern vor. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich jedoch am Dienstagmorgen gegen eine Abschaffung ausgesprochen.

Reisewarnung: Kein Reiseverbot, aber abschreckende Wirkung

Eine Reisewarnung geht weiter als die Einstufung als Risikogebiet. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Pauschalreisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, schließt auch eine Reisewarnung für ganz Frankreich nicht aus. "Wir haben ein atmendes System", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv.

Es gebe klare Maßzahlen, nach denen eine Region zum Risikogebiet erklärt werde, so Bareiß. "Wenn 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu erkennen sind, dann muss man reagieren."

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