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Busunglück auf der A9: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung | BR24

© picture alliance/dpa/Jan Woitas

Die A9 bei Leipzig am Sonntag (19.05.2019): Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienst stehen an der Unfallstelle des Reisebusses.

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    Busunglück auf der A9: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

    Nach dem Busunglück auf der A9 bei Leipzig ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen fahrlässiger Tötung. Eine Frau wurde bei dem Unfall am Sonntag getötet. Zudem wurden neun Personen schwer verletzt, 62 leicht.

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    Nach dem schweren Reisebusunfall auf der A9 hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass der 59-jährige Busfahrer den Unfall fahrlässig verursacht habe, teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mit.

    Eine Tote, neun Schwerverletzte, 63 Leichtverletzte

    Bei dem Unglück auf der Autobahn in Sachsen-Anhalt bei Leipzig war am Sonntag eine Frau getötet worden. Deren Identität konnte bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. Weitere neun Menschen, darunter der Busfahrer, wurden bei dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und Bad Dürrenberg schwer und 63 Menschen leicht verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

    Fahrlässige Tötung oder technischer Defekt am Reisebus

    Gegen den Busfahrer werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Ein Kraftfahrzeugsachverständiger soll prüfen, ob eine technische Ursache zum Unfall geführt haben könnte oder ob dies auszuschließen ist. Zudem soll die bei dem Unglück getötete Frau obduziert werden, um die Todesursache festzustellen und ihre Identität abschließend zu klären.

    A9 mehrere Stunden voll gesperrt

    Bei dem verunglückten Bus handelte es sich um ein Fahrzeug des Unternehmens Flixbus, der von Berlin auf dem Weg nach München war. Der Bus kippte bei dem Unfall auf die Seite. Die A9 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt.