BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© dpa-Bildfunk/Henning Kaiser
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Henning Kaiser

Sonder-Impf-Aktion in Köln

5
Per Mail sharen

    Ein Drittel der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft

    Ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Robert-Koch-Institut heute mitteilte, betrug die Quote unter Berücksichtigung der bis einschließlich Montag erfolgten Impfungen 33,3 Prozent.

    5
    Per Mail sharen
    Von
    • BR24 Redaktion

    Deutschlandweit wird immer mehr gelockert. Insbesondere Geimpfte profitieren davon. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat nun mitgeteilt, dass bis einschließlich Montag 33,3 Prozent der Menschen in Deutschland mindestens eine Corona-Erstimpfung erhalten haben.

    Quote der vollständig Geimpften liegt bei 9,6 Prozent

    So verabreichten alle Stellen laut RKI bislang insgesamt etwa 35,7 Millionen Impfungen. Davon seien etwa 27,7 Millionen bei Erstimpfungen und weitere etwa acht Millionen bei Zweitimpfungen verabreicht worden. Demnach stieg die Quote der vollständig Geimpften auf 9,6 Prozent. Am Montag wurden den Angaben zufolge 557.612 Impfspritzen gesetzt. An bereits zwei Tagen in den vergangenen Wochen hatte die Zahl der beim RKI gemeldeten verabreichten Impfdosen binnen eines Tages bei mehr als einer Million gelegen.

    Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 37,5 Prozent. Brandenburg und Sachsen liegen mit 29,2 und 29,1 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Bayern liegt mit 33,9 Prozent leicht über dem Mittel.

    Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte an, dass die Zwölf- bis 18-Jährigen in den Sommerferien mit dem Biontech-Impfstoff geimpft werden sollen. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) habe angekündigt, Ende Mai oder Anfang Juni eine Zulassung für diese Altersgruppe zu erteilen.

    Mehrere Bundesländer kündigen weiter Lockerungen an

    Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Hamburg, Brandenburg, Berlin und Schleswig-Holstein wollen angesichts sinkender Fallzahlen weiter lockern. In diesen Ländern liegt die Sieben-Tage-Inzindenz bei unter 100.

    Rheinland-Pfalz öffnet ab Mittwoch wieder den Einzelhandel, Ferienwohnungen und Hotels mit Auflagen. Nach Angaben von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dürfen auch Personen aus anderen Bundesländern einreisen. Brandenburg, das niedrigere Inzidenzen aufweist, erlaubt dagegen das Buchen von Ferienwohnungen erst ab dem 21. Mai, aber noch nicht die Öffnung von Hotels und Pensionen.

    Berlin entschied sich für ein dreistufiges Öffnungsverfahren. Schleswig-Holstein wiederum erweitert sein bereits vorhandenes touristisches Angebot. Hamburg streicht ab Mittwoch zunächst nur die nächtlichen Ausgangssperren.

    Spahn: Öffnungen hauptsächlich im Außenbereich

    Spahn hatte die Länder zuvor aufgerufen, bei Öffnungen vor allem im Außenbereich voranzugehen. Denkbar seien seiner Meinung nach auch Fußballspiele mit einer begrenzten Zahl an Zuschauern. Die Länder müssten aber bereit sein, bei steigenden Corona-Inzidenzen auch wieder Einrichtungen zu schließen. Die dritte Welle sei gebrochen, aber die Infektionszahlen noch zu hoch.

    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bezeichnete in der ARD die Modellregionen in seinem Bundesland mit touristischen Angeboten als Erfolg. Die Inzidenzen würden auch in den Modellregionen sinken, weil man Öffnungen mit einem intensiven Testen verbunden habe. Das zeige, dass Touristen und Lockerungsschritte keine Infektionstreiber sein müssten.

    Corona-Fallzahlen sinken kontinuierlich

    Das RKI meldete heute 6.125 neue Corona-Fälle. Das waren 1.409 Positiv-Tests weniger als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 115,4 (Vortag: 119,1). Der Wert gibt an, in wie vielen Fällen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. 283 weitere Menschen starben, die positiv getestet wurden.

    Auch die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Krankenhäusern sank: Das Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) verzeichnete 4.450 Intensivpatienten, nach 4.571 am Vortag.

    "Darüber spricht Bayern": Der BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!