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Lieferung von Impfstoff Sputnik V

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    Deutschland will 30 Millionen Sputnik-V-Impfdosen kaufen

    Deutschland will nach Angaben von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) insgesamt 30 Millionen Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V kaufen. Voraussetzung sei die Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA.

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    • BR24 Redaktion

    "Wir wollen dreimal zehn Million Dosen - im Juni, Juli und im August - Sputnik V kaufen", sagte Kretschmer bei einem Besuch in Moskau, wo er zuvor mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko gesprochen hatte.

    Sputnik V: Hoffnung auf Zulassung im Mai

    Eine Zulassung durch die Arzneimittelbehörde EMA werde die nötige Vertrauensbasis herstellen, so der CDU-Politiker. Es wäre ein großer Erfolg, wenn die Zulassung im Mai erfolgen würde. Derzeit befinde sich eine EMA-Delegation in Moskau. Man wolle gemeinsam diese Zulassung erreichen, habe der russische Gesundheitsminister versichert: "Der Minister ist guter Dinge, wir auch."

    Große Zustimmung in östlichen Bundesländern

    Sollte die Lieferung klappen, würde Sachsen nach dem Verteilschlüssel der Bundesländer in den drei Monaten jeweils 500.000 Dosen bekommen. "Wir werden sehen, ob die Zustimmung überall so hoch ist wie in Sachsen und den neuen Ländern für den Impfstoff - vielleicht kriegen wir dann auch mehr", sagte Kretschmer in Anspielung auf mögliche Vorbehalte in westlichen Bundesländern gegen einen Impfstoff aus Russland. In Sachsen werde das Vakzin jedenfalls auf große Zustimmung stoßen.

    Merkel kritisiert Einsatz ohne EMA-Zustimmung

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch kritisiert, dass einige EU-Staaten Sputnik V bereits ohne EMA-Zulassung einsetzen. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte Verhandlungen über den Kauf angekündigt, nachdem Länder wie Bayern und Mecklenburg-Vorpommern eigenständig mit dem russischen Hersteller verhandelt hatten. In Deutschland ist der Bund für die Impfstoff-Beschaffung zuständig.

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