BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Bundesweiter Warntag: So klingen die Sirenen | BR24

© BR

Eine Sirene auf einem Hausdach.

4
Per Mail sharen
  • Artikel mit Audio-Inhalten

Bundesweiter Warntag: So klingen die Sirenen

Überschwemmung, Feuer, Stromausfall - vor solchen Gefahren warnen Behörden. Um Menschen auf den Ernstfall vorzubereiten, sind in manchen Kommunen heute die Sirenen losgegangen. Aber worauf muss man eigentlich achten?

4
Per Mail sharen

Heute findet erstmals der bundesweite Warntag statt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland alle Warnmittel erprobt. Zeitgleich werden laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Landkreisen und Kommunen mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

Ziel des bundesweiten Warntages ist es, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und gleichzeitig die Funktion und den Ablauf besser verständlich zu machen. Auch auf die verfügbaren Warnmittel wie Sirenen, Warn-Apps oder digitale Werbeflächen soll aufmerksam gemacht werden.

Welcher Ton bedeutet was?

Wichtig ist es, die verschiedenen Sirenentöne unterscheiden zu können. Ist über eine Minute ein auf- und abschwellender Heulton zu hören, sollen sich die Menschen dem BKK zufolge informieren: zum Beispiel über das Fernsehen oder Radio. Dann bestehen womöglich schwerwiegende Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Grundsätzlich wird die Bevölkerung vor Naturgefahren, wie beispielsweise Hochwasser, Überschwemmungen, Lawinengefahr, Erdbeben oder Sonnenstürme gewarnt. Andere Gefahren sind zum Beispiel gefährliche Wetterlagen, Feuer, Unfälle in Chemiebetrieben, Radioaktivität oder Stromausfall.

© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Der Sirenenton, der die Bevölkerung warnen soll.

Bei Feuer und anderen Notständen ist laut BBK dreimal in der Höhe ein gleichbleibender Ton (Dauerton) von je zwölf Sekunden Dauer, mit je zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen zu hören. Dadurch werden die Einsatzkräfte der Feuerwehren alarmiert.

© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Der Sirenenton, der die Feuerwehr alarmieren soll.

Wenn wiederum für eine Minute ein durchgehender Heulton zu hören ist, besteht keine Gefahr mehr. Damit entwarnen die Behörden.

© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Der Sirenenton, der Menschen entwarnt.

Zudem wird die Bevölkerung vor Waffengewalt und Angriffen, Krankheitserregern oder bei einem Ausfall der Versorgung gewarnt. Das heißt, dass zum Beispiel kein Trinkwasser mehr aus dem Hahn kommt. Von nun an wird der Warntag jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

"Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!