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China und Saudi-Arabien wollen enger zusammenarbeiten | BR24

© pa/dpa/Liu Weibing

Der chinesische Präsident Xi Jinping und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman Al Saud in Peking, China.

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    China und Saudi-Arabien wollen enger zusammenarbeiten

    China möchte die Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien ausbauen. Das sagte Chinas Präsident Xi Jinping bei einem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Peking. Der Kronprinz steht wegen dem Mordfall Khashoggi unter Druck.

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    Saudi-Arabien und China wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen. Die beiden Länder beabsichtigen, sich gegenseitig zu unterstützen und das Vertrauen zu stärken. Das sagte Chinas Präsident Xi Jinping dem chinesischen Staatssender CCTV zufolge am Freitag bei einem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Peking.

    Kronprinz Mohammed bin Salman bedankt sich bei China

    Der Kronprinz, der China als letzte Station seiner Asienreise besuchte, drückte demnach seine Dankbarkeit für Chinas Unterstützung bei Reformen in seinem Land aus.

    "Neue Seidenstraße" und "Saudi Vision 2030"

    Kooperationen in Bereichen wie Energie, Finanzen und im Hightech-Sektor sollen gestärkt werden. Vorangetrieben werden sollen zudem gemeinsame Projekte bei Chinas "Neuer Seidenstraße" und dem saudischen Entwicklungsprogramm "Saudi Vision 2030", mit dem der Wüstenstaat seine Abhängigkeit von der Ölförderung verringern will. Auch im Kampf gegen Terrorismus wollen die Länder enger kooperieren. China ist seit 2015 der wichtigste Handelspartner Saudi-Arabiens. 

    Saudischer Kronprinz wegen Jamal Khashoggi unter Druck

    Der saudische Thronfolger steht derzeit wegen des Mordes am regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi international unter Druck. Khashoggi, der als Journalist im Exil in den USA lebte, war im Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul von einem aus Riad angereisten Spezialkommando umgebracht worden. In den vergangenen Monaten tauchten Hinweise auf eine mögliche Verstrickung des saudischen Kronprinzen in die Tat auf. Beim Besuch in China spielte dieses Thema jedoch keine Rolle.