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20 Euro pro Pieks: Hausärzte sollen ab April mitimpfen | BR24

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Bildrechte: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bernd Wüstneck

Künftig soll auch in Hausarztpraxen gegen Corona geimpft werden. Dafür sollen sie pro Impfung 20 Euro erhalten. Das sieht ein Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium vor.

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20 Euro pro Pieks: Hausärzte sollen ab April mitimpfen

Künftig soll auch in Hausarztpraxen gegen Corona geimpft werden. Pro Impfung sollen sie 20 Euro erhalten. Das sieht ein Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium vor.

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  • Martin Polansky
  • BR24 Redaktion

Die Hausärzte sollen zum Monatswechsel mit den Corona-Impfungen in ihren Praxen beginnen. Das vereinbarten Bund und Länder am Mittwoch. Mit den Impfungen in den Praxen soll ab Ende März, spätestens Anfang April begonnen werden.

Die Einbeziehung der Hausärzte sieht auch ein Entwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium vor, mit dem die Impfverordnung entsprechend aktualisiert werden soll.

Ab dem 8. März könnte die neue Verordnung gelten und zunächst eine Testphase beginnen. Voraussetzung für die breite Einbeziehung der Arztpraxen ist aber, dass ausreichend Impfstoff bereitsteht.

Prognose: Impfzentren ab April an der Kapazitätsgrenze

Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass die Impfzentren ab April an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Im Entwurf ist auch die Vergütung der Arztpraxen geregelt. Pro Impfung sollen sie 20 Euro erhalten.

Zudem ist klarer beschrieben, dass von der Impfreihenfolge abgewichen werden kann, wenn die organisatorisch notwendig ist. Damit soll auch vermieden werden, dass Impfstoff liegenbleibt.

Zuletzt hatte es viel Kritik daran gegeben, dass ein Großteil der Impfdosen von Astrazeneca bisher nicht verimpft wurde. Deutschland liegt bei den Impfquoten weit zurück hinter Ländern wie den USA, Großbritannien oder Israel.

Söder: "All you can vaccinate"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte beim Bund-Länder-Gipfel eine Beschleunigung der Impfungen auch unter Einbeziehung von Ärzten in der Fläche gefordert. Das Motto müsse sein: "All you can vaccinate", sagte der CSU-Vorsitzende. Man müsse aus der starren "Impfbürokratie" zu mehr Flexibilität kommen. Deshalb seien so schnell wie irgend möglich alle Ärzte einzubeziehen, niedergelassene Hausärzte, Betriebsärzte, Krankenhäuser und dann auch Schulärzte. Söder bezog sich dabei dem Vernehmen nach zunächst auf den Impfstoff von Astrazeneca, später müsse dies auch für andere Impfstoffe gelten.

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