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Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol bis 17. März verlängert | BR24

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Polizisten kontrollieren Autofahrer am Grenzübergang.

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Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol bis 17. März verlängert

Die stationären Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und zu Tirol werden bis 17. März verlängert. Das hat das Bundesinnenministerium bestätigt. Als Grund wird die "schwierige Corona-Infektionslage" genannt.

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  • BR24 Redaktion

Die Grenzkontrollen zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol bleiben vorerst bestehen. Die vorübergehenden Kontrollen an den Grenzen werden zunächst bis zum 17. März verlängert, teilte ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit. Grund dafür seien die verschlechterte Infektionslage in Tschechien und die schwierige Lage bei Virusmutationen in Tirol, die sich "nicht verbessert" habe.

Österreich will eine andere Lösung

Insbesondere mit Österreich würden allerdings Gespräche darüber geführt, möglicherweise zu anderen Lösungen zu kommen, sagte der Ministeriumssprecher weiter. Er verwies dabei auf das Grenzgebiet zu Frankreich, wo trotz eines ebenfalls hohen Anteils der südafrikanischen Corona-Variante auf stationäre Kontrollen an der Grenze bislang verzichtet wird. Dafür wird dort im Hinterland die Einhaltung von Test- und Einreisevorschriften kontrolliert.

Tschechien, Tirol und das französische Département Moselle sind ebenso wie auch weitere Gebiete innerhalb und außerhalb Europa als Virusvariantengebiete ausgewiesen, in denen Mutanten des ursprünglichen Coronavirus im Vergleich zu Deutschland besonders häufig auftreten.

Bald auch Kontrollen an Grenze zu Polen?

Spekulationen gibt es auch über eine bevorstehende Ausweisung von Polen als Corona-Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet. "Entscheidungen für Polen sind im Moment nicht getroffen", sagte der Ministeriumssprecher dazu.

Laut Gesundheitsministerium geht es bei der Einstufung allerdings nicht nur um die jeweilige Anzahl, sondern auch um Gegenmaßnahmen in dem betreffenden Land oder der Region. Außerdem spielt es eine Rolle, wie stark Deutschland jeweils etwa durch Einreisen betroffen ist.

Im Département Moselle betrage der Anteil der südafrikanischen Variante inzwischen rund 50 Prozent, sagte der Ministeriumssprecher, in Deutschland hingegen durchschnittlich nur etwa ein Prozent.

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