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Bundesweiter Warntag: Probealarm mit Haken | BR24

© picture alliance/Fotostand

Warnsirene auf einem Dach in Bamberg (Symbolbild).

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    Bundesweiter Warntag: Probealarm mit Haken

    Erstmals seit der Wiedervereinigung gab es am Vormittag einen bundesweiten Probealarm. Der sogenannte Warntag dient als Vorbereitung auf Gefahrenlagen wie schwere Unwetter oder Anschläge. Geklappt hat das nicht überall.

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    Mit einem Probealarm haben die Behörden in Deutschland den Ernstfall getestet. Zum ersten bundesweiten Warntag sollten im ganzen Land um 11.00 Uhr Sirenen und andere Warnsysteme ausgelöst werden, Entwarnung sollte eigentlich erst 20 Minuten nach der Probewarnung gegeben werden.

    Eine amtliche Meldung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) dazu wurde am Vormittag allerdings etwa eine halbe Stunde später verbreitet, als es zunächst angekündigt worden war. Etwa zehn Minuten später folgte die Mitteilung für die Probeentwarnung.

    Bevölkerung soll sensibilisiert werden

    Unter anderem sollte die Probewarnung über Radio und Fernsehen sowie auf Warnapps wie der Anwendung Nina verbreitet werden. Bei mehreren Fernsehsendern war etwa zwischenzeitlich die Probewarnung als Text eingeblendet.

    Die Behörde hatte dazu aufgerufen, Nachbarn über den Probealarm zu informieren. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Einerseits sollten mit dem Alarm die Warnverfahren getestet werden. Andererseits sollten Bürger für das Thema Warnung sensibilisiert werden.

    Warnapp funktionierte bei vielen nicht

    Die Warnapp Nina schickte zeitgleich zu der offiziellen Warnung und Entwarnung des Bundesamts jeweils eine Mitteilung. Bei vielen Nutzern funktionierte das jedoch nicht. Die angekündigte Warnmeldung erschien zunächst nicht. "Wir wissen, dass es teilweise geklappt hat", sagte eine Sprecherin des BBK in Bonn. Teilweise sei es aber auch zu einer Überlastung des modularen Warnsystems gekommen. Das habe zu Verzögerungen bei der Auslösung geführt.

    Warntag künftig einmal im Jahr

    Für den Probealarm ist auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zuständig, in den Bundesländern die Innenministerien. Außerdem sind in den Kommunen in der Regel die für Katastrophenschutz zuständigen Behörden beteiligt. Nach einem Beschluss der Innenministerkonferenz findet der bundesweite Warntag künftig jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September statt.

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