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Bundeswehr setzt Ausbildung im Irak wegen Spannungen aus | BR24

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Die Lage in der Golfregion ist weiter angespannt, mehrere Länder gehen jetzt auf Nummer sicher: Die USA haben Diplomaten im Irak angeordnet, das Land zu verlassen. Auch die Bundeswehr zieht sich dort zurück.

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Bundeswehr setzt Ausbildung im Irak wegen Spannungen aus

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt. Der Schritt sei zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, hieß es aus Militärkreisen.

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Mit Blick auf eine größer werdende Bedrohung in der Region seien auch die Verteidigungspolitiker des Bundestages über den Schritt informiert worden, hieß es in Berlin.

Schulung irakischer Soldaten

Die Bundeswehr ist von Jordanien aus am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak beteiligt und hat im Irak derzeit etwa 160 Soldaten stationiert. Davon sind etwa 60 in einem Militärkomplex in Tadschi nördlich von Bagdad tätig, wo die Ausbildung für Kräfte der irakischen Streitkräfte stattfindet. Rund 100 Soldaten befinden sich im Kurdengebiet im Norden des Landes.

USA erhöhen Alarmstufe

Im Iran-Konflikt hatten die US-Streitkräfte erst am Dienstag ihre Alarmstufe für die im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile der Anti-Terror-Operation Inherent Resolve (OIR) erhöht. Mögliche Bedrohungen gegen US-Truppen im Irak würden beobachtet, hieß es.

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Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt. Der Schritt sei zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, hieß es aus Militärkreisen.