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CDU-Landeschefs lehnen CO2-Steuer ab | BR24

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Einen Tag vor einer Klausurtagung der Parteispitze haben die CDU-Landeschefs Strobl und Althusmann Vorschläge zum Klimaschutz vorgelegt. Laut einem Zeitungsbericht lehnen sie darin eine CO2-Steuer ab. Stattdessen fordern sie einen Zertifikathandel.

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CDU-Landeschefs lehnen CO2-Steuer ab

Einen Tag vor einer Klausurtagung der Parteispitze haben die CDU-Landeschefs Strobl und Althusmann Vorschläge zum Klimaschutz vorgelegt. Laut einem Zeitungsbericht lehnen sie darin eine CO2-Steuer ab. Stattdessen fordern sie einen Zertifikathandel.

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Einen Tag vor einer Klausurtagung der CDU-Spitze haben die Landesvorsitzenden von Baden-Württemberg und Niedersachsen, Thomas Strobl und Bernd Althusmann, Vorschläge für den Klimaschutz vorgelegt. Die Union sei für eine "verbindliche Preisempfehlung für CO2", zitierte die "Rheinische Post" das ihr vorliegende Diskussionspapier der beiden Politiker.

Preisempfehlung für CO2 - aber ohne Steuer

Kohlendioxid und andere Treibhausgase sollten künftig "bepreist werden - transparent und global", heißt es weiter. Eine CO2-Steuer lehnen die beiden CDU-Landeschefs aber ab. Sie favorisieren stattdessen einen Handel mit Zertifikaten, weil man so ein Mindestziel der Emissionsreduktion deutlich genauer erreichen könne als mit einer Steuer.

Flugtaxis bis spätestens 2025

Darüber hinaus schlagen Strobl und Althusmann den Ausbau der Photovoltaik an Gebäuden sowie die Abschaffung der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch bei Solarstrom vor. Sie setzen auf neue synthetische Kraftstoffe, autonomes Fahren, eine fahrradfreundlichere Infrastruktur und Flugtaxis bis spätestens 2025.

Die CDU-Spitze will ab Sonntagabend über das schwache Abschneiden bei der Europawahl beraten. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer räumte nach der Abstimmung Defizite in der Klimapolitik ein.