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Buschbrände in Australien: Giftiger Smog über Sydney | BR24

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Aufgrund der zahlreichen Buschbrände im Osten Australiens hat sich eine gefährliche Rauchwolke über die Millionenmetropole Sydney gelegt. Nach Behördenangaben erreichte die Luftverschmutzung ein "gefährliches" Ausmaß.

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Buschbrände in Australien: Giftiger Smog über Sydney

Zahlreiche Buschbrände lodern derzeit in Australien. Über der Millionenmetropole Sydney hat sich mittlerweile eine giftige Rauchwolke gebildet. Der Bevölkerung wurde geraten, Aktivitäten im Freien zu vermeiden.

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Seit Tagen wüten Buschfeuer im Osten Australiens. Auch die Randbezirke von Sydney sind betroffen. Über der Millionenmetropole hat sich nun eine giftige Rauchwolke gebildet. Nach Behördenangaben erreichte die Luftverschmutzung ein "gefährliches" Ausmaß. Die Feinstaub-Konzentration ist so hoch wie in der weltweiten Smog-Hauptstadt Neu Delhi. Sydney ist derzeit in dichtem Rauch eingehüllt.

Keine Aktivitäten im Freien

Die Behörden rieten den Menschen in Sydney wegen der Feinstaubbelastung von Aktivitäten im Freien ab. Feinstaubpartikel können schwere Atemwegs- und Herzerkrankungen verursachen und durch die Lungen in die Blutbahn eindringen. Leichtere Symptome sind Augenreizungen und Halskratzen.

Viele Feuer noch nicht unter Kontrolle

Derzeit wüten in den ostaustralischen Bundesstaaten New South Wales und Queensland mehr als 110 Feuer, Dutzende von ihnen sind noch nicht unter Kontrolle. Bisher kamen seit dem ungewöhnlich frühen Beginn der Buschfeuer-Saison im September sechs Menschen ums Leben. Hunderte Häuser wurden zerstört.

Temperaturen steigen an

Für Mittwoch wird mit höheren Temperaturen und trockenerer Luft gerechnet, die die Buschbrände erneut anfachen dürften. Der Bundesstaat South Australia bereitete sich am Dienstag auf "katastrophale" Brände vor, weil die Temperaturen auf rund 40 Grad steigen sollen.

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In Australien wüten im Moment schlimme Buschfeuer. Im Wollemi-Nationalpark wurden bereit 138.000 Hektar Land vernichtet. Koalas, Kängurus und Wombats sind auf der Flucht.