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Bush verurteilt Trumps Presse-Schelte | BR24

© pa / dpa

George W. Bush bei der Vereidigung Donald Trumps

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    Bush verurteilt Trumps Presse-Schelte

    Ex-US-Präsident George W. Bush hat die Attacken seines Nachfolgers Donald Trump gegen die Medien scharf kritisiert. Bush, der selber oft mit den Medien im Zwist lag, sagte, die freie Presse erfülle in der Demokratie eine "unverzichtbare" Rolle.

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    Die Medien würden gebraucht, "um Leute wie mich zur Rechenschaft zu ziehen", sagte der unter anderem wegen der Irak-Invasion von 2003 hoch umstrittene Ex-Präsident im Sender NBC. Er ging damit auf deutliche Distanz zu Trump, der einen Großteil der Medien als "Feinde des amerikanischen Volkes" gebrandmarkt hat.

    Bush: Medienattacken kontraproduktiv

    Bush sagte, Macht könne "sehr süchtig" machen und eine "zersetzende" Wirkung haben. Deswegen sei es wichtig, dass die Medien solche Menschen zur Rechenschaft zögen, "die ihre Macht ausnutzen". Der frühere Präsident bezeichnete Trumps Medienattacken auch als kontraproduktiv für die Bemühungen der USA, weltweit Demokratie und Pressefreiheit zu befördern.

    Trump wirft einer Reihe von US-Medien vor, in der Berichterstattung über die Russland-Kontakte seines Teams absichtlich "Falschnachrichten" zu verbreiten. Enthüllungen über dubiose Telefonate von Trumps Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn mit dem russischen Botschafter hatten zu Flynns Rücktritt geführt.