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18-Jähriger wegen Verbreitung von Christchurch-Video vor Gericht | BR24

© pa/dpa/NZ

18-Jähriger wegen Verbreitung von Massaker-Lifestream vor Gericht

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    18-Jähriger wegen Verbreitung von Christchurch-Video vor Gericht

    Ein 18-Jähriger, der den Live-Stream der Angriffe auf zwei Moscheen in Christchurch im Internet geteilt hat, muss sich nun vor Gericht verantworten. Er soll laut "New Zealand Herald" zudem in Chat-Nachrichten zu "extremer Gewalt angestachelt" haben.

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    Nach dem Massaker in zwei neuseeländischen Moscheen muss sich ein 18-Jähriger in Neuseeland für die Verbreitung des Live-Streams der Tat vor Gericht verantworten. Der junge Mann wurde am Montag einem Richter in Christchurch vorgeführt, wie die Tageszeitung "New Zealand Herald" berichtete.

    "Ziel erfasst": 18-Jähriger teilte Stream des Attentäters

    Der Attentäter hatte seine Tat am Freitag gefilmt und direkt im Internet übertragen. Dem 18-Jährigen wird nun vorgeworfen, diese Aufnahmen im Netz geteilt zu haben. Auch soll er Zeitungsangaben zufolge ein Foto von einer der angegriffenen Moscheen online veröffentlicht und mit der Botschaft "Ziel erfasst" versehen haben. In weiteren Chat-Nachrichten habe er darüber hinaus zu "extremer Gewalt angestachelt".

    Keine Verbindung zum Attentäter

    Der 18-Jährige war bereits am Freitag festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. Mit der Bluttat soll er nach Angaben der Polizei sonst nicht in Verbindung stehen. Eine Freilassung auf Kaution wurde am Montag verweigert. Am 8. April soll der Jugendliche erneut vor den Richter treten.

    Australier tötet 50 Menschen in Christchurch

    In Christchurch auf Neuseelands Südinsel hatte am Freitag der Australier Brenton Tarrant auf die Besucher von zwei Moscheen geschossen und dabei 50 Menschen getötet. Die Tat hatte der Rechtsextremist mit einer Helm-Kamera live ins Internet übertragen.